Ski- und Schneeschuhtouren

Rückblick 2020/2021

Sa. 15.01.2022 Skitour für Einsteiger

Ein strahlend blauer Himmel bildete den perfekten Hintergrund für die geplante Ein-steiger-Skitour, die Michael Dürr für den Schongauer Alpenverein organisierte. Da die Schneelage aktuell nicht sehr üppig ist, ent-schlossen sich die sechs Skibergsteiger eine Tour zu wählen, bei der für die Abfahrt eine Piste zur Verfügung stand. Die zwei Frauen und vier Männer stiegen ca. 1000 Hm zur Jöchel-spitze im Lechtal auf und genossen am Gipfel die herrliche Aussicht und die mitgebrachte Brotzeit. Anschließend konnten sie gut 400 Hm durch Freeride-Gelände abfahren und trafen dann auf die Piste des Skigebietes. Gut gelaunt und mit etwas mehr Erfahrungen und Fach-wissen über Lawinen und den Umgang mit der Skitourenausrüstung beschloss die Gruppe den erlebnisreichen Tag.

So. 12.12.2021 Skitour zum Saisonstart auf den Grünten

Zum Saisonauftakt musste zunächst der Termin auf Grund der Wettervorhersage um einen Tag verschoben werden. Die Gruppe um Robert Zimmermann hatte dann auch das Glück, dass am Sonntag bei strahlendem Sonnenschein und frostigen Temperaturen um die - 5° eine perfekte Tour starten konnte. Während des Aufstiegs wurde allen Teilnehmerinnen schon klar, welch toller Pulverschnee für die Abfahrt auf die Tourengeher wartet. Trotz der vielen weiteren Bergbegeisterten, konnte schon während des Aufstiegs einige ruhige Ecken am Grünten gefunden werden. Entlang der Piste zum oberen Lifthäuschen konzentrierte sich zwar dann wieder der "Strom" aber die Gruppe fand für eine ausreichende Rast noch einen guten Platz und stärkte sich für die Abfahrt. Da man früh genug dran war, fanden die neun Skifahrerinnen genügend unverspurte Tiefschneehänge, die allen ein breites Grinsen ins Gesicht trieb. Nachdem wieder alle heil am Bus angekommen waren und die Ausrüstung verstaut war, fand man noch eine gute Wirtschaft in Kranzegg und konnte dort noch Mittagessen bevor es nach Hause ging.

15.02.20, Hippoldspitze 2643 m (Tuxer Alpen)

Bei besten Wetterbedingungen machte sich eine Gruppe Skibergsteiger auf den Weg nach Wattens im Inntal. Die Auffahrt zum Lager Walchen, dem Ausgangspunkt zur Lizumer Hütte, war trotz festgefahrener Schneschicht gut zu bewältigen. Von dort marschierten die sieben Schongauer, die sich bei der Tour von Robert Zimmermann angemeldet hatten, Richtung Innerlanalm los. Der Lawinenlage-Bericht warnte vor Triebschneeansammlungen und so war klar, dass die Rücken abgeblasen waren. Beim Aufstieg zum eigentlichen Ziel, der Torspitze, musste genau ein solche Passage gequert werden und somit beschloss die Gruppe, die Hippoldspitze mit 2643 m zu besteigen. Durch einen Zirbenwald und über unberührte Hänge erfolgte der Aufstieg. Auf den letzten 100 Höhenmetern mussten noch die Harscheisen zur Unterstützung eingesetzt werden. Bei einer grandiosen Aussicht und wolkenlosem Himmel genossen die Skiberg-steiger ihre Brot-zeit und da die anschließende Abfahrt entlag der Aufstiegspur verlief, kamen die Skifahrer in unverspurtem Pulverschnee noch voll auf ihre Kosten.

13.02. – 16.02.20, Gadertal/Campill

Ein langes Skitouren-Wochenende wurde von Oli Körtge organisiert und mit ihm fuhren acht Teilnehmer der Sektion Schongau ins Gardertal nach Südtirol. Die Gruppe konnte nach dem Treffen im Hotel und einem Cappuccino schon zu ihrer ersten Tour aufbrechen. Vom Parkplatz Spescia am Ende des Ciamplobachs verlief der Aufstieg bei schönstem Wetter ins Val des Fanes zur Antoniusscharte auf 2470 m. Gegen Ende des Aufstiegs mussten noch Harscheisen eingesetzt werden, um die letzten Meter zu überwinden. Die anschließende Abfahrt erfolgte auf gleicher Spur und danach gings in den Stützpunkt nach Campill zum Hotel Sanvi. Das stabile schöne Wetter er-möglichte auch am nächsten Tag eine entsprechende Tour. Direkt vom Hotel starteten die Skibergsteiger zunächst zu Fuß durch den Ort, um dann mit moderatem Anstieg dem Forstweg zur Medalges-Alm zu folgen. Weiter vorbei an der Hütte Ciampcios zum Hochtal und dann zum Kreuzjoch auf 2250 m. Von dort verlief die Spur noch zum Gipfel des Medalges. Dieser höchste Punkt mit 2454 m bot einen herrlichen Ausblick und zurück gings entlang der Aufstiegsspur über schöne Skihänge. Eine gemütliche Einkehr in der Speckstube sorgte für den passenden Ausklang. Am dritten Tag stand der Antersacsmit 2471 m auf dem Programm. Die ersten 200 Hm ging es mit dem Auto bis zu einem Parkplatz. Von dort durch den Wald und anschließend in einem Rechtsbogen über mittelsteile Sonnenhänge und Mulden auf den Antersacs. Dort genossen die Tourengeher bei einer ausgiebigen Rast das besondere Panorama der Felsenkulisse ringsum. Innerhalb dieser atemberaubenden Landschaft zogen die Skifahrer ihre Spuren in den Schnee und erfreuten sich dieser besonderen Erlebnisse. Zum Abschluss am Sonntag startete die Gruppe von Seres aus. Dieser Ort auf 1600 m oberhalb von Campill war der Ausgangspunkt zur Pleitlerkofelscharte mit 2380 m. Zunächst durchs Mühlental entlang des Seresbachs und dann etwas steiler durch einen lichtenWald zur Peitler-kofelalm mit vielen kleinen Hütten. Von dort stieg die Gruppe über Almwiesen bis zum Ziel. Die Pause bei bestem Wetter wurde wieder mit einem herrlichen Ausblick unter-stützt und die anschließende Abfahrt lieferte noch schöne Eindrücke von dem bestens organisierten Skitouren-Wochenende. So traten die Teilnehmer eine entspannte Heim-reise an.

30.01. – 02.02.20 Skitouren im Gadertal/Campill

Die erste Mehrtagestour wurde wieder von Oli Körtge organisiert und so

waren acht Skibergsteiger mit ihm im Gardertal unterwegs und konnten gleich am ersten Tag nach einem gemütlichen Kaffee und der obligatorischen Tourenbesprechung am Nachmittag der Anreise zur Antoniusscharte aufsteigen. Von dort spurte die Gruppe noch zur Antonisspitze mit 2655 m. Nach einer schönen Abfahrt genossen noch einige den Wellness-Bereich des Hotels und das anschließende Abendessen.

Wie am Abend noch besprochen, erfolgte der Aufstieg am Freitag zur Antersasc-Alm.

Die Spur zog dann weiter über die steile Puez-Scharte auf das anschließende Hoch-plateau. Die abschließende Abfahrt führte die Skifahrer wieder entlang der Aufstiegspur

und zurück zum Hotel.

Am Samstag konnten die Skibergsteiger direkt zu Fuss zur Tour auf den Munt da Medalges, 2454m, starten. Wiederum bei bestem Wetter genoss man den Gipfelausblick und bei der Abfahrt war noch eine Einkehr in der Speckalm drin und bei einer Brotzeit- speckplatte & Zirbenschnaps klang auch dieser besondere Skitouren-Tag gemütlich aus.

Da am Sonntag auch die Heimreise eingeplant wurde, suchte Oli Körtge nur eine kurze Tour aus und führte die Gruppe zum Antersasc, 2466 m. Auch hier bewegte man sich in nahezu unberührtem und naturbelassenem Gelände. Es waren wieder eindrucksvolle

Erlebnisse und die abschließende gemeinsame Einkehr am Brenner zur Pizza rundete das lange Wochenende ab. 

25.01.20 Hintere Steinkarspitze 2215 m

Im optimal besetzen Sektions-Bus gings mit 9 Teilnehmern nach Kelmen. Die Leit-ung der Tour hatte Heinz Messarosch. Nach dem obligatorischen LVS-Check wurde von dort der Aufstieg in Angriff genommen. Durch lichten Wald und immer wieder freien Abschnitten erreich-te die Gruppe nach knapp 1,5 Std, das Kelmer Jöchl auf 1852 m. Eine ent-spannte Lawinengefahrenstufe 1 erlaubte die direkte kurze Querung zum Gipfelhang. Dieser war teilweise recht vereist, sodass mehrheitlich die Teilnehmer mit Harscheisen weiterstiegen. Nach 2 Std. 50 Min. wurde das Gipfelkreuz erreicht und die Sonne be-grüßte uns. Die Abfahrt am Gipfelhang gestaltete sich wegen der Bruchharschsituation doch recht anstrengend. So genossen die Teilnehmer umso mehr die anschließende ostseitige Pulverabfahrt. Nach kurzem Wiederaufstieg zum Kelmer Jöchl wurde aus-giebig Brotzeit gemacht. Die anschließende Abfahrt zum Parkplatz forderte wegen der vereisten Situation nochmal viel Aufmerksamkeit. Natürlich wurde bei der Heimfahrt auch noch eingekehrt und so ging ein ausgefüllter Skitourentag zu Ende.

Impressionen