Mountain Bike

Rückblick 2017/2018

So. 17.06.2018 MTB Tour mit Fahrtechnik-Training

Wo‘s hingeht: steht noch in den Sternen

Worum‘s geht: nette gemütliche Gemeinschaftstour mit technischen Abschnitten, aufbauend auf Fahrtechniktrainig I+II

Ausgangsort: wird bei Besprechung bekannt gegeben

Anspruch: mittel: Trail bis S2, 20 - 40 km, 800 - 1000 Hm

Fr. 25.05.2018 MTB Lechhöhen-Trails

Vier Mitglieder des DAV Schongau fuhren unter der Leitung von Markus Schilcher von Schongau nach Reichling und weiter auf dem Lechhöhenweg Richtung Landsberg. Nach einem Einkehrschwung bei Sonnenschein in der Teufelsküche gings über teilweise an-spruchsvollen Singletrails wieder zurück. Nach gut 70 km beendete die Gruppe mit guter Laune und viel Schweißverlust die spannende, abwechslungsreiche Tour.

So. 06.05.2018 Pfaffenwinkel-Tour

Till Penski eröffnete die Mountain-Bike-Saison mit einer Fahrt durch den Pfaffenwinkel. Die sieben Teilnehmer hatten Glück mit dem Wetter und so konnte der Ausflug genossen werden.

Do. 03.05.2018 Fahrtechnik „ride Bikepark“

Fahrtechniktraining im und um den Bikepark SOG, z. B. Pumptrack, Dirt, Freeride

21. und 22.04.2018 Fahrradtechnik für Damen und Allgemein 

Der Samstag stand im Zeichen eines Sicherheitstrainings speziell für Frauen. Dabei sollten die Techniken beim Bremsen im unsicheren Gelände geübt werden. Ebenso zeigte Michi Dürr den Teilnehmerinnen Tipps und Tricks beim engen Kurven fahren und Balanceüb-ungen. Ein ausgefüllter Tag, der den Radelbegeisterten wieder viele Erfahrungen lieferte.

      Der Sonntag, an dem Johanna Nuscheler, Till Penski und Michi Dürr der gemischten Gruppe aus 14 Interessierten Möglichkeiten zum sichern Fahren zeigten, bot das beste Wetter für diesen Kurs. Zunächst konnten die Teilnehmer an der Schönlinderstraße be-stimmte Übungsrunden drehen. Der Dank geht an Klaus Thien und die Stadt, die dem Alpenverein diese Wiese für den Tag zur Verfügung gestellt hatten. Nach einer Begrüßung und dem obligatorischen Bike-Check konnten bei einem Vorstellungsspiel schon Grund-kenntnisse verfestigt werden. Dann folgten vertiefende Übungen zum Bremsen, Position halten und Kurvenfahren. Nach einer Mittagspause mussten die Mountainbiker Hinder-nisse überwinden, in dem sie das Vorder- bzw. das Hinterrad entlasteten. Eine kleine Runde im Doswald, bei dem Traileinlagen im Vordergrund standen, schloss die Ausbildung ab. Die anschließende Einkehr im Ballenhaus war dann dem gemütlichen Teil zugeordnet.

Di. 17.04. FahrRADtechnik

Um in die neue Fahrrad-Saison sicher zu starten, nahmen sechs Personen am Technik-Kurs teil. Unter an Anleitung von Michi Dürr und Johanna Nuscheler konnten bei bestem Bikewetter die Teilnehmer Tipps und Tricks mitnehmen. Nach der Vorstellungsrunde und dem grundsätzlichen Bike-Check stellte jeder sein Fahrrad nach den Angaben der Lehr-meinung des DAVs ein und es erfolgte auch eine Vermessung, um die Einstellungen zu kontrollieren.

Ein weiterer Punkt war die Pannenhilfe, damit bei einem Platten die notwendigen Hand-griffe sitzen. Auch ein möglicher Kettenriss wurde praktisch repariert. Da die Schaltung höchst beansprucht wird, ist es auch immer wieder nötig, diese Einheit zu justieren. Nach drei Stunden waren alle Fragen beantwortet und jeder hatte entsprechende Einblicke in die Technik seines Bikes erhalten.

