Mountain Bike

Rückblick 2018/19

Do. 11. - So. 14.07.2019 „Brenta-Umrundung“

Ein voller Erfolg war die oben genannte Tour für zehn Mitglieder des Schongauer Alpenvereins unter der Leitung von Johanna Nuscheler und Roland Bartesch. Zwar war der erste Tag etwas getrübt durch Stau auf der Autobahn und etwas Regen am Nachmittag, umso perfekter waren dann die drei folgenden Tage. Insgesamt bewältigte die Truppe an diesen 4 Tagen ca. 4500 Höhenmeter und ca. 170 km.

Am Donnerstag in der Frühe um 6.00 Uhr ging es mit dem DAV-Bus und einem Radlan-hänger mit zehn aufgeladenen Rädern los in Richtung Brenner. Ein weiteres Fahrzeug startete noch aus Kempten. Die Autofahrt führte nach Sporminore im Val de Sole (Auto-bahnausfahrt Mezzocorrona). Dort war der Startpunkt für die wunderbare Tour. Das

interessante an dieser Umrundung ist, dass jeder Tag landschaftlich und fahrtechnisch seinen eigenen Charakter hat. Mal ist man weit oben in den Bergen und am nächsten Tag inmitten von Obst- und Weingärten.

Der erste Tag führte die Gruppe durch das Val di Sole und später an der Sarca entlang nach Dimaro zur ersten Übernachtung. Am nächsten Tag folgte in der Früh bei idealen

Temperaturen gleich ein langer Anstieg in Richtung Madonna di Campiglio. Dort angekom-men, ging es zuerst einmal über die Skipiste in steiler Abfahrt in den Ort. Immer am Orts-rand entlang führte der Weg am Ende über einen schönen Singeltrail zu einem imposanten Wasserfall, an dem dann auch die Mittagspause stattfand. Nach einem kurzen, kräftigen Regenschauer, den die Radler im Trockenen bei einem Teller Nudeln ausgesessen haben, startete man wieder über eine längere Auffahrt zum sogenannten Bärenpass, zu dem hinauf auch eine halbstündige Schiebepassage bewältigt werden mussste. Die anschlie-ßende rasante Abfahrt ins Val di Algone genossen alle. Dort wurde in einem einsamen

Gasthaus übernachtet.

Der dritte Tag führte zuerst längere Zeit auf einem Höhenweg entlang mit wunderbaren Ausblicken auf den Adamello Gletscher. Eine schöne Mischung aus Abfahrten und Stei-gungen auf wunderbaren Wegen, endete schließlich auf der Straße nach Stenico. Diese musste nun für einige Kilometer befahren werden, war aber schön breit und die große Radlgruppe teilte sich in drei kleine Gruppen auf, um den Autoverkehr nicht zu beeinträch-tigen. In Stenico lud uns dann gleich der erste Biergarten am Ortseingang zum Mittag machen ein. Nun fehlte noch der letzte Abschnitt für diesen Tag entlang am südlichen Teil der Brentagruppe bis zum Lago die Nembia. Dort war die letzte Übernachtung geplant.

Der letzte und vierte Tag begann gleich mit einem Highlight, denn der Molvenosee war schon bald in Sicht. Allerdings noch recht frisch, lud er bestenfalls zu einem Fußbad ein. Nachdem die letzte Tagesetappe nicht mehr so groß war, gönnte man sich trotz des frühen Tages bereits eine sonnige Pause am Strand. Allerdings mit dem Wissen, dass anschließend noch mal ein richtig fieser Anstieg kommt. Auch der letzte Abschnitt vor der Ankunft war noch mal eine Herausforderung für die Muskeln, denn es ging auf und ab durch die Obstplantagen. Kurz vor dem Ziel um die Mittagszeit, gab es nochmal eine ge-mütliche Einkehr in Spormaggiore zum Ausklang der Tour und wieder auftanken der Kräfte.

Trotz der großen Gruppe von insgesamt zwölf Radsportlern gab es keine einzige Panne und keinen größeren Zwischenfall. Alle sind sehr diszipliniert und konditionell gut unter-wegs gewesen. Gute Kameradschaft, viele lustige Stunden und der gemeinsame Spaß am Radeln waren die Merkmale dieser herrlichen Tour.

Fr. 28.06. - Mo. 01.07.2019 Caldonazzo See / Levico Therme

Eigentlich wäre das Wetter an diesem verlängerten Wochenende eher für einen Badeausflug geeignet gewesen, dennoch haben sich drei Teilnehmer vom Alpen-verein Schongau mit ihrem Guide Michael Dürr auf den Weg nach Südtirol zum Mountainbiken gemacht. Die erste positive Überraschung war schon das sehr schöne und gut ausgesuchte Hotel am Rand des Ortes Levico. Nach kurzer Beratung wurde einstimmig beschlossen, trotz der schweiß-treibenden Temperatur von ca. 34 ° noch eine verkürzte Radltour zu machen. Zwischen den Seen Caldonazzo und Levico ging es über ca. 250 Hm und 17 km bergauf und bergab durchs Gelände. Der anschließende Sprung ins kühle Wasser war natürlich schon geplant. Tag zwei begrüßte die vier Sportler wieder mit viel Sonnenschein und heißen Tempera-turen. Nach einem lauschigen Frühstück auf der Terrasse wurde bereits um 7.30 Uhr die Königsetappe auf den Cima Vezzena gestartet. Nach einer langen Auffahrt über den bekannten Kaiser-Jäger-Steig erreichte die Gruppe nach hart erkämpften 1700 Hm den felsigen Gipfels des imposanten Berges. Dort oben gab es zuerst einmal eine schöne Aussicht und einige Bauten aus dem ersten Weltkrieg zu bestaunen. Nach einem ein-drucksvollen Gipfelfoto mit Rad und einer kleinen Pause, ging es dann weiter auf der Suche nach schönen Trails zum Abfahren. Michael Dürr hatte alles bestens vorbereitet, leider hat aber der Windwurf vom Oktober 2018 viele interessante Wege unbefahrbar gemacht. Einmal riskierte die Truppe doch einen Abstecher und kam sprichwörtlich ins „Holz“. Mit viel Tragen über Baumstämme und Durchqueren einer Schlucht nahm der Tag auf einer netten Alm doch noch einen sehr positiven Ausklang.

Der dritte Tag führte die motivierten Radler wiederum bei Höchsttemperaturen zur Vetriolo Terme. Panarotta war eigentlich das Ziel, doch aufgrund der mörderischen Hitze wurde diese Tour ein bisschen verkürzt. Immerhin schafften die vier trotzdem 850 Hm und 21 km. Die Belohnung dafür war eine Einkehr in der Eisdiele.

Der vierte und letzte Tag sollte auch noch etwas Entspan-nung bringen. Darum wurde auch wieder sehr früh gestartet, um die Tour von Levico über Vettaro, Caldonazzo und Tenna noch mit einem gemütlichen Badenachmittag ausklingen zu lassen. Die 770 Hm und 35 km waren an diesem hochsommerlichen Tag nochmal eine besondere Heraus-forderung und endeten mit einem schönen, flowigen Trial wieder in Levico. Es war ein sehr lustiger und erlebnisreicher Ausflug und auch ein kleiner Urlaub vom Alltag. Die vier Radlfahrer haben sich bestens verstanden und gut aufeinander aufgepasst.

Sa. 15.06.2019 MTB Grenzkammrunde am Brenner

Die Befahrung des Brenner Grenzkamms mit dem Mountainbike war auf Grund der Schneelage im Hochgebirge lange fraglich, konnte aber nach den letzte Woche herrschenden Temperaturen schlussendlich unter Leitung von Till Penski durchgeführt werden. Die Rundtour startete im Obernberger Tal und über die Sattelbergalm ging es hinauf zum Sattelberg, dem Beginn der alten Militärstraße auf der Südtiroler-Seite der Grenze. Nach dem teilweise steilen Anstieg fuhr die kleine Gruppe bei moderaten Temperaturen, etwas Wind und Bewölkung entlang der Militärstraße am Grenzkamm auf einer Höhe zwischen 2050 m und 2200 m. Es ging vorbei an alten Bunkeranlagen, ein paar Schneefelder mussten die Mountain-Biker noch queren und auch die gerade erwachte Blumenwelt im Gebirge konnte bestaunt werden. Am Sandjoch erfolgte dann über einen Trail die Abfahrt zurück ins Obernberger Tal. Am malerisch gelegenen Obernberger See ließen die Radler noch einmal die imposante Bergwelt auf sich wirken und nach einem obligatorischen Einkehrschwung war die Tour nach 31 km

und 1150 Hm schon wieder zu Ende.

So. 26.05.2019 MTB-Panoramatour Karwendel

Von Mittenwald aus startete die Gruppe mit Markus Schilcher über den Riedboden nach Scharnitz und  durch das landschaftlich eindrucks-volle Hinterautal zum Isarursprung. Nach einem Besichtigungsstop ging es weiter zur Kastenalm. Der Rück-weg erfolgte wieder entlang der Isar, allerdings an der Gleirschhöhe hinab ins Gleirschtal und auf dem Forstweg hinauf zur Möslalm (1262m). Nach der rasanten Abfahrt war nur noch ein kurzer Gegenanstieg zu bewältigen, bevor's immer bergab bis Scharnitz von selbst rollte . Die Teilnehmer hatten Glück mit dem Wetter und wurden bei der ausgiebigen Einkehr und Rückfahrt nach Mittenwald, mit Sonnenschein belohnt.

So. 19.05.19 Pfaffenwinkelrunde zum Saisonstart

Sieben Mountainbiker machten sich vom Ver-einsheimin Schongau auf zum Saisonstart. Till Penski organisierte die abwechslungs-reiche Rundtour durch den Pfaffenwinkel. Über Nebenstraßen, Feldwege und ein paar Trails führte die Route über Rottenbuch, Schönberg, Geigersau, Böbing und Peiting wieder nach Schongau. Das widererwarten sich bessernde Wetter ermöglichte unterwegs eine Einkehr in einem Gartencafé mit Panoramablick auf die gesamte Alpenkette. Am Ende der Tour waren knapp 60 km und 1000 Höhenmeter geradelt und ein geselliger Abschluss des gelungenen Tages im Biergarten war wohlverdient.

Di. 07.05.2019 Fahrtechnik E-MTB

An dem Nachmittag kamen fünf interes-sierte Alpenvereinsmitglieder zum Treff-punkt an der Schönlinderstraße in Schongau. Nach Rücksprache mit Klaus Thien von der Stadt konnte man das dortige Gelände mit seinen guten Bedingungne für so einen Technikkurs nutzen. Alle waren mit Spaß und Eifer dabei, die Übungen, die sich der Trainer Michi Dürr ausgedacht hatte, zu meistern. Markus Schilcher unterstützte die Gruppe bei dem Techniktraining und so konnte bei bestem Wetter der praktische Teil bis zur Dämmerung durchgeführt werden. Vorrangig wurden die Basics, wie Balance, Bremsen, Grundposition, Kurven fahren geübt. Alle erkannten die Notwendigkeit der Übungen, weil dadurch der sichere Umgang mit dem E-Mountainbike möglich ist. Ein herzlicher Dank geht auch an Regina Renz, die für diesen Kurs auch zwei Testbikes aus ihrem Laden "e-motions" in Leeder, zur Verfügung gestellt hatte. Zum Abschluss wurde mit lockeren Spielen und einem Parcours das Gelernte nochmal wiederholt und gefestigt. Vielleicht gibt's ja eine Wiederholung, da alle Teilnehmer sehr begeistert waren. Anschließend kamen die Biker noch ins Schongauer Brauhaus zur Monatsversammlung.

Sa. 27.04.2019 Technik-Training

Am Freitag trafen sich die MTB-Guides der Sektion zur Vorbesprechung für den

angesetzten Fahrtechnik-Tag. Dabei standen die Wetteraussichten im Vorder-grund der Diskussion. Aus den Daten der verschiedenen Wetterdienste wurde dann  eine einigermaßen sichere Einschätzung gewonnen und man konnte sich für die Durch-führung entscheiden. Vorhergesagte Temperaturen und Niederschlagswahrscheinlichkeit waren gut geeignet, um das Training stattfinden zu lassen. Lediglich das Trainingsgelände musste angepasst werden, was nach einer Rücksprache mit Klaus Thien von der Stadt Schongau auch gefunden wurde. 

So fanden sich am Samstag siebzehn Mounten-Bikerinnen und -Biker und vier Übungs-leiter gut ausgerüstet, den Temperaturen entsprechend gekleidet am Volksfestplatz ein.

Johanna Nuscheler begleitete die Gruppe zum Übungsgelände im Doswald. Nach einer

Begrüßung und den Hinweisen zum Ablauf wurden die Teilnehmer/innen nach ihren selbst gewählten Levels in vier Gruppen eingeteilt. Mit den Übungsleitern Johanna, Till, Markus und Michael fuhren diese dann zu den unterschiedlichen Übungsplätzen. Nach einem

kurzen Bike-Check begann das Techniktraining. In Fahrmanövern wurde der Leistungs-stand erkannt und durch gezielte Übungen verbessert. Position, Bremsen, Balance, Bergauf- und Bergabfahren, Hindernisse überwinden, Kurvenfahren und natürlich Spaß waren das Portfolio. Am späten Vormittag kamen die Gruppen zu einer kleinen Pause zusammen und es gab für die Teilnehmer die Möglichkeit sich auszutauschen und auch, wenn gewünscht, die Gruppe zu wechseln. Bis zur Mittagspause wurde dann wieder in kleinen Gruppen gebikt und geübt. Nach einer nicht allzu langen Siesta machten sich die Guides nochmals mit ihren Teilnehmern auf, um weiter an der Fahrtechnik zu feilen.

Am späten Nachmittag trafen sich alle MTB‘ler wieder. Von dort aus führte Till Penski auf

einer Runde um und durch die Stadt die Gruppe zur Einkehr beim Lechwirt, um sich dort mit Kaffe und Kuchen und leckeren Speisen verwöhnen zu lassen. Nicht nur einund-zwanzig strahlende Gesichter und ausgiebige Gespräche ließen erkennen, dass es ein gelungenes Fahrtechniktraining war. Viele lobende Worte schmeichelten den Trainer/in und machten die stressige Zeit der Vorbereitung vergessen. 

Mo. 08.04. und Di. 09.04.2019 Fahr-RAD-Technik

Die beiden Kurse dauerten je ca. 2,5 Stunden. Nach einer Vorstellung und dem obligatorischen Bike-Check durften die Teilnehmer ihre Fahrradeinstellungen

bezüglich Ergonomie nach den Vorgaben von Matthias Laar (Panorama 2/2014) überprüfen und bei Bedarf nachjustieren. Anschließend demontierten die technikbegeisterten Radler das Hinterrad und entfernten den Schlauch. Es ging darum, dass jede/r sich bei einem Plattfuß selbst helfen kann. Dazu gabs Tipps vom Kursleiter Michael Dürr. Ebenso war es wichtig den Antrieb im Griff zu haben und dazu wurde eine Kette genietet. Die Bremsanlage darf nicht vernach-lässigt werden und um dies zu gewährleisten wurde der Bremsbelag gewechselt. Weitere Tipps und Tricks zur Reparatur und Pannenhilfe folgten im Laufe der Ausbildung. Alle Teil-nehmer waren freudig überrascht, dass doch jeder so viel selbst am MTB schrauben kann. Nach kurzweiligen zweieinhalb Stunden wurde der Workshop mit einer Fragerunde beendet. Alle verabschiedeten sich mit viel neuem Wissen und entsprechenden Erfahr-ungen, um in die bevorstehende Bike-Saison 2019 zu starten.

Rückblick des Mittwochsradln

In der Saison 2018 war die Mittwochs-gruppe 24 Mal auf Tour, dabei wurden sie nur zweimal von einem Gewitter eingeholt und nur eine einzige Tour fiel wegen dem schlechten Wetter aus. Insgesamt kamen die Mountainbiker auf mehr als 5300 km und 10600 Hm. Die Gruppe umfasst mittlerweile knapp 30 Mountainbiker, wovon die fleißigsten Volker Thalheimer, Klaus Thien und Florian Lang waren. Im Schnitt nahmen sechs Teilnehmer pro Touren-abend teil. Besonderer Dank geht an Klaus Thien, der sich mit vielen Tourenvorschlägen und sich bei der Organisation hervor getan hat.

So freuen wir uns auf den Saisonstart am 03.04.2019 im nächsten Frühjahr. Mit neuer „Ausrichtung" unter dem Motto: Zeig uns deinen Home-Trail, bei der jeder der möchte, sich aktiv an der Tourenplanung und Durchführung beteiligen kann.

Mehr dazu auch in unserer Whatsapp-Gruppe, die nach dem Beitritt über eine Nachricht an 0171/9315888 eingerichtet wird.

06.10.2018 Saisonabschluss Mountainbike DAV Sektion Schongau

Die letzte Tour der Saison wurde von den Tourenführern der Abteilung Mountainbike vorbereitet. Nachdem die letzten Jahre oft das Wetter einen Strich durch die Planung gemacht hat, freuten wir uns heuer natürlich umso mehr.

Herrlichstes Herbstwetter und 11 Teilnehmer in fröhlich bunten Radklamotten erwarteten uns (die 3 Guides Michael, Johanna und Markus) am gewohnten Treffpunkt in Schongau West. Alle strahlten und freuten sich sichtlich auf den Tag. Nach einer kurzen Besprechung und natürlich dem obligatorischen Bike-Check ging es dann auch gleich los in Richtung Doswald. Das Tempo wurde gemächlich vorgegeben, da die Tour ja auch einen gesellschaftlichen Aspekt haben sollte. Das heißt, ratschen von Anfang bis Ende. Der bunt gemischte Trupp mit immerhin 5 Frauen war von weitem schon zu hören und zu sehen.

Weiter ging es nach Peiting zur Schnalzstraße hinunter an die Ammer bis zur Brücke bei Polling. Diese galt es zu überqueren und auf der anderen Uferseite zurück Richtung Böbing zu fahren. Dieser Weg wurde allerdings zu einem kleinen Abenteuer, da er sehr wenig begangen bzw. befahren wird. Schon nach ein paar hundert Meter hieß es: „Schuhe und Socken ausziehen, wir müssen durch`s Wasser“. Bei diesem Wetter kein Problem. Der eine oder andere glaubte zwar, es mit Schuhen und fahrend auf dem Radl zu schaffen, aber so ganz geklappt hat das nicht. Auch die weitere Wegstrecke hatte einige Überraschungen parat. Unzählige querliegende Bäume, Wegabbrüche, Stegüberschreitungen und Matschlöcher um nur einiges zu nennen. Aber es war lustig und abwechslungsreich. Nach dieser Strapaze wurde in der Gruppe der Wunsch nach einer Pause immer lauter. Ein bisschen mussten wir noch durchhalten, aber dann vorbei am Graner Hof kamen wir schließlich in Böbing an und stürmten dort sogleich die Terrasse des Cafè Tralmer. Wir hatten ja schließlich den ganzen Tag Zeit und genossen erst einmal besten Bio-Kuchen und Kaffee.

