Veranstaltungen

Monatsversammlung

Für besondere Vorträge finden Sie hier nähere Informationen zu den Inhalten der Monatsversammlungen:

08.05.2018 Monatsversammlung

Heidi und Robert Zimmermann zeigten Bilder von ihrer Umrundung des Kailashs, der heilige Berg der Tibeter, im Westen des Landes.

31.12.2017 Silvester-Wanderung um den Hopfensee

Am Silvestervormittag machte sich Harald Sieber mit weiteren 16 Sektionsmitgliedern vom Parkplatz Wiesbauer auf zur Umrundung des Hopfensees. Bei strahlendem Sonnenschein und frühlingshaften Temeperaturen spazierte die Gruppe in knapp zwei Stunden um den See. Als Abschluss gab es noch ein kleines Picknick mit Punsch, Glühwein, Plätzchen und Nüssen.

05.12.2017 DAV auf literarischer Alpin-Zeitreise

Ein ungewöhnliches Thema bot die DAV-Sektion Schongau ihren Mitgliedern beim letzten Sektionsabend des Jahres im Brauhaus an: Zu Beginn der besinnlichen Jahres-zeit führte Hajo Schlehufer in seiner kleinen Zeitreise durch Alpin-Texte seit Ende des 19. Jahr-hunderts. Anstatt der sonst üblichen Fotobeiträge wurden Erlebnisse und Erkennt-nisse vorgestellt, die dieses Mal das Auge nach INNEN lenken und die Phantasie anregen sollten.

Bei der ausgewählten Literatur ging es ausdrücklich nicht um Leistungsnachweise oder das Zitieren von alpinen Medienprofis sondern um das Aufzeigen von Entwicklungen im Umgang mit der Berglandschaft sowie ihrer sprachlichen Ausdrucksformen.

Als besonderes literarisches Schmankerl wurden hier und da alpine Rätsel, „um die Ecke gedacht“, eingestreut. Es galt, geistesakrobatische Synonyme zu finden, die mit Augen-zwinkern sowohl Wissen als auch das amüsante Spiel mit der deutschen Sprache und ihren phonetischen Reizen vermitteln sollten – frei nach Gerhard Polt: „Ich sinnlose vor mich hin...mit Begeisterung“.

17.11.2017 Enzianabend beim "Janser"

Die Sektion Schongau des DAV lud traditionell zum Enzian-Abend ein. An diesem Termin stehen vor allem die Mitglieder im Vordergrund, die durch ihre langjährige Zugehörigkeit zum Verein ausgezeichnet werden. Die besondere Anerkennung wird in Form einer Urkunde, einer Anstecknadel und einem kleinen Geschenk den Mitgliedern zu teil, die seit 25, 40, 50 und auch schon seit 60 Jahren DAV-Mitglieder sind. Ebenso wird dieser

Abend als der Jahresabschluss verstanden, bei dem auch sehr aktive Mitglieder, die die Ziele des Vereins durch ihr Engagement unterstützen, hervorgehoben werden. In diesem Sinn begrüßte der 1. Vorsitzende Robert Zimmermann die 42 Anwesenden in der Gast-stätte „Zum Janser“ in Schwabniederhofen. Zur musikalischen Untermalung dieser feierlichen Veranstaltung trug das Saiten-Duo Vroni & Michi aus Böbing bei, die mit Harfe und Hackbrett den Abend begleiteten.

„Ein Verein kann nur bestehen, wenn der Rückhalt der Mitglieder vorhanden ist. Und das über viele Jahre!“, erwähnte Zimmermann in seiner Begrüßungsrede. Dass während dieser langen Zeit auch entsprechend viele gemeinsame Bergerlebnisse für entsprech-ende Eindrücke sorgen, von denen man lange zehren kann und sich gerne daran erinnert, war ein weiterer Aspekt bei den einleitenden Worten. Um diese Erlebnisse auch genießen zu können, sind die umsichtigen Tourenleiter, die sich um die Orgnisation der Bergtouren kümmern, notwendig. Darüber hinaus zitierte Zimmermann den berühmten Bergsteiger Hermann Buhl, der behauptete: „Bergsteigen ist mehr als Sport. Es ist eine Leiden-schaft!“ Dem stimmten die Anwesenden sofort zu und auch der 1. Vorsitzende betonte, dass genau diese Tatsache und das gemeinsame Interesse an der intakten Bergwelt den Zusammenhalt innerhalb der Sektion liefert. Anschließend wurden die Mitglieder geehrt, die seit 1992 im Verein sind. Vor 25 Jahren kam beim Bergsteigen der Begriff „Plaisir-Klettern“ auf. Diese gut abgesicherten Touren im festen Fels stellen einen wirklichen

Genuss dar und so vermutete Zimmermann, dass einige der anwesenden vielleicht deswegen in den Verein eingetreten sind. Georg Baum, Hannelore & Josef Boneberger, Alexandra Pracht und Manfred Stadter erhielten die Auszeichnungen und ein Bergbuch. Entschuldigt hatte sich Max Mangold. Nach einem Musikstück erwähnte Zimmermann, dass bei den Recherchen zum Jahr 1977 zunächst „Der deutsche Herbst“ auftaucht. Die

Entführung und die Befreiung der Geiseln aus der Lufthansa-Maschine „Landshut“ waren die Schlagzeilen des Jahres. In der bergsteigerischen Historie ist nichts beonderes zu finden gewesen und trotzdem sind damals drei neue Mitglieder begrüßt worden. Dr. Dankwart Marx und Ingrid Schupp hatten sich entschuldigt und Michael Gößmann erhielt neben den Auszeichungen ein Granitedelweiß auf einer Holzplatte.

Seit nun 50 Jahren sind Gisela Schleich, Helmut Geretzhuber und Franz Kögel bei der Sektion. Entschuldigt hatten sich Herbert & Werner Sporer. Im Jahr 1967 waren eher tragische Schlagzeilen zu finden. An der Eiger Nordwand verunglückten vier Kletterer aus der DDR-Nationalmannschaft Alpinistik durch Steinschlag. Aber dies schreckte die fünf neuen Mitglieder nicht ab, vermutete Zimmermann. Anschließend war es ihm eine besondere Ehre Marianne Borovka begrüßen zu dürfen, die für diesen Tag die lange Anreise von Leonberg bei Stuttgart angetreten ist, um ihre Auszeichungen entgegen zu nehmen. Der Erfolg einer österreichischen Expedition zum Broad Peak im Jahr 1957 beeinflusste vermutlich viele junge Bergbegeisterte und so wurde auch Frau Borovka ein Teil der Sektion Schongau. Für diese 60 Jahre Treue zum Verein überreichte Zimmer-mann ihr einen Rosenquarz und wünschte ihr noch einen geselligen Abend im Kreis der Bergfreunde. Abschließend bedankte sich der 1.Vorsitzende bei drei Tourenleitern, die mit zusätzlichen Angeboten die Aktivitäten der Sektion unterstützen. Richard Biechele bietet Wanderungen und Radeltouren an. Johanna Nuscheler und Michael Dürr  organisieren ab dem Frühjahr das Mittwochsradeln als Trainingseinheit am Feierabend. Alle erhielten einen Gutschein. Zum guten Schluss erwähnte er noch die Erfolge von Anna Holzmann, die sich bei einigen Kletterwettkämpfen in der Saison 2017 vordere Ränge sichern konnte. Als Anerkennung erhielt sie ein Stein-Edelweiß mit einem Stück Seil und einem Sicherungskarabiner. Bei geselligen Unterhaltungen ließen die An-wesenden den Abend ausklingen.

10.10.2017 Vortrag von Astrid Süßmuth "Alpenheilpflanzen"

Mit leuchtenden Farben und nur scheinbar ganz zart, geht von der Alpenflora ein beson-derer Zauber aus. Die ungeheure Lebenskraft, mit der sich die Alpenpflanzen in der wilden Bergwelt behaupten können, weist sie als große Heilpflanzen aus. In Legenden und Mythen verpackt, wurde das volkstümliche Wissen darum einst von Generation zu Generation weitergegeben. Die Heilpraktikerin und Bergsteigerin Astrid Süßmuth hat sich auf die Suche nach den vergessenen Heilkräuter-schätzen der Alpen gemacht und stellt sie an diesem Abend in einem Bildbogen von den Bayerischen Bergen zu den Westalpen vor.

Dieser sehr spannende Vortrag begeisterte ca. 30 Mitglieder des Alpenvereins und öffnete den Blick für die Pflanzenwelt, die wir bei unseren Unternehmungen in der Bergwelt vielleicht noch nicht so wahrgenommen haben.

Vielen Dank an Astrid Süßmuth!

Dieses besondere Wissen hat sie in ihrem Buch "Lexikon der Alpenheilpflanzen" zusammengefasst. Wer sich noch mehr mit dieser Thematik auseinandersetzen möchte, dem sei dieses sehr interessante Buch, welches im AT-Verlag erschienen ist, zu empfehlen.

Wettkämpfe

Um Sie am Laufenden zu halten, welche Erfolge unsere Kletter-Athleten bei den verschiedenen Wettkämpfen erzielen, haben wir diese Abteilung eingerichtet. Viel Vergnügen beim Durchschauen.

Stützpunktausflug nach Meschia  

Nach 14 h Fahrt von Peißenberg Rich-tung Ascoli, kamen wir endlich in uns-erer B&B Herberge in einem kleinen

Italienischen Dorf namens Meschia an. Nach dem Einrichten unserer Zimmer und einem großen Topf Nudeln mit Pesto, machten wir es uns auf der Dachterrasse gemütlich zum Schlafen unter freiem Himmel, um am nächsten Tag fit fürs Bouldern zu sein.

Am ersten Bouldertag (Sonntag) waren wir in einem kleinen, aber super schönen

Bouldergebiet, das nur fünf Minuten Fußmarsch von Meschia entfernt ist. Dort machten wir zahlreichen Routen wie z. B. Rosso Piceno (7c). Nach dem ersten langen Trainingstag ließen wir uns auf ein lustiges Schnipsel Spiel ein. Am Montag fuhren wir nach Montegallo in ein weiteres Bouldergebiet. Dort haben wir uns erstmal im Wald verlaufen, fanden aber nach langer Suche doch das richtige Plätzchen. Nach einigen geschafften Bouldern schlug das Wetter um und daher suchten wir unter den Felsen Schutz und dehnten uns, bis das Unwetter vorüber war. Dienstags waren wir erneut im Gebiet bei Meschia unterwegs und fanden einige neue Boulder von denen unserer Trainer noch garnichts wusste. So kam es, dass wir auch selbst einige Boulder dazu definierten. Den schönen Bouldertag ließen wir am Abend mit etwas italienischem Wein und paar Runden Schafkopf ausklingen. Am nächsten Tag ging es ans Meer, da ein Pausentag zum Hautaufbau und zur Regeneration nötig war. Nach der Zeit am Strand bekamen wir anschließend von unserem Vermieter eine Stadtführung durch Ascoli, dort durften wir eine Spezialität (panierte Oliven) probieren. Da ich unbedingt den schönen Roof Boulder (ca. 7b/7b+) in Montegallo noch einmal probieren wollte, fuhren wir am Donnerstag erneut dort hin. Nach einigen Versuchen, bei denen ich am letzten Zug gescheitert bin, machten wir uns leider schon auf den Heimweg, da es schon ziemlich spät war. Auf der Dachterrasse genossen wir noch einmal eine sternenklare Nacht. Am letzten Trainingstag war nochmal volle Motivation da, um die letzten noch machbaren Boulder zu schaffen und möglichst viele zu probieren oder auszubouldern. Nachdem die letzte Kraft dem Felsen überlassen wurde, ging es zurück in die Herberge, um schon mal für die Heimfahrt zu packen.

Neues von Anna Holzmann

Gieß Eich,

mein letzter Wettkampf war in der kleinen aber super tollen Boulderhalle in Garmisch Partenkirchen. Markus Kammerlander und ich hatten vier Stunden Zeit möglichst viele der genial und naturgetreuen Boulderprobleme zu schaffen. Nach dem wir so viele Boulder wie möglich probiert und geschafft hatten, gab es eine kleine Stärkung vom Grill, bevor es in das Finale ging. Die vielen unterschiedlichsten Bewegungen der vier Final-boulder – von Schiebereien bis zu Sprüngen – kletterte ich alle auf den ersten Versuch durch und gewann eindeutig den Garmischer Bouldercup 2018. Markus startete im Finale genauso gut durch und gewann ebenfalls den Garmischer Bouldercup.

Nach dem erfolgreichen Wettkampf mit Siegerehrung, machten wir uns trotz Live-Band

schnell auf den Rückweg, denn am nächsten Tag war Felsklettern angesagt.

