Mountain Bike

Rückblick 2019/20

Sa 05.09.2020 MTB-Tour Tegernsee, Valepp-Runde

Mit dem Sektionsbus und Radanhänger fuhr Markus Schilcher mit fünf Teilnehmern nach Kreuth am Tegernsee. Bei schönstem Spätsommerwetter radelte die Gruppe hinauf zur Monialm, vorbei am Forsthaus Valepp zur beeindruckenden Klause. Nach einer Kaffee-pause, die gleichzeitig zur Vorbereitung auf den nächsten Streckenabschnitt diente, folgte der anspruchsvollere Teil der Tour. Auf grobem Untergrund musste eine Schiebepassage und ein steiniger Weg entlang des Baches im stetigen Berauf überwunden werden, bis der höchste Punkt nach der Bayralm erreicht war. Danach folgte das "Zuckerl" der Tour, die Abfahrt auf dem Bayr. Staatsforst Trail zur Schwaigeralm. Hier wurde noch einmal ein-gekehrt und auf dem Rückwag nach Kreuth waren sich alle einig: ein toller, lustiger Biketag!

Fr.-Mo. 21.08 - 24.08.2020 Allgäu Tour

Seit einiger Zeit stand schon der Wunsch offen, doch mal eine mehrtägige Tour vor der Haustüre zu starten. 2019 machten sich die MTB-Guides Johanna und Michael daran ein solches Unternehmen zu planen. Und so kam es, dass sich am Freitag den 21. August fünf begeisterte MountenbikerInnen frühmorgens mit gepackten Rucksäcken und gewarteten MTB’s an der Kreuzung Huttenried /Burggen trafen, um sich auf eine viertägige Fahrt ins Allgäu aufzumachen. Bei morgendlich schon sehr warmen Temperaturen ging es auf schönen Wald-und Forst-Wegen zum Bahnhof nach Kaufbeuren. Um das zentrale Allgäu schneller zu erreichen, wurde hier der Zug nach Kempten bestiegen. Von der Allgäu-Metropole ging es weiter berg auf und ab zum Eschacher Weiher. Dort wurde der heiße Sommertag mit einem längeren Badeaufenthalt genossen. Nach ausgiebiger Erfrischung machte sich die Gruppe auf die letzten Höhen-meter zum Schwarzen Grad. Der am höchsten Punkt aufgebaute 28 Meter hohe Holzturm gab einen 360 Grad Blick vom Peissenberg bis zum Bodensee preis. Diesem tollen Ausblick folgte eine spannende aber flowige Trailabfahrt bis kurz vor die Unterkunft bei Isny. Einen lauschigen Sommerabend mit leckerem Essen und Allgäuer Bier hatte sich die Gruppe verdient.

Der nächste Tag zeigte sich nicht von seiner allerbesten Seite. Man entschloss sich früh aufzubrechen, um den Trail von der Riedholzer Kugel noch trocken fahren zu können. Das Wetter hielt sich dann sogar noch relativ gut. Am mittleren Nachmittag war bei Starkregen jedoch eine längere Pause in Opfenbach nötig. Bei Kaffee und Kuchen beschloss man, den Pfänderrücken früher als geplant zu queren, um die Unterkunft noch zu einer angemes-senen Zeit zu erreichen. In Weiler angekommen wurden die Bikes vom Schlamm befreit und anschließend im Biergarten die wieder erschienene Sonne genossen. Der Abend klang gemütlich in der Gaststube aus.

Ein mit Wolken durchzogener Himmel begrüßte die Radler am folgenden Morgen. Es war jedoch kein weiterer Regen vorhergesagt. So machten sich die AV-Mitglieder gestärkt am Frühstücksbuffet auf, um über schöne Wege, kurze Schiebepassagen, tolle Landschaften und immer wieder fordernde Abfahrten den höchsten Punkt des Tages die Salmaser Höhe zu erreichen. Von dort aus ging’s über mehrere Gatter bis zur Thaler Höhe und direkt zur Einkehr Pfarralpe. Der Höhepunkt des Tages war die Trailabfahrt nach Immenstadt, wo die letzte Nacht verbracht wurde.