Nachdem für 18.00 Uhr schon die nächste Einkehr geplant war, mussten wir dann doch wieder weiter. Rottenbuch wurde angepeilt durch die Ammerschlucht und der steile Schmauzenberg musste ebenfalls noch erklommen werden. Dafür ging es dann wieder flott und teilweise etwas holprig hinunter in den Kurzenrieder Graben. Nun noch nach Peiting und wieder zurück über den Doswald nach Schongau zum Lechwirt. Nach einem Blick auf den Tacho bzw. Höhenmesser ergaben sich tatsächlich 75 km und ca. 800 Höhenmeter. Damit haben wir uns das anschließende Essen ganz klar verdient. Es wurde noch ein netter Abend und alle waren mehr als zufrieden, einschließlich der Tourenleiter.

07.-09.09.2018 MTB-Wochen-ende Brixen

Für die Mountainbiker des DAV Schon-gau war es mal wieder soweit: Das schon fast traditionelle MTB-Wochen-ende im südtiroler Brixen stand bevor. Die Wetteraussichten waren perfekt und so starteten die Radler, nach einer entspannten Anreise tags zuvor, mit einem Taxishuttle ins Villnösstal. In Ranui war Startpunkt der „Peitlerkofelrunde“. Mit Aussicht auf die Geislerspitzen ging es in den langen Anstieg (1000 Hm) zur Schlüterhütte und direkt weiter zum höchsten Punkt der Tour, dem Kreuz-kofeljoch auf 2340 m. Bei bester Aussicht ins Gadertal, auf den Heiligkreuzkofel und viele andere Dolomitenberge genoss man die reichliche Brotzeit. Auf Trails und Almwegen, teils schottrig und steil, ging es dann weiter rund um den Peitlerkofel bis zu den Peitlerwiesen oberhalb des Würzjochs. Die Einkehr auf einer der dort gelegenen malerischen Almen durfte natürlich nicht fehlen. Vom Würzjoch folgte eine lange Abfahrt, die zum großen Teil abseits der Straße auf Forstwegen und Trails verlief. Nach 45 km Strecke und 1500 Hm bergauf, sowie 2200 Hm bergab, hatten sich alle den Cappuccino und Kuchen in Brixen redlich verdient.

Am zweiten Tag starteten die Biker direkt in Brixen zu den „Apfeltrails“ und schlängelten sich über die Weinberge hinauf nach Elvas und dann weiter kreuz und quer über das Natzer Plateau. In Schabs ging es rasant runter in die Rienzschlucht, wo ein altes E-Werk direkt am Fluss steht. Nach einem kleinen Gegenanstieg war es nicht mehr weit bis zum malerischen Marktplatz von Mühlbach. Man beschloss, den tollen Tag weiter zu nutzen und eine extra Schleife hinauf in das Dörfchen Spinges zu fahren. Gesagt, getan ging es 300 Hm hinauf und bei einer kurzen Pause genoss man die Aussicht auf die Franzens-feste, den Brixener Talkessel und den Schlern. Auf einem sehr steilen Trail ging es direkt zurück nach Mühlbach – wieder auf den Marktplatz. Bei den doch sommerlichen Temp-eraturen wurde eine Pause mit erfrischenden Getränken eingelegt. Auf dem Rückweg nach Brixen, entlang der Rienz auf dem Cyrilweg, auf Waldwegen Richtung Fiums und Natz war noch einmal Kondition und Fahrtechnik gefordert. Auf der abschließenden Abfahrt runter nach Brixen durch die Weinberge genossen alle noch einmal die Aussicht auf die Stadt und das südliche Flair. Am diesem Tag standen 40 km und 1150 Hm auf dem Tacho. Am frühen Abend wurde bei einer Pizza das rundum gelungene Wochenende noch abge-schlossen, bevor es zurück nach Schongau ging.

Impressionen