Mountain Bike

Rückblick 2017/2018

MTB-Tour vom 20. Bis 22.07.2018 in Lermoos

 

„Warum in die Ferne schweifen, wenn das Glück so nah“?

 

Nach diesem Motto wurden die drei Touren für dieses verlängerte Wochenende ausgesucht.

 

Das schwierigste an diesem Ausflug war, eine Unterkunft für dreizehn Personen zu bekommen. Letztendlich hat es aber doch geklappt.

 

Am Freitag Früh um 9.00Uhr trafen sich dreizehn hochmotivierte Radlfahrer/innen vor dem Hotel „Grieser Hof“ in Lermoos. Das Wetter war an diesem Tag noch vielversprechend, die Wettervorhersage für Samstag und Sonntag allerdings eher bescheiden.

 

Die erste Tour führte zunächst durchs Ehrwalder Becken nach Ehrwald und von dort weiter um die Thörlen. Die Auffahrt präsentierte imposante Ausblicke und eine angenehme Steigung. Am Eibseeausblick angekommen, gab es erst einmal eine gemütliche Brotzeit (selbst mitgebracht).  Weiter ging es bis zur Hochthörle-Hütte. Diese wurde aber zunächst einmal rechts liegen gelassen (darüber waren Einige nicht so erfreutJ).

 

Nach ein paar weiteren Höhenmetern ging es hinein in den erstenTrail. Alle hatten den Mut, es zu probieren. Für die Könner war es ein Genuss, die Anderen mussten sich ein bisschen durchkämpfen, aber alle kamen gut unten an. Dabei stellten wir fest, dass Bergabfahren genauso schweißtreibend sein kann, wie Bergauffahren.

 

Aber unten angekommen, lud uns der Eibsee zu einem kühlen Bad ein. Das war herrlich.

 

Nach der Umrundung des wunderschönen Sees und einem weiteren „flowigen Trail“ musste der letzte Anstieg mit ca. 500 Hm am Stück bewältigt werden. Einzige Motivation: Oben Einkehr in der Hoch-Thörle-Hütte (wohlverdient). Die Abfahrt nach Ehrwald hinunter führte  wieder über versteckte  Wege. Nun nur noch zurück zum Hotel und ein kühles Bier auf der Hotelterrasse. 1300 Hm und 45 km waren bezwungen.

 

Der zweite Tag begrüßte uns leider mit „Schnürl-Regen“ und die geplante Tour um die Mieminger-Kette musste abgesagt werden. Dafür war man sich schnell einig, eine kurze Auffahrt auf die Tuftl-Alm (ca. 500HM) zu machen. Dort nahmen wir gleich den Stammtisch in Beschlag und es wurde ein ziemlich lustiger Tag. Die Auf-und Abfahrt schafften wir tatsächlich, ohne nass zu werden.

 

 

 

Am dritten Tag dann die Königsetappe mit 1450 Hm und 45 Km, die Umrundung des „Wannig“. Zuerst wieder durch`s Ehrwalder Becken nach Biberwier. Die Auffahrt von dort auf der Via Claudia zum Fernpass war für viele schon bekannt, aber immer wieder wunderschön. Die abwechlungsreiche Abfahrt mit kleiner Schleife Richtung Tegestal bescherte uns wieder schöne, gut fahrbare Singletrails, bei denen wirklich alle ihren Spaß hatten. Von Nassereith ging es dann weiter am Fuße der Mieminger Kette bis nach Aschland. Dort machten wir uns auf der Terrasse des Panorama-Gasthofes breit ( im wahrsten Sinne des Wortes). Gut gestärkt und fast ein bisschen faul, mussten wir unsere restlichen Kräfte zusammennehmen und die Auffahrt zum Marienbergjoch bewältigen. Dabei kamen alle nochmal ganz schön ins Schwitzen. Auf der Marienbergalm gönnten wir uns dann noch Kaffee und Kuchen. Vom Marienbergjoch hinunter nach Biberwier galt es nochmal konzentriert zu fahren, da es stellenweise sehr schottrig und steil war. Es wurde in einzelnen Gruppen auf unterschiedlich anspruchsvollen Wegen abgefahren. Unten angekommen, waren alle zufrieden und man einigte sich schnell noch auf eine kleine gemeinsame Einkehr, denn nun hieß es ja Abschied nehmen. Wie immer, ließ man die Tage Revue passieren und kam zu dem Ergebnis, dass sie gelungen waren. Einen Dank noch an die Teilnehmer, dass alle so diszipliniert in der Gruppe gefahren sind und alle gut aufeinander Acht gegeben haben.

 

Sa. 30. - So. 01.07.2018 MTB-Wochenende für Damen

Nachdem vorletztes Jahr diese Tour ins Wasser gefallen ist und letztes Jahr kein pass-ender Termin gefunden wurde, war es heuer endlich so weit.