Am Montagmorgen musste die Gruppe mit leerem Magen starten, da die Unterkunft  Ruhe-tag hatte. Aber schon nach kurzer Strecke fand man die Bäckerei, welche der Gastgeber empfohlen hatte. Nach ausgiebigen Frühstück waren alle bereit für die Heimfahrt. Doch so schnell sollten das Allgäu nicht verlassen werden. Es standen noch einige Höhenmeter und die Umrundung des Rottachspeichersees bevor. Eine abschließende Überraschung war der lange und sehr flowige Trail nach Sulzberg. Gut gelaunt wurden die zehn Kilometer nach Kempten geradelt, wo die Gruppe vom starken Verkehr überrascht wurde. Der Bahn-hof konnte jedoch sicher erreicht werden.

Mit dem Zug in Kaufbeuren angekommen ging’s locker auf dem alten Bahndamm nach Aufkirch zur letzten gemeinsamen Einkehr. Abschließend wurde noch in Ingenried auf die schöne Tour angestoßen und jeder machte sich auf, die letzten Kilometer nach Hause zu bewältigen.

Eine gut gelaunte Gruppe war sich sicher, dass dies nicht der letzte Ausflug ins Allgäu war.

Und jeder der nun neugierig geworden ist und vielleicht auch mal eine so tolle Tour mit-machen möchte, kann sich schon auf das Programmheft 2021 freuen!

Fr.-So. 17.07. bis 19.07.2020 Radlwochenende für Damen

Vom 17.07. bis 19.07.20 organisierte die Sektion Schongau ein MTB-Tourenwochenende nur für Frauen. Ausgangspunkt für die 3 Touren war der Campingplatz am Grüntensee.

Mit zwei vollbepackten Campingbussen machten wir vier Radlerinnen uns am Freitag Mittag auf den Weg. Da die Anfahrtsstrecke nur ca. 40 km beträgt, war das Ziel schnell erreicht. Leider spielte am Freitag das Wetter nicht so mit und so musste die Feierabendrunde zur Schnitzleralpe ausfallen. Wir Frauen machten es uns bei Nieselregen unter der Markise gemütlich. Am nächsten Tag, nach dem Genuss eines üppigen Frühstücks ging es um 9.00 Uhr dann los. Es kamen noch zwei Frauen für diese eine Tour dazu, sodass mit 6 Personen gestartet werden konnte. Bei bestem Radlwetter (sonnig, aber nicht zu heiß) ging es bald steil bergauf zur Buronhütte, danach weiter über die wunderschön gelegene Haslachalpe und wieder über zahlreiche steilere Anstiege zur Stubentalalpe. Von dort eine kurze Abfahrt um dann in eine längere Auffahrt unterhalb des Edelsberges einzusteigen. Auf der Gundhütte wurde dann endlich eingekehrt. Über einen schönen Trail, aber mit viel Matsch landete die Gruppe schließlich ziemlich schmutzig im Vilstal. Eine wunderschöne Auffahrt entlang der Vils führte dann bis nach Rehbach, weiter nach Unterjoch und talauswärt wieder nach Wertach und zurück zum See. Die Tour hatte brachte es auf 1200 Hm und ca. 40 km.

Danach war noch Paddeln angesagt und am Abend ein gemütliches Grillen am Campingbus.

Am zweiten Tag durfte das gute Frühstück nicht fehlen. Danach führte die Tour am See entlang bis nach Nesselwang. Dort war dann der Einstieg in die lange, teilweise steile Auffahrt zum Edelsberg (ca. 650 Hm am Stück). Unter viel Bewunderung der Wanderer, wir waren ja schließlich ohne Strom unterwegs. Dann, endlich die Menschenmassen hinter uns lassend, trauten wir uns durch eine Viehweide mit zahlreichen Jungrindern, die sehr interessiert an uns waren. Über die Dinserhütte ging es dann weiter über einen wunderbaren, teilweise recht anspruchsvollen Wald-Wurzel-Trail und einen sehr steilen Hohlweg wieder zur Stubentalalpe, die wir ja bereits vom vorherigen Tag kannten. Dann auf bekanntem Weg zur Haslachalpe, um dort unsere wohlverdiente Einkehr zu machen.

Die Tour hatte ca. 850 Hm und 30 km. Nach einer Runde Schwimmen und einem kurzen Sonnenbad wurden die zwei Busse wieder eingepackt und die kurze Heimreise angetreten.

Es war, trotz des nicht idealen Wetters am Freitag, ein sehr gelungenes Wochenende mit wenig Aufwand. Man muss nicht immer so weit fahren, um ein schönes Erlebnis zu haben. Großes Lob an die Teilnehmerinnen, die sich auf alle Streckenabschnitte mit Freude eingelassen haben und super gefahren sind.

Sa. 12.10.2019 Saisonabschluss

Im Nachhinein hat sich die Verschiebung der Abschlussfahrt vom 5.10. auf den 12.10. als absolut positiv erwiesen, da das Wetter am Tag des Ausfluges einfach perfekt war.

Zehn Teilnehmer machten sich mit den drei MTB-Guides Johanna, Michael und Markus am Freitag auf den Weg. Treffpunkt war um 10.00 Uhr am Volksfestplatz in Schongau.

Nach einer kurzen Besprechung und dem üblichen Bike-Check rollte die große Gruppe los in Richtung Herzogsägmühle. Von dort ging es in die Finsterau, die mit ihrem dichten Wald ihrem Namen alle Ehre macht. Auf versteckten Wegen arbeiteten sich die Radler weiter Richtung Birkland durchs Gestrüpp. Immer wieder versperrten umgefallene Bäume den Weg, von denen sich die Sportler aber nicht aufhalten ließen. Am Wielenbach entlang kam die Gruppe dann über einen steilen Anstieg zum Sportplatz in Birkland. Weiter ging es über

Feldwege und teilweise auch auf der Straße bis nach Apfeldorf und schließlich nach Apfeldorfhausen. Dort gab es eine kleine Verschnaufpause um dann wieder abzutauchen auf die abenteuerlichsten Wege. Es mussten auch bei der Abfahrt über den Reichlinger Kreuzweg ein Waldtrail und einige Treppen überwunden werden.

Nachdem die Teilnehmer der Tour nun schon warmgefahren waren, kam der schönste Teil der Strecke, nämlich die sogenannten „Lechtrails“ entlang des Lechhöhenweges. Bis fast nach Pitzling geht es immer bergauf und bergab über teilweise recht anspruchsvolle Pfade und tolle Aussichtpunkte. Das machte allen richtig Spaß und der eine oder andere kam so richtig auf den Geschmack. Einige „Körner“ wurden dabei schon verbraucht und so kam die „Teufelsküche“ gerade zum richtigen Zeitpunkt in Sicht. Die Gruppe hatte Glück und ergatterte gerade noch zwei Tische zum Einkehren. Gestärkt nach einer ausgiebigen Pause rollte der Trupp weiter durch den Wildpark nach Landsberg. Nach Überquerung der großen Lechbrücke ging es auf der anderen Lechseite, wiederum über schöne, teilweise

versteckte Trails zurück bis nach Seestall. Nun viel dem einen oder anderen schon das Sitzen schwer, aber die Aussicht auf eine gemütliche Einkehr mit Abendessen beim „Lechwirt“ in Schongau machte den Rest der Strecke noch erträglich. In der Spätnach-mittagssonne kurbelten die Radler dann noch bis zum Ziel. Insgesamt wurden ca. 78 km und 750 Hm bezwungen. Es war ein wunderschöner Ausklang der Saison an diesem herrlichen goldenen Oktobertag. Da waren sich alle einig.

Mittwochsradeln Sommer 2019

Die Mittwochsradl-Gruppe „Allgemein“ konnte heuer unter dem Motto „Zeig mir deinen Hometrail“ an 22 Abenden eine Runde durchs Schongauerland genießen. Kumuliert wurden dabei 6217 km und 76320 Hm zurückgelegt. Aus dem 20 Personen zählenden Teilnehmer-feld waren im Schnitt sechs Biker mit von der Partie. Des Öfteren war die Gruppe zu zehnt unterwegs, einmal auch nur zu zweit. Die „fleißigsten“ Radler: Volker Thalheimer-Rüther, Klaus Thien und Alexander Wolf. Neu war heuer, dass jeder Teilnehmer mal eine Tour führte und so seine Lieblings-Strecke den Teil- nehmern zeigen konnte. Dies soll 2020 weiter ausgebaut werden. So verabschiedet sich die Gruppe bei einem abschließenden Pizzaessen in die Wintersaison.

Sa.-So. 14.09 – 15.09.2019 Bregenzer Wald (mit DAV-KFB)

Zwei Sektionen, 13 Biker/innen und schönstes Spätsommerwetter - unter diesen Bedingungen war die Tour der Sektion SOG und KFB ein wunderschönes Erlebnis der langsam ausklingenden Bikesaison.

Am frühen Samstagmorgen traf sich die Gruppe in Siebratsgfäll zu einer Zweitagesrunde.

Unter der Führung von Martin und Christoph vom DAV Kaufbeuren und Michael von DAV Schongau, machte man sich auf die gut 40 km lange Strecke, um die Uga-Alpe im Ski-gebiet von Damüls zu erreichen. Auf knapp 2000 m erlebten die MTBler den Bregenzer-wald von seiner schönsten Seite. Immer wieder ging es bergan, um auf leichten Trails die Höhenmeter teilweise wieder zunichte zu machen. An der Alpe unterhalb der Damülser Mittagsspitze wurde zunächst auf die Etappe angestoßen, um beim anschließenden Abendessen den Tag nochmal Revue passieren zu lassen. Lustig gings zu, bis sich die Gruppe an der Bar bei einem Gipfelschnaps eine Gute Nacht wünschte.

Am nächsten Morgen radelte nach einem stärkenden Frühstück die Teilnehmer über Berg und Tal weiter nach Bezau. Dort wartete mit dem Baumgarten der letzte Gipfel des Tages. Der Ausblick während der ganzen Tour war atemberaubend. Eine nette Trailabfahrt, einige kurze Aufstieg und die Abfahrt zum Parkplatz beendete die Ausfahrt. So wurden am zweiten Tag gut 50 km und 1400 Hm bewältigt. Nun wurden die Räder wieder verladen und man traf sich noch zum Abschluss in der Dorfkneipe Siebratsgfäll. Mit tollen Ein-drücken machten sich die Sektionsmitglieder auf den Heimweg.

So. 18.08.2019 Bike + Hike Pedigtstuhl

Eine Kombi-Tour für Biker und Berg-steiger organisierte Michi Dürr und vier Mitglieder der Sektion waren mit voller Begeisterung und bei herrlichem Wetter dabei. Die Abfahrt war schon um 6:30 in Schongau und in Ehrwald angekommen entschloss sich die Gruppe die ersten 400 HM mit der Bahn zu überwinden. Nur Markus Schilcher wollte hier eine zusätzliche Trainingseinheit einlegen und fuhr mit seinem Rad nach oben. Er war dann sogar vor den anderen an der Ehrwalder Alm angekommen. Dort nahmen auch der Rest der Gruppe die MTB's unter den Hintern, um zunächst noch 100 Hm bergauf und dann über die Feldernalm hinab zur Gaisalm zu fahren. Von dort folgte der Anstieg Richtung Predigtstuhl/-stein. Die letzten, sehr steilen 250 Hm unterm Gipfel wurden per pedes bewältigt und brachte die Berg-steiger zum höchsten Punkt des Tages. Dort genossen sie die tolle Aussicht von der Zugspitze bis ins Ötztal. Die Ruhe und Einsamkeit verleitete zu einer längeren Brotzeit. Konzentration war dann im Abstieg wieder gefordert und nachdem die Räder wieder erreicht waren, beschlossen die Teilnehmer noch ein paar Höhenmeter "draufzulegen" und zur Kaffeepause zur Rotmoosalm hinauf zu fahren. Der gute Kuchen stärkte alle für die Abfahrt bis zur Gaisalm, um von dort wieder Richtung Ehrwalder Alm bergauf zu radeln. Der Igelsee verlockte noch zu einer Badepause und die unerschrockenen liefen ins Wasser. Am Sattel angekommen gab's für Markus noch ein Eis im Gasthof Alpenglühen und anschließend rollten die Kombinierer wieder bergab zum Auto. Fünf fröhlich entspan-nte Teilnehmer erreichten um 18:30 Uhr glücklich und  zufrieden Schongau. Alle waren restlos begeistert von dem gemeinsam verbrachten Tag.

Do. 11. - So. 14.07.2019 „Brenta-Umrundung“

Ein voller Erfolg war die oben genannte Tour für zehn Mitglieder des Schongauer Alpenvereins unter der Leitung von Johanna Nuscheler und Roland Bartesch. Zwar war der erste Tag etwas getrübt durch Stau auf der Autobahn und etwas Regen am Nachmittag, umso perfekter waren dann die drei folgenden Tage. Insgesamt bewältigte die Truppe an diesen 4 Tagen ca. 4500 Höhenmeter und ca. 170 km.

Am Donnerstag in der Frühe um 6.00 Uhr ging es mit dem DAV-Bus und einem Radlan-hänger mit zehn aufgeladenen Rädern los in Richtung Brenner. Ein weiteres Fahrzeug startete noch aus Kempten. Die Autofahrt führte nach Sporminore im Val de Sole (Auto-bahnausfahrt Mezzocorrona). Dort war der Startpunkt für die wunderbare Tour. Das

interessante an dieser Umrundung ist, dass jeder Tag landschaftlich und fahrtechnisch seinen eigenen Charakter hat. Mal ist man weit oben in den Bergen und am nächsten Tag inmitten von Obst- und Weingärten.

Der erste Tag führte die Gruppe durch das Val di Sole und später an der Sarca entlang nach Dimaro zur ersten Übernachtung. Am nächsten Tag folgte in der Früh bei idealen

Temperaturen gleich ein langer Anstieg in Richtung Madonna di Campiglio. Dort angekom-men, ging es zuerst einmal über die Skipiste in steiler Abfahrt in den Ort. Immer am Orts-rand entlang führte der Weg am Ende über einen schönen Singeltrail zu einem imposanten Wasserfall, an dem dann auch die Mittagspause stattfand. Nach einem kurzen, kräftigen Regenschauer, den die Radler im Trockenen bei einem Teller Nudeln ausgesessen haben, startete man wieder über eine längere Auffahrt zum sogenannten Bärenpass, zu dem hinauf auch eine halbstündige Schiebepassage bewältigt werden mussste. Die anschlie-ßende rasante Abfahrt ins Val di Algone genossen alle. Dort wurde in einem einsamen

Gasthaus übernachtet.

Der dritte Tag führte zuerst längere Zeit auf einem Höhenweg entlang mit wunderbaren Ausblicken auf den Adamello Gletscher. Eine schöne Mischung aus Abfahrten und Stei-gungen auf wunderbaren Wegen, endete schließlich auf der Straße nach Stenico. Diese musste nun für einige Kilometer befahren werden, war aber schön breit und die große Radlgruppe teilte sich in drei kleine Gruppen auf, um den Autoverkehr nicht zu beeinträch-tigen. In Stenico lud uns dann gleich der erste Biergarten am Ortseingang zum Mittag machen ein. Nun fehlte noch der letzte Abschnitt für diesen Tag entlang am südlichen Teil der Brentagruppe bis zum Lago die Nembia. Dort war die letzte Übernachtung geplant.

Der letzte und vierte Tag begann gleich mit einem Highlight, denn der Molvenosee war schon bald in Sicht. Allerdings noch recht frisch, lud er bestenfalls zu einem Fußbad ein. Nachdem die letzte Tagesetappe nicht mehr so groß war, gönnte man sich trotz des frühen Tages bereits eine sonnige Pause am Strand. Allerdings mit dem Wissen, dass anschließend noch mal ein richtig fieser Anstieg kommt. Auch der letzte Abschnitt vor der Ankunft war noch mal eine Herausforderung für die Muskeln, denn es ging auf und ab durch die Obstplantagen. Kurz vor dem Ziel um die Mittagszeit, gab es nochmal eine ge-mütliche Einkehr in Spormaggiore zum Ausklang der Tour und wieder auftanken der Kräfte.