Servus miteinander, am 10.03.18 war ich wiedermal auf der Big Fat Boulder Session in der Boulderwelt München Ost. Wie jedes Jahr fahre ich mit dem Stützpunkt Peißenberg auf diesen Wett-kampf, um neue Schraub-Ideen zu sam- meln, aber vor allem, um unser Können unter Beweis zu stellen. Dieses Jahr gab es viele Boulder, die ähnlich zu denen der Soulmoves waren, viel Dynamos und weite Züge waren dabei besonders ver-treten, zudem Baulose und Anlauf Boulder. Nach 40 Qualifikationsboulder kam ein Touhockcontest, (mit den Zehen mög-lichst lange an einer Stange hängen). Anschließend das Finale mit super athletischen und schön kniffligen Bouldern.

Soulmoves Süd

Die Soulmoves sind drei Spaßwett-kämpfe, die in unterschiedlichen Boulderhallen in Bayern stattfinden. Bei diesen Wettkämpfen geht es nur um den Spaß am Klettern und um sich an bis zu 35 Bouldern auszutoben.

Dieses Jahr waren wir aus der Jugend-gruppe stark vertreten. Und machten uns gleich nach dem Startsignal auf den Weg, möglichst viele der schönen Boulder zu bewältigen, da extrem viele an dem Wettkampf teilnahmen gingen wir nach einiger Zeit an die Boulderwand im Freien. Nach sechs Stunden Vollgas durften wir unsere Laufzettel abgeben und warteten gespannt auf das Ergebnis und auf unsere Platzierung. Vor der Traditionellen Verlosung unter allen Teilnehmern starteten einige noch zu einem Hochsprung Contest (Highjump). Nach der Siegerehrung und der Verlosung machten wir uns mit dem Stützpunkt Peißenberg auf den Heimweg.

Ergebnisse: 1. Runde - Anna Holzmann 1. Platz; Sarah Bißle 104. Platz; Sven Heßling 158. Platz; Simon Hüttinger 194. Platz 

2. Runde - Anna Holzmann 5. Platz

Gesamtergebnis - Anna Holzmann 2. Platz

Insgesamt waren 164 Starterinnen und 249 Starter an den Wettkämpfen beteiligt.

Anna Holzmann bei der Münchner Stadtmeisterschaft

Wir gratulieren herzlich zum 1. Platz und zum Sieg des Oberlandcups!

Am 15. Juli 2017 war ich auf der letzten, der vier Meisterschaften des Oberlandcups, der Münchner Stadtmeisterschaft. Und gewann diese als Erste von 57. Startern in meinem Jahrgang. Nach zwei Klettertouren der Schwierigkeitsgrade 8 und 9, bewältigte ich zehn Pflicht-Boulder. Da ich und eine gute Freundin noch zwei Stunden Zeit hatten, bis die Auswertung begann, machten wir uns an die Boulder der Damen und Herren.

Anna bei der Stadtmeisterschaft zum Oberlandcup

Servus, am 24. Juni 2017 war ich, Anna Holzmann, wieder auf einer Stadt-meisterschaft des Oberlandcups. Vor dem Finale, also wären der Qualifikation hab ich die meisten Boulder auf den ersten Versuch geschafft und somit volle Punktzahl erreicht. Ebenso bei der klein griffigen Kletterroute habe ich viele Punkte erzielt. Jedoch beim Finale ist mir ein kleiner Fehler unterlaufen, der mir den ersten Platz gekostet hat, aber den zweiten habe ich mir noch locker gesichert.

Jugend beim Boulder-wettkampf in München

Anna Holzmann hat weitere Kletterer aus der Jugendgruppe motiviert und so haben sie sich für einen Wettkampf in München angemeldet. Gemeinsam sind sie mit dem Vereinsbus zur Halle der Boulderwelt im Münchner Osten gefahren. Die vier konnten hier ihr Kletterkönnen unter Beweis stellen und somit sind auch die Ergebnisse der Teilnehmer respektabel.

Sarah Bißle 70 Punkte Platz 49 von 103

Simon Hüttinger 90 Punkte Platz 142 von 215

Sven Heßling 172 Punkte Platz 92 von 215

Anna Holzmann 304 Punkte Platz 2 von 103