Neun Frauen vom Alpenverein Schongau trafen sich am Samstag, um gemeinsam zur Musauer Alm zu radeln und dort zu übernachten. Es lagen insgesamt 120 km und ca. 1400 Hm vor uns. Bei schönstem Radl-Wetter, das heißt bei 20 - 25 °C und absolut keiner Wolke am Himmel, starteten wir bei bester Laune zuerst zum Schmuttersee. Weiter ging es auf Feld- und Waldwegen zum Roßhaupter Staudamm, der ja gerade mit dem Auto nicht befahren werden kann. Dafür mit dem Fahrrad umso spektakulärer. Es wurde da nämlich eine komplette Umleitung aus Holzstegen für Fußgänger und Radfahrer gebaut. Das ist sehenswert. Dann fuhren wir auf der Forggenseeroute weiter bis zum Hegatsrieder-See, wo es erst einmal eine gemütliche Mittagspause mit mitgebrachter Brotzeit gab. Die nächste Etappe stand nun auf dem Programm, nämlich der Schwansee bei Hohenschwangau. Über den Fischersteig (sehr steil und kurvig) kletterten wir tapfer hinauf zum Alpsee und strampelten weiter bis zur österreichischen Grenze. Von dort ging es über Schleichwege zum Kniepass und letztendlich zur Bärenfalle bei Musau. Nun kam noch der anstrengende Anstieg von ca. 400 Hm am Stück bis zur Hütte. Um 17.00 Uhr hatten wir unser Ziel ziemlich verschwitzt, müde und hungrig erreicht.

Nach einem netten Hüttenabend und einer eher schlaflosen Nacht, machten wir uns am nächsten Tag um ca. 9.30 Uhr auf den Weg zurück, der allerdings etwas anders verlief. Wir fuhren nach Vils über den Lech-Ländeweg nach Füssen. Von dort weiter nach Hohen-schwangau, auf dem Dammweg bis zum Tegelberg und weiter nach Trauchgau und Steingaden. Eine schöne Einkehr im Gasthaus Hirsch in Trauchgau war an diesem Tag ein Höhepunkt. Danke an alle die dabei waren. Es war ein sehr schöner, harmonischer Aus-flug, der nach einer Wiederholung im nächsten Jahr verlangt.

So. 17.06.2018 MTB Tour mit Fahrtechnik-Training

Das Fahrtechniktraining von Michael Dürr und Johanna Nuscheler war mit neun Teil-nehmern gut besucht. Auf dem Programm standen die „Home-Trails“ rund um Füssen. Zunächst gings bei angenehmen Temperaturen mit dem Auto nach Füssen, von wo aus es – nach ein paar Metern Einradeln als Aufwärmübung – in die erste Fahrübung führte. Die Kurventechnik bergauf wurde trainiert und alle Teilnehmer meisterten die Heraus-forderung. Danach folgte eine kurze Abfahrt am Alpsee entlang und dann ein knackiger Anstieg. Oben genoss die Gruppe bei einer kleinen Pause die Aussicht, um dann wieder eine kurze Abfahrt mit anschließender kurzer Schiebepassage zum Trail-Einstieg zurück-zulegen. Zum persönlichen Schutz jedes Bikers wurden dort die Schoner angelegt und es ging flott durch den leicht verblockten Weg. An einer engen, steileren Kurve durften sich alle unter der Anleitung von Johanna versuchen und der Erfolg stellte sich bei allen ein. Weitere Trails führten zur nächsten Stage. Hier mussten ein paar schöne Treppen über-wunden werden. Mit Hilfestellung und Tipps wurde auch das bravurös gemeistert. Aber schon kurz darauf wartete die nächste Herausforderung. Ein etwas stärker verblockte Stelle musste befahren werden. Mit ein paar Vorübungen kam jeder Teilnehmer in den Genuss, so etwas in Zukunft angstfrei bewältigen zu können. Der Wetterumschwung vereitelte die weiteren Übungen, da der einsetzende Starkregen die Strecke zu rutschig machte, so dass die Trainer aus Sicherheitsgründen die Tour abbrachen. Bei der ab-schließenden Einkehr waren alle Teilnehmer/innen erfreut, wieder etwas an Fahrtechnik dazu gelernt zu haben.

Fr. 25.05.2018 MTB Lechhöhen-Trails

Vier Mitglieder des DAV Schongau fuhren unter der Leitung von Markus Schilcher von Schongau nach Reichling und weiter auf dem Lechhöhenweg Richtung Landsberg. Nach einem Einkehrschwung bei Sonnenschein in der Teufelsküche gings über teilweise an-spruchsvollen Singletrails wieder zurück. Nach gut 70 km beendete die Gruppe mit guter Laune und viel Schweißverlust die spannende, abwechslungsreiche Tour.