Trotz der großen Gruppe von insgesamt zwölf Radsportlern gab es keine einzige Panne und keinen größeren Zwischenfall. Alle sind sehr diszipliniert und konditionell gut unter-wegs gewesen. Gute Kameradschaft, viele lustige Stunden und der gemeinsame Spaß am Radeln waren die Merkmale dieser herrlichen Tour.

Fr. 28.06. - Mo. 01.07.2019 Caldonazzo See / Levico Therme

Eigentlich wäre das Wetter an diesem verlängerten Wochenende eher für einen Badeausflug geeignet gewesen, dennoch haben sich drei Teilnehmer vom Alpen-verein Schongau mit ihrem Guide Michael Dürr auf den Weg nach Südtirol zum Mountainbiken gemacht. Die erste positive Überraschung war schon das sehr schöne und gut ausgesuchte Hotel am Rand des Ortes Levico. Nach kurzer Beratung wurde einstimmig beschlossen, trotz der schweiß-treibenden Temperatur von ca. 34 ° noch eine verkürzte Radltour zu machen. Zwischen den Seen Caldonazzo und Levico ging es über ca. 250 Hm und 17 km bergauf und bergab durchs Gelände. Der anschließende Sprung ins kühle Wasser war natürlich schon geplant. Tag zwei begrüßte die vier Sportler wieder mit viel Sonnenschein und heißen Tempera-turen. Nach einem lauschigen Frühstück auf der Terrasse wurde bereits um 7.30 Uhr die Königsetappe auf den Cima Vezzena gestartet. Nach einer langen Auffahrt über den bekannten Kaiser-Jäger-Steig erreichte die Gruppe nach hart erkämpften 1700 Hm den felsigen Gipfels des imposanten Berges. Dort oben gab es zuerst einmal eine schöne Aussicht und einige Bauten aus dem ersten Weltkrieg zu bestaunen. Nach einem ein-drucksvollen Gipfelfoto mit Rad und einer kleinen Pause, ging es dann weiter auf der Suche nach schönen Trails zum Abfahren. Michael Dürr hatte alles bestens vorbereitet, leider hat aber der Windwurf vom Oktober 2018 viele interessante Wege unbefahrbar gemacht. Einmal riskierte die Truppe doch einen Abstecher und kam sprichwörtlich ins „Holz“. Mit viel Tragen über Baumstämme und Durchqueren einer Schlucht nahm der Tag auf einer netten Alm doch noch einen sehr positiven Ausklang.

Der dritte Tag führte die motivierten Radler wiederum bei Höchsttemperaturen zur Vetriolo Terme. Panarotta war eigentlich das Ziel, doch aufgrund der mörderischen Hitze wurde diese Tour ein bisschen verkürzt. Immerhin schafften die vier trotzdem 850 Hm und 21 km. Die Belohnung dafür war eine Einkehr in der Eisdiele.

Der vierte und letzte Tag sollte auch noch etwas Entspan-nung bringen. Darum wurde auch wieder sehr früh gestartet, um die Tour von Levico über Vettaro, Caldonazzo und Tenna noch mit einem gemütlichen Badenachmittag ausklingen zu lassen. Die 770 Hm und 35 km waren an diesem hochsommerlichen Tag nochmal eine besondere Heraus-forderung und endeten mit einem schönen, flowigen Trial wieder in Levico. Es war ein sehr lustiger und erlebnisreicher Ausflug und auch ein kleiner Urlaub vom Alltag. Die vier Radlfahrer haben sich bestens verstanden und gut aufeinander aufgepasst.

Sa. 15.06.2019 MTB Grenzkammrunde am Brenner

Die Befahrung des Brenner Grenzkamms mit dem Mountainbike war auf Grund der Schneelage im Hochgebirge lange fraglich, konnte aber nach den letzte Woche herrschenden Temperaturen schlussendlich unter Leitung von Till Penski durchgeführt werden. Die Rundtour startete im Obernberger Tal und über die Sattelbergalm ging es hinauf zum Sattelberg, dem Beginn der alten Militärstraße auf der Südtiroler-Seite der Grenze. Nach dem teilweise steilen Anstieg fuhr die kleine Gruppe bei moderaten Temperaturen, etwas Wind und Bewölkung entlang der Militärstraße am Grenzkamm auf einer Höhe zwischen 2050 m und 2200 m. Es ging vorbei an alten Bunkeranlagen, ein paar Schneefelder mussten die Mountain-Biker noch queren und auch die gerade erwachte Blumenwelt im Gebirge konnte bestaunt werden. Am Sandjoch erfolgte dann über einen Trail die Abfahrt zurück ins Obernberger Tal. Am malerisch gelegenen Obernberger See ließen die Radler noch einmal die imposante Bergwelt auf sich wirken und nach einem obligatorischen Einkehrschwung war die Tour nach 31 km

und 1150 Hm schon wieder zu Ende.

So. 26.05.2019 MTB-Panoramatour Karwendel

Von Mittenwald aus startete die Gruppe mit Markus Schilcher über den Riedboden nach Scharnitz und  durch das landschaftlich eindrucks-volle Hinterautal zum Isarursprung. Nach einem Besichtigungsstop ging es weiter zur Kastenalm. Der Rück-weg erfolgte wieder entlang der Isar, allerdings an der Gleirschhöhe hinab ins Gleirschtal und auf dem Forstweg hinauf zur Möslalm (1262m). Nach der rasanten Abfahrt war nur noch ein kurzer Gegenanstieg zu bewältigen, bevor's immer bergab bis Scharnitz von selbst rollte . Die Teilnehmer hatten Glück mit dem Wetter und wurden bei der ausgiebigen Einkehr und Rückfahrt nach Mittenwald, mit Sonnenschein belohnt.

So. 19.05.19 Pfaffenwinkelrunde zum Saisonstart

Sieben Mountainbiker machten sich vom Ver-einsheimin Schongau auf zum Saisonstart. Till Penski organisierte die abwechslungs-reiche Rundtour durch den Pfaffenwinkel. Über Nebenstraßen, Feldwege und ein paar Trails führte die Route über Rottenbuch, Schönberg, Geigersau, Böbing und Peiting wieder nach Schongau. Das widererwarten sich bessernde Wetter ermöglichte unterwegs eine Einkehr in einem Gartencafé mit Panoramablick auf die gesamte Alpenkette. Am Ende der Tour waren knapp 60 km und 1000 Höhenmeter geradelt und ein geselliger Abschluss des gelungenen Tages im Biergarten war wohlverdient.

Di. 07.05.2019 Fahrtechnik E-MTB

An dem Nachmittag kamen fünf interes-sierte Alpenvereinsmitglieder zum Treff-punkt an der Schönlinderstraße in Schongau. Nach Rücksprache mit Klaus Thien von der Stadt konnte man das dortige Gelände mit seinen guten Bedingungne für so einen Technikkurs nutzen. Alle waren mit Spaß und Eifer dabei, die Übungen, die sich der Trainer Michi Dürr ausgedacht hatte, zu meistern. Markus Schilcher unterstützte die Gruppe bei dem Techniktraining und so konnte bei bestem Wetter der praktische Teil bis zur Dämmerung durchgeführt werden. Vorrangig wurden die Basics, wie Balance, Bremsen, Grundposition, Kurven fahren geübt. Alle erkannten die Notwendigkeit der Übungen, weil dadurch der sichere Umgang mit dem E-Mountainbike möglich ist. Ein herzlicher Dank geht auch an Regina Renz, die für diesen Kurs auch zwei Testbikes aus ihrem Laden "e-motions" in Leeder, zur Verfügung gestellt hatte. Zum Abschluss wurde mit lockeren Spielen und einem Parcours das Gelernte nochmal wiederholt und gefestigt. Vielleicht gibt's ja eine Wiederholung, da alle Teilnehmer sehr begeistert waren. Anschließend kamen die Biker noch ins Schongauer Brauhaus zur Monatsversammlung.

Impressionen