Fr. 08. - So. 10.09.2017 Runde um Brixen

Sechs Mountainbiker machten sich am letzten Sommerferien-Wochenende trotz un-sicherer Wetterprognosen auf den Weg nach Südtirol. Der Witterung zum Trotz entschied man sich direkt am Samstag, die geplante lange "Panoramatour" unter der Leitung von Till Penski in Angriff zu nehmen. Nach anfänglichen Problemen mit dem öffentlichen Bus-transport starteten wir auf knapp 1700m unsere Tour bei starker Bewölkung und kühlen Temperaturen. Vorbei an der Schatzerhütte und über die Gampenwiesen ging es zum Würzjoch (2000m). Nach einer kurzen Pause dort - kalt wars - fuhren wir weiter zur Maurerberghütte und dann auf Trails bis zum Col da Lech, dem mit 2175m höchsten Punkt der Tour. Vom Panorama ins Gadertal, zum Alpenhauptkamm und in die Dolomiten war wenig zu sehen, stattdessen viele Wolken rundherum. Nach der Gipfelrast ging es in ständigem Auf und Ab, vorbei an mehreren Almen und dem Glittner See, auf Trails und Almwegen zur bekannten Kreuzwiesenalm. Dort wurde eingekehrt und sogar ein paar Sonnenstrahlen gesellten sich dazu. Ein kleinerer Anstieg war noch zu bewältigen, danach ging es rasant über 1000Hm bergab nach Mühlbach und von dort abseits der üblichen Wege durch die Weinberge zurück nach Brixen. Am Ende der Tour standen über 60 km sowie 1500 Hm bergauf und 2500 Hm bergab auf dem Tacho. Nach so einer Tour durfte am Abend natürlich die Pizza und ein Gläschen Wein nicht fehlen.

Am nächsten Tag gab es dann keine Radtour - bei Regenwetter kam das schon vorher besprochene Alternativprogramm zum Zuge. Vormittags ging es in die moderne Kletterhalle und danach nebenan direkt in die Saunalandschaft. So verging auch dieser Tag wie im Flug und am frühen Abend, nach einer weiteren Pizza, traten alle zufrieden die Rückfahrt nach Schongau an.

Sa. 05.08.2017 Statt Karwendelrunde - Bike & Hike zum Schachenhaus-Meilerhütte

Geplant war die lange klassische Karwendelrunde, aber aufgrund unbe-ständiger Wetterprognose und Absa-gen von Teilnehmern schlug Touren-führer Markus Schilcher den "Uner-schrockenen" eine Alternativroute vor, die bei möglichem Wetterumschwung leichter abgebrochen werden kann. Somit fuhren die vier von Klais aus mit dem MTB vorbei am Schloss Elmau und auf dem Königsweg bis zum Schachenhaus auf 1866 m. Dort ließen die Teilnehmer die Räder stehen und dann erfolgte der Aufstieg. Oben auf der Meilerhütte (2366m)herrschte ein grandioser Ausblick. Plötzlich aufziehender dichter Nebel verkürzte dann aber die Pause und drängte zum raschen Abstieg. Dank der Räder am Schachenhaus konnte die Gruppe den schwarzen Wolken "davonfahren" und bei Sonnenschein in Klais noch die gemütliche Einkehr genießen.

Fr. 21.07. - So. 23.07.2017 Vinschgau

Am Freitag trafen sich neun Teil-nehmer des Radlwochenendes am Haidersee im Obervinschgau. Die zwei Tourenleiter Johanna Nuscheler und Roland Bartesch starteten dann mit der Gruppe zur ersten Tour Richtung Reschensee. Ein steiler Anstieg zum Grauner Berg führte über stellenweise steile Stücke zu den Rossböden. Bei bestem Radlwetter, das nur von kurzen Regenschau-ern unterbrochen wurde, folgte dann die Abfahrt über Trailstrecken nach Graun. Den Tag ließen die Radler nach 1000 Hm und knapp 30 km mit einer Einkehr in der Eisdiele am Haidersee ausklingen. Am Samstag rollte die Gruppe zunächst wieder Richtung Reschen-see und weiter auf dem Radweg zum Reschenpass bis nach Nauders. Von der Talstation der Bergkastelbahn ist der Anstieg zur Bergstation über 850 Hm am Stück etwas mühsam zu bewältigen. Nach einer gemütlichem Einkehr fuhren die Radler über leichte bis mittel-schwere Trails hinuter zu den Plamortböden. Diese sind bekannt durch die dort noch steh-enden Panzersperren des letzten Krieges. Weitere rasante Abfahrten über Militärstraßen, sowie Wald- und Wiesenwege nach Reschen, sorgten für gute Laune bei den Teilnehmern. Anschließend stand noch eine Trainingsrunde im Abfahren auf dem Programm. Mit der Bahn wurden die Höhenmeter zum Schöneben überwunden, um dann über einen ange-legten Trail der Schwierigkeit S2 wieder zur Talstation zu rollen. Durch den starken Regen der Nacht war die Strecke um einiges schwieriger zu fahren, aber alle verhielten sich diszipliniert und konnten dadurch wieder an der Eisdiele den Tag mit ca. 1000 Hm und 50 km beenden. Die Sonntagstour führte die Gruppe zunächst in südliche Richtung kurz am Haidersee entlang. Die anschließende lange Auffahrt gestaltete sich abwechslungsreich. An einer kleinen Hütte legte man noch eine kurze Pause ein und genoss die Brotzeit in der Sonne. Der Weg weiter bis zum Pfaffensee musste teilweise schiebend über schöne Berg-pfade überwunden werden. Danach wurde wieder bis zur Höfer Alm geradelt. Nach einer längeren Pause fuhr die Gruppe schmale Pfade durch Wald und Wiesen zum Kloster Marienberg. Hier nutzte man die Zeit für eine kurze Besichtigung und „innere Einkehr“ im ruhigen Klosterhof. Weiter ging es dann über den „Sonnensteig“, der kurz nach Burgeis wieder in den Radweg einmündet. Die letzten 200 Hm bergauf Richtung Hotel waren dann kein Problem mehr. Und somit konnte auch am letzten Tag die Einkehr in der Eisdiele ge-nossen werden.