So. 06.05.2018 Pfaffenwinkel-Tour

Till Penski eröffnete die Mountain-Bike-Saison mit einer Fahrt durch den Pfaffenwinkel. Die sieben Teilnehmer hatten Glück mit dem Wetter und so konnte der Ausflug genossen werden.

Do. 03.05.2018 Fahrtechnik „ride Bikepark“

Fahrtechniktraining im und um den Bikepark SOG, z. B. Pumptrack, Dirt, Freeride

21. und 22.04.2018 Fahrradtechnik für Damen und Allgemein 

Der Samstag stand im Zeichen eines Sicherheitstrainings speziell für Frauen. Dabei sollten die Techniken beim Bremsen im unsicheren Gelände geübt werden. Ebenso zeigte Michi Dürr den Teilnehmerinnen Tipps und Tricks beim engen Kurven fahren und Balanceüb-ungen. Ein ausgefüllter Tag, der den Radelbegeisterten wieder viele Erfahrungen lieferte.

      Der Sonntag, an dem Johanna Nuscheler, Till Penski und Michi Dürr der gemischten Gruppe aus 14 Interessierten Möglichkeiten zum sichern Fahren zeigten, bot das beste Wetter für diesen Kurs. Zunächst konnten die Teilnehmer an der Schönlinderstraße be-stimmte Übungsrunden drehen. Der Dank geht an Klaus Thien und die Stadt, die dem Alpenverein diese Wiese für den Tag zur Verfügung gestellt hatten. Nach einer Begrüßung und dem obligatorischen Bike-Check konnten bei einem Vorstellungsspiel schon Grund-kenntnisse verfestigt werden. Dann folgten vertiefende Übungen zum Bremsen, Position halten und Kurvenfahren. Nach einer Mittagspause mussten die Mountainbiker Hinder-nisse überwinden, in dem sie das Vorder- bzw. das Hinterrad entlasteten. Eine kleine Runde im Doswald, bei dem Traileinlagen im Vordergrund standen, schloss die Ausbildung ab. Die anschließende Einkehr im Ballenhaus war dann dem gemütlichen Teil zugeordnet.

Di. 17.04. FahrRADtechnik

Um in die neue Fahrrad-Saison sicher zu starten, nahmen sechs Personen am Technik-Kurs teil. Unter an Anleitung von Michi Dürr und Johanna Nuscheler konnten bei bestem Bikewetter die Teilnehmer Tipps und Tricks mitnehmen. Nach der Vorstellungsrunde und dem grundsätzlichen Bike-Check stellte jeder sein Fahrrad nach den Angaben der Lehr-meinung des DAVs ein und es erfolgte auch eine Vermessung, um die Einstellungen zu kontrollieren.

Ein weiterer Punkt war die Pannenhilfe, damit bei einem Platten die notwendigen Hand-griffe sitzen. Auch ein möglicher Kettenriss wurde praktisch repariert. Da die Schaltung höchst beansprucht wird, ist es auch immer wieder nötig, diese Einheit zu justieren. Nach drei Stunden waren alle Fragen beantwortet und jeder hatte entsprechende Einblicke in die Technik seines Bikes erhalten.

Fr. 08. - So. 10.09.2017 Runde um Brixen

Sechs Mountainbiker machten sich am letzten Sommerferien-Wochenende trotz un-sicherer Wetterprognosen auf den Weg nach Südtirol. Der Witterung zum Trotz entschied man sich direkt am Samstag, die geplante lange "Panoramatour" unter der Leitung von Till Penski in Angriff zu nehmen. Nach anfänglichen Problemen mit dem öffentlichen Bus-transport starteten wir auf knapp 1700m unsere Tour bei starker Bewölkung und kühlen Temperaturen. Vorbei an der Schatzerhütte und über die Gampenwiesen ging es zum Würzjoch (2000m). Nach einer kurzen Pause dort - kalt wars - fuhren wir weiter zur Maurerberghütte und dann auf Trails bis zum Col da Lech, dem mit 2175m höchsten Punkt der Tour. Vom Panorama ins Gadertal, zum Alpenhauptkamm und in die Dolomiten war wenig zu sehen, stattdessen viele Wolken rundherum. Nach der Gipfelrast ging es in ständigem Auf und Ab, vorbei an mehreren Almen und dem Glittner See, auf Trails und Almwegen zur bekannten Kreuzwiesenalm. Dort wurde eingekehrt und sogar ein paar Sonnenstrahlen gesellten sich dazu. Ein kleinerer Anstieg war noch zu bewältigen, danach ging es rasant über 1000Hm bergab nach Mühlbach und von dort abseits der üblichen Wege durch die Weinberge zurück nach Brixen. Am Ende der Tour standen über 60 km sowie 1500 Hm bergauf und 2500 Hm bergab auf dem Tacho. Nach so einer Tour durfte am Abend natürlich die Pizza und ein Gläschen Wein nicht fehlen.

