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Mallorca Tramuntana

Bergtour

27.03.2026

Auf der Trockenstein-Route durch die Sierra de Tramuntana

Der Frühling hat sich eingestellt, wohlan wer will ihn seh`n…

10 Wanderbegeisterte unserer Sektion wollten den Frühling auf der Trockensteinroute GR 221, die sich auf Mallorca durch die Sierra de Tramuntana zieht, begrüßen.

Tag 1:

Am 27. März 2026 standen wir in aller Früh´, aber gut gelaunt und positiv angespannt am Flughafen München.

Nach einem ruhigen Flug und einem bequemen Transfer mit dem Bus bis Sant Elm, war unsere erste Unterkunft ein feines Hotel am Strand, wo wir durchaus auch länger geblieben wären, wenn wir nicht schon anderes vorgehabt hätten.

Tag 2:

So starteten wir am nächsten Morgen nach einem fürstlichen Frühstück mit Schwung in unsere 1. Etappe zur Finca Ses Fontanelles auf eine mittelschwere Tour. Dort wurden wir vom Fincabesitzer mit Getränken empfangen wurden und abends mit einem 3-Gänge-Menü versorgt wurden.

Tag 3:

Am nächsten Tag führte unser Weg über Estellencs nach Banyalbufar – eine Ortschaft am Meer, in deren Gebiet historisch Spanier und Mauren kluge Bewässerungssysteme angelegt hatten, die in vielen Teilen heute noch genutzt werden. Leider mussten wir auf Grund einer Unwetterwarnung den höchsten Berg im Südwesten, den Puig de Galatzo, umgehen. 

Tag 4:

Weiter ging es auf einer 17 km langen Etappe mit knapp 1000 hm nach Valldemossa mit wunderbarer Unterkunft im Savall Valldemossa. 

Tag 5:

Unsere genüssliche, durchaus auch herausfordernde Tour führte uns tags drauf nach Port de Soller in die Refugi Muleta, die oberhalb des Hafenstädtchens neben einem Leuchtturm am Meer thront. 

Tag 6:

Gestärkt brachen wir am nächsten Tag zur „Königsetappe“ auf: 17 km und ca. 1400 hm mit wunderschönen Auf– und Abstiegen, teils herausfordernden Passagen mit Seilversicherung und aussichtsreichen Blicken ins Landesinnere galt es auf dem Weg zur Refugi Tossals Verds zu bewältigen. Konditionell waren alle gut eingestellt auf die Etappen – es war mehr als interessant, dass wir neben dem gebuchten Frühlingswetter einiges an Abwechslung geboten bekamen. 

Tag 7: 

Neben Sonne und Wolken herrschten teils kühle Temperaturen und Sturm - als Krönung konnten wir auf der Etappe von der Refugi Tossals Verds über den Pass eine Menge Niederschlag der letzten Nacht und sogar Schnee passieren (kleiner Schneemann inklusive), um auf der anderen Seite des Plateaus wieder bei Sonne bei der Refugi Son Amer anzukommen. Aber wir waren gut ausgerüstet und haben dem Wettergott getrotzt. Auch auf der Son Amer wurden wir wie bei allen Refugis der mallorquinischen Staatsregierung sehr gut versorgt. 

Tag 8:

Von dort haben wir uns auf den Weg zum Zielort, nach Port de Pollenca gemacht und damit alles schön in Balance bleibt, haben wir uns dort wieder ein Hotel gegönnt.

 

Tag 9

Mit An- und Abreise waren es 9 ereignisreiche und landschaftlich traumhafte Tage mit einer tollen Wandergruppe. Ein „Fleißbienchen“ gebührt Heike Rüther und Ihrem Mann, die alles in mühevoller Kleinarbeit perfekt organisiert haben.

 

Das macht auf jeden Fall Lust auf weitere Weitwanderwege.