Völlig begeistert über die tollen Erlebnisse und die gute Stimmung innerhalb der Gruppe fuhren die Teilnehnmer wieder nach Hause.

Sa. 17.06. - So. 18.06.2017 Nationalpark Fanes

Eine Gemeinschaftstour der Mountain-biker stand in Südtirol auf dem Pro-gramm. Eine Gruppe aus Schongau und Kaufbeuren, unter der Leitung von Michael Dürr, radelte im Fanesgebiet. Unterstützt wurde er von Christoph Wegscheider. Für diese Tour beibestem Sommerwetter war der Ausgangsort St. Vigl. Die sechs Biker konnten bei den positiven Wetteraussichten auf ihre Regenkleidung verzichten und so das Rucksack-gewicht reduzieren. Nach dem Bike-Check führte die Strecke Richtung Kreuzjoch. Zunächst mäßig und anschließend immer steiler ging es nach oben. Dort genossen die Radler bei herrlichem Sonnenschein und toller Aussicht die mitge- brachte Brotzeit. Über einen Rücken und einen spannenden Trail führte der Strecken- verlauf durch eine abwechslungsreiche Landschaft zum Pragser Wildsee und weiter ins Tal. Zum Etappenziel des ersten Tages gings wieder bergan. Bei der Auffahrt zur Dürren- steinhütte verlockte eine Einkehr im Hotel Brückele zur Kaffeepause mit leckerem Apfel- strudel. Auf der Hütte konnte die Gruppe auf ihren ersten erfolgreichen Tag anstoßen und den fast mystischen Sonnenuntergang vom etwas höher gelegenen Gipfel des Strudel- kopfs genießen. Der Blick in die Dolomiten, und vor allem auf die Drei Zinnen, fasziniert immer wieder.

Nach einer erholsamen Nacht und einem ausgiebigem Frühstück konnten die sechs Biker bei strahlendem Sonnenschein einem flowigen Trail über achthundert Höhenmeter nach unten folgen, der bis nach Schluderbach führte. Über schattige Waldwege und sehr kurze Teerpassagen, erreichte die Gruppe die Auffahrt zur Fanes-Hütte. Ebenfalls unterwegs war ein Lehrteam des DAVs mit Verena Stitzinger und Antje Bornhak. Nach einem kurzen freudigen Austausch gings weiter zur "Überraschung" des Tages. Nach einem kleinen Fußmarsch erreichten die Radler einen Klettersteig und den Weg unter einem Wasserfall hindurch. Danach führte die Straße hinauf zum Limojoch. Dort konnte man die besondere Trockenheit des bisherigen Jahres erkennen. Der kleine Tümpel dort oben war fast ausgetrocknet. Nach einem Gruppenfoto fuhren die sechs Radler zur Fanes-Hütte und stärkten sich bei einem feinen Essen. Dann folgte der ultimative Downhill zum Auto über schottrige Forststraßen und Singeltrails. Entlang des Baches entdeckten die Radler noch eine geeignete Stelle zum Baden und nach dieser angenehmen Abkühlung nahm man die letzten Meter unter die Räder. Dann verstaute man die Räder im Bus und nach einem Eis machte sich die Gruppe auf den Heimweg. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass dieses Gemeinschafts-projekt sich gut bewährt hat und eine sehr zufriedene Gruppe freut sich auf die nächste Tour.

Impressionen