Am nächsten Tag gab es dann keine Radtour - bei Regenwetter kam das schon vorher besprochene Alternativprogramm zum Zuge. Vormittags ging es in die moderne Kletterhalle und danach nebenan direkt in die Saunalandschaft. So verging auch dieser Tag wie im Flug und am frühen Abend, nach einer weiteren Pizza, traten alle zufrieden die Rückfahrt nach Schongau an.

Sa. 05.08.2017 Statt Karwendelrunde - Bike & Hike zum Schachenhaus-Meilerhütte

Geplant war die lange klassische Karwendelrunde, aber aufgrund unbe-ständiger Wetterprognose und Absa-gen von Teilnehmern schlug Touren-führer Markus Schilcher den "Uner-schrockenen" eine Alternativroute vor, die bei möglichem Wetterumschwung leichter abgebrochen werden kann. Somit fuhren die vier von Klais aus mit dem MTB vorbei am Schloss Elmau und auf dem Königsweg bis zum Schachenhaus auf 1866 m. Dort ließen die Teilnehmer die Räder stehen und dann erfolgte der Aufstieg. Oben auf der Meilerhütte (2366m)herrschte ein grandioser Ausblick. Plötzlich aufziehender dichter Nebel verkürzte dann aber die Pause und drängte zum raschen Abstieg. Dank der Räder am Schachenhaus konnte die Gruppe den schwarzen Wolken "davonfahren" und bei Sonnenschein in Klais noch die gemütliche Einkehr genießen.

Fr. 21.07. - So. 23.07.2017 Vinschgau

Am Freitag trafen sich neun Teil-nehmer des Radlwochenendes am Haidersee im Obervinschgau. Die zwei Tourenleiter Johanna Nuscheler und Roland Bartesch starteten dann mit der Gruppe zur ersten Tour Richtung Reschensee. Ein steiler Anstieg zum Grauner Berg führte über stellenweise steile Stücke zu den Rossböden. Bei bestem Radlwetter, das nur von kurzen Regenschau-ern unterbrochen wurde, folgte dann die Abfahrt über Trailstrecken nach Graun. Den Tag ließen die Radler nach 1000 Hm und knapp 30 km mit einer Einkehr in der Eisdiele am Haidersee ausklingen. Am Samstag rollte die Gruppe zunächst wieder Richtung Reschen-see und weiter auf dem Radweg zum Reschenpass bis nach Nauders. Von der Talstation der Bergkastelbahn ist der Anstieg zur Bergstation über 850 Hm am Stück etwas mühsam zu bewältigen. Nach einer gemütlichem Einkehr fuhren die Radler über leichte bis mittel-schwere Trails hinuter zu den Plamortböden. Diese sind bekannt durch die dort noch steh-enden Panzersperren des letzten Krieges. Weitere rasante Abfahrten über Militärstraßen, sowie Wald- und Wiesenwege nach Reschen, sorgten für gute Laune bei den Teilnehmern. Anschließend stand noch eine Trainingsrunde im Abfahren auf dem Programm. Mit der Bahn wurden die Höhenmeter zum Schöneben überwunden, um dann über einen ange-legten Trail der Schwierigkeit S2 wieder zur Talstation zu rollen. Durch den starken Regen der Nacht war die Strecke um einiges schwieriger zu fahren, aber alle verhielten sich diszipliniert und konnten dadurch wieder an der Eisdiele den Tag mit ca. 1000 Hm und 50 km beenden. Die Sonntagstour führte die Gruppe zunächst in südliche Richtung kurz am Haidersee entlang. Die anschließende lange Auffahrt gestaltete sich abwechslungsreich. An einer kleinen Hütte legte man noch eine kurze Pause ein und genoss die Brotzeit in der Sonne. Der Weg weiter bis zum Pfaffensee musste teilweise schiebend über schöne Berg-pfade überwunden werden. Danach wurde wieder bis zur Höfer Alm geradelt. Nach einer längeren Pause fuhr die Gruppe schmale Pfade durch Wald und Wiesen zum Kloster Marienberg. Hier nutzte man die Zeit für eine kurze Besichtigung und „innere Einkehr“ im ruhigen Klosterhof. Weiter ging es dann über den „Sonnensteig“, der kurz nach Burgeis wieder in den Radweg einmündet. Die letzten 200 Hm bergauf Richtung Hotel waren dann kein Problem mehr. Und somit konnte auch am letzten Tag die Einkehr in der Eisdiele ge-nossen werden.

Völlig begeistert über die tollen Erlebnisse und die gute Stimmung innerhalb der Gruppe fuhren die Teilnehnmer wieder nach Hause.

Impressionen