Mountain Bike

Rückblick

Fr. 08. - So. 10.09.2017 Runde um Brixen

Sechs Mountainbiker machten sich am letzten Sommerferien-Wochenende trotz un-sicherer Wetterprognosen auf den Weg nach Südtirol. Der Witterung zum Trotz entschied man sich direkt am Samstag, die geplante lange "Panoramatour" unter der Leitung von Till Penski in Angriff zu nehmen. Nach anfänglichen Problemen mit dem öffentlichen Bus-transport starteten wir auf knapp 1700m unsere Tour bei starker Bewölkung und kühlen Temperaturen. Vorbei an der Schatzerhütte und über die Gampenwiesen ging es zum Würzjoch (2000m). Nach einer kurzen Pause dort - kalt wars - fuhren wir weiter zur Maurerberghütte und dann auf Trails bis zum Col da Lech, dem mit 2175m höchsten Punkt der Tour. Vom Panorama ins Gadertal, zum Alpenhauptkamm und in die Dolomiten war wenig zu sehen, stattdessen viele Wolken rundherum. Nach der Gipfelrast ging es in ständigem Auf und Ab, vorbei an mehreren Almen und dem Glittner See, auf Trails und Almwegen zur bekannten Kreuzwiesenalm. Dort wurde eingekehrt und sogar ein paar Sonnenstrahlen gesellten sich dazu. Ein kleinerer Anstieg war noch zu bewältigen, danach ging es rasant über 1000Hm bergab nach Mühlbach und von dort abseits der üblichen Wege durch die Weinberge zurück nach Brixen. Am Ende der Tour standen über 60 km sowie 1500Hm bergauf und 2500Hm bergab auf dem Tacho. Nach so einer Tour durfte am Abend natürlich die Pizza und ein Gläschen Wein nicht fehlen.

Am nächsten Tag gab es dann keine Radtour - bei Regenwetter kam das schon vorher besprochene Alternativprogramm zum Zuge. Vormittags ging es in die moderne Kletterhalle und danach nebenan direkt in die Saunalandschaft. So verging auch dieser Tag wie im Flug und am frühen Abend, nach einer weiteren Pizza, traten alle zufrieden die Rückfahrt nach Schongau an.

Sa. 05.08.2017 Statt Karwendelrunde - Bike & Hike zum Schachenhaus-Meilerhütte

Geplant war die lange klassische Karwendelrunde, aber aufgrund unbe-ständiger Wetterprognose und Absa-gen von Teilnehmern schlug Touren-führer Markus Schilcher den "Uner-schrockenen" eine Alternativroute vor, die bei möglichem Wetterumschwung leichter abgebrochen werden kann. Somit fuhren die vier von Klais aus mit dem MTB vorbei am Schloss Elmau und auf dem Königsweg bis zum Schachenhaus auf 1866 m. Dort ließen die Teilnehmer die Räder stehen und dann erfolgte der Aufstieg. Oben auf der Meilerhütte (2366m)herrschte ein grandioser Ausblick. Plötzlich aufziehender dichter Nebel verkürzte dann aber die Pause und drängte zum raschen Abstieg. Dank der Räder am Schachenhaus konnte die Gruppe den schwarzen Wolken "davonfahren" und bei Sonnenschein in Klais noch die gemütliche Einkehr genießen.

Fr. 21.07. - So. 23.07.2017 Vinschgau

Am Freitag trafen sich neun Teil-nehmer des Radlwochenendes am Haidersee im Obervinschgau. Die zwei Tourenleiter Johanna Nuscheler und Roland Bartesch starteten dann mit der Gruppe zur ersten Tour Richtung Reschensee. Ein steiler Anstieg zum Grauner Berg führte über stellenweise steile Stücke zu den Rossböden. Bei bestem Radlwetter, das nur von kurzen Regenschau-ern unterbrochen wurde, folgte dann die Abfahrt über Trailstrecken nach Graun. Den Tag ließen die Radler nach 1000 Hm und knapp 30 km mit einer Einkehr in der Eisdiele am Haidersee ausklingen. Am Samstag rollte die Gruppe zunächst wieder Richtung Reschen-see und weiter auf dem Radweg zum Reschenpass bis nach Nauders. Von der Talstation der Bergkastelbahn ist der Anstieg zur Bergstation über 850 Hm am Stück etwas mühsam zu bewältigen. Nach einer gemütlichem Einkehr fuhren die Radler über leichte bis mittel-schwere Trails hinuter zu den Plamortböden. Diese sind bekannt durch die dort noch steh-enden Panzersperren des letzten Krieges. Weitere rasante Abfahrten über Militärstraßen, sowie Wald- und Wiesenwege nach Reschen, sorgten für gute Laune bei den Teilnehmern. Anschließend stand noch eine Trainingsrunde im Abfahren auf dem Programm. Mit der Bahn wurden die Höhenmeter zum Schöneben überwunden, um dann über einen ange-legten Trail der Schwierigkeit S2 wieder zur Talstation zu rollen. Durch den starken Regen der Nacht war die Strecke um einiges schwieriger zu fahren, aber alle verhielten sich diszipliniert und konnten dadurch wieder an der Eisdiele den Tag mit ca. 1000 Hm und 50 km beenden. Die Sonntagstour führte die Gruppe zunächst in südliche Richtung kurz am Haidersee entlang. Die anschließende lange Auffahrt gestaltete sich abwechslungsreich. An einer kleinen Hütte legte man noch eine kurze Pause ein und genoss die Brotzeit in der Sonne. Der Weg weiter bis zum Pfaffensee musste teilweise schiebend über schöne Berg-pfade überwunden werden. Danach wurde wieder bis zur Höfer Alm geradelt. Nach einer längeren Pause fuhr die Gruppe schmale Pfade durch Wald und Wiesen zum Kloster Marienberg. Hier nutzte man die Zeit für eine kurze Besichtigung und „innere Einkehr“ im ruhigen Klosterhof. Weiter ging es dann über den „Sonnensteig“, der kurz nach Burgeis wieder in den Radweg einmündet. Die letzten 200 Hm bergauf Richtung Hotel waren dann kein Problem mehr. Und somit konnte auch am letzten Tag die Einkehr in der Eisdiele ge-nossen werden.

Völlig begeistert über die tollen Erlebnisse und die gute Stimmung innerhalb der Gruppe fuhren die Teilnehnmer wieder nach Hause.

Sa. 17.06. - So. 18.06.2017 Nationalpark Fanes

Eine Gemeinschaftstour der Mountain-biker stand in Südtirol auf dem Pro-gramm. Eine Gruppe aus Schongau und Kaufbeuren, unter der Leitung von Michael Dürr, radelte im Fanesgebiet. Unterstützt wurde er von Christoph Wegscheider. Für diese Tour beibestem Sommerwetter war der Ausgangsort St. Vigl. Die sechs Biker konnten bei den positiven Wetteraussichten auf ihre Regenkleidung verzichten und so das Rucksack-gewicht reduzieren. Nach dem Bike-Check führte die Strecke Richtung Kreuzjoch. Zunächst mäßig und anschließend immer steiler ging es nach oben. Dort genossen die Radler bei herrlichem Sonnenschein und toller Aussicht die mitge- brachte Brotzeit. Über einen Rücken und einen spannenden Trail führte der Strecken- verlauf durch eine abwechslungsreiche Landschaft zum Pragser Wildsee und weiter ins Tal. Zum Etappenziel des ersten Tages gings wieder bergan. Bei der Auffahrt zur Dürren- steinhütte verlockte eine Einkehr im Hotel Brückele zur Kaffeepause mit leckerem Apfel- strudel. Auf der Hütte konnte die Gruppe auf ihren ersten erfolgreichen Tag anstoßen und den fast mystischen Sonnenuntergang vom etwas höher gelegenen Gipfel des Strudel- kopfs genießen. Der Blick in die Dolomiten, und vor allem auf die Drei Zinnen, fasziniert immer wieder.

Nach einer erholsamen Nacht und einem ausgiebigem Frühstück konnten die sechs Biker bei strahlendem Sonnenschein einem flowigen Trail über achthundert Höhenmeter nach unten folgen, der bis nach Schluderbach führte. Über schattige Waldwege und sehr kurze Teerpassagen, erreichte die Gruppe die Auffahrt zur Fanes-Hütte. Ebenfalls unterwegs war ein Lehrteam des DAVs mit Verena Stitzinger und Antje Bornhak. Nach einem kurzen freudigen Austausch gings weiter zur "Überraschung" des Tages. Nach einem kleinen Fußmarsch erreichten die Radler einen Klettersteig und den Weg unter einem Wasserfall hindurch. Danach führte die Straße hinauf zum Limojoch. Dort konnte man die besondere Trockenheit des bisherigen Jahres erkennen. Der kleine Tümpel dort oben war fast ausgetrocknet. Nach einem Gruppenfoto fuhren die sechs Radler zur Fanes-Hütte und stärkten sich bei einem feinen Essen. Dann folgte der ultimative Downhill zum Auto über schottrige Forststraßen und Singeltrails. Entlang des Baches entdeckten die Radler noch eine geeignete Stelle zum Baden und nach dieser angenehmen Abkühlung nahm man die letzten Meter unter die Räder. Dann verstaute man die Räder im Bus und nach einem Eis machte sich die Gruppe auf den Heimweg. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass dieses Gemeinschafts-projekt sich gut bewährt hat und eine sehr zufriedene Gruppe freut sich auf die nächste Tour.

23.05.2017   Bikepark Schongau

Bei Sonnenschein und 20° trafen sich 14 Teilnehmer/innen um unter der Leitung von Johanna und Michael im Bikepark die Technik im schwierigen Gelände zu verbessern. Zu Beginn informierten die Bikepark-Paten Constantin und Matthias über ihre Arbeit, die Gefahren, den Aufbau der Strecken und die Parkmöglichkeiten. Auf Grund des nahenden "Schlechtwetters" wurde die Vorgehensweise  stark gestrafft. Es wurde in zwei  Gruppen aufgeteilt und anschließend mit kleinen Übung auf dem Platz vor dem Bikepark begonnen. Das sog. Pumpen um im welligen Gelände sicher auf dem Bike zu reagieren erfolgte "zu Fuß". Somit konnte der Bewegungsablauf verinnerlicht werden. Dann erfolgte die Praxis und alle durchquerten den Pumptrack mit ihren MTBs. Ein kurzer, starker Regenschauer erforderte eine Pause. Dann sofort wieder auf die Strecke, um die Technik zu wiederholen. Darauf folgten die Übungen für das "richtige Fahren durch Anlieger" , um eine Strecke schneller zu bewältigen. Der stark einsetzende Regen verkürzte die Trainingseinheit und so konnten die Biker nur noch die Funcross-Strecke absolvieren. Während der Übungen wurden die Teilnehmer von Johanna und Michael beobachtet und immer wieder korrigiert.

Wir wollen an dieser Stelle darauf hinweisen, dass Bikepark-Besucher, die mit dem Auto ankommen, bitte unten am Eisstadion parken sollen. Oben am Dornauer Weg sind die Platzverhältnisse beengt und die Plätze sollen den Anwohnern zur Verfügung stehen.

05.05.2017   Teufelsküche

Eine erste Mountainbike-Tour stand auf dem Programm. Fünf DAV-Mitglieder fuhren zusammen mit Tourenleiter Markus Schilcher von Schongau nach Reichling und von dort auf dem Lechhöhenweg über Mundraching nach Pitzling und weiter zur Teufelsküche. Die Wetterverhältnisse waren bestens und so konnte der Nachmittag ideal genutzt werden. Nach einer Kaffeepause gings auf Forstwegen und leichten Trails zurück zum Ausgangs-punkt.

30.04.2017   Auerbergrunde

Der Sonntag bot einigermaßen Wetterbedingungen, die zum Radln ausreichend waren. Die Sonne zeigte sich immer wieder und erwärmte somit die Luft auf ein erträgliches Maß. Vormittags startete die erste Tour der Saison in Ingenried am Bahnhof bei Michael Dürr an der Werkstatt. Neun Teilnehmer machten sich nach einem kurzen Bike-Check auf den Weg und mussten auf Grund des Restschnees vom Wetterumschwung der vorherigen Tage immer wieder mal die geplante Routenplanung abändern. Zunächst ging es Richtung Kaufbeuren und dort dann rund um den Bärensee. Oberhalb von Bertoldshofen wurde anschließend die Mittagspause eingelegt und von dort verlief die Route weiter Richtung

Auerberg. Auf dem höchsten Punkt angekommen entstand das Gruppenfoto und nach

einer kurzen Pause fuhren die Biker auf Grund der sehr aufgeweichten Trailstrecken über die Teerstraße zum Haslacher See. So konnte dann bei einer gemütlichen Kaffeerunde die offizielle Tour nach 55 km mit ca. 900 Hm beendet werden. Besonders ist anzumerken, dass der erste Teilnehmer mit einem E-MTB dabei war. Die ersten Befürchtungen einer sehr unterschiedlichen Leistungsverteilung innerhalb der Gruppe lösten sich auf und es wurde eine sehr ausgeglichene Tour.

29.04.2017   MTB Sicherheit allgemein

Sicherheit durch entsprechendes Training zahlt sich für die Mountainbiker immer aus. Um dementsprechend in die Saison zu starten, trafen sich neun Mitglieder des Schongauer Alpenvereins vormittags am Volksfestplatz. Unter den Anleitungen von Michael Dürr konnten die Teilnehmer wieder einige Tipps und Tricks lernen und anschließend auch umsetzen. Nach einer kleinen Vorstellungsunde und einem Aufwärmspiel, übten die Biker die Technik zum Entlasten des Hinterrades. Trotz den kühlen Außentemperaturen von 10 °C wurde es den Gruppenmitgliedern warm und nach einer kurzen Mittagspause konzentrierten sich die Übungen auf das Entlasten des Vorderrades. Somit konnten alle sicher über kleine Hindernisse fahren. Zur Verfestigung des Gelernten kombinierte man anschließend die Übungen und es ging weiter zur sicheren Kurvenfahrt. Als Abschluss fuhren die Teilnehmer über die Staumauer in den Doswald und trainierten dort das Überwinden von Hindernissen beim Bergauffahren, sowie das Anfahren im Berg. Auf dem Weg zum Ballenhaus, wo die Abschluss-besprechung stattfand, gab es noch eine kurze Trail-Einlage durch Matsch und Schnee, der vom Vortag noch liegen geblieben ist. Um einige Erfahrungen reicher, endete das Training und alle Teilnehmer freuen sich auf die kommenden Touren.

23.04.2017   MTB Sicherheit durch Technik

Zum Glück regnete es beim ersten Fahrrad-Technikkurs für Damen nicht. Zwar war es kalt, aber das schreckte die 13 Teilnehmerinnen, die unter der An-leitung von Johanna Nuscheler und Michael Dürr am Sonntagvormittag in Hasalch auf der Wiese von Roland Bartesch ihre Bikes besser kennenlernen wollten, nicht ab. Nach einer kurzen Vor-stellungsrunde drehten die Frauen innerhalb eines aufgebauten Parcours die ersten Runden. Spielerisch konnten sich dann alle beweisen, wer am längsten auf dem Bike bleibt ohne abzusetzen. Die Schwierigkeit dabei sind die störenden Einflüsse von außen und der immer kleiner werdende Platz. Ebenso lieferten die Übungen zur Balance die notwendige Sicherheit auf dem Bike. Weiter gings mit sicherem Kurvenfahren im Gelände und dem „naturverträglichen Bremsen“ auf der Wiese. Am Nachmittag vertiefte die Gruppe das Gelernte im steileren Gelände bei Burggen. Als Abschlussprüfung stand dann eine schwierige Passage in einem Hohlweg auf dem Programm. Dieser steile, ausgewaschene Weg wurde von einigen Teilnehmerinnen vor lauter Begeisterung gleich zweimal ge-meistert und es folgten anerkennende Kommentare wie: „Heute Vormittag wäre ich das nicht gefahren!“ Die abschließende Einkehr in Burggen gab die Möglichkeit zum Rückblick und alle waren begeistert und froh sich in Zukunft sicherer auf dem Mountainbike zu bewegen.

19.04.2017   MTB-Schrauberabend

Zum Einstieg in die Saison ist es ratsam, wenn man sein Bike wieder auf Vordermann bringt. Dazu hat Michael Dürr in seine gut geheizte Werkstatt in Ingenried eingeladen und zehn aktive Mountain-Biker folgten dieser Möglichkeit an ihren Rädern zu schrauben. Bei den ungemütlichen Wetterbedingungen konnte sich die Gruppe am Abend gute drei Stunden mit dem Thema beschäftigen und anschließend zufrieden mit den Tipps und Tricks nach Hause fahren. Wichtig war dabei die entsprechenden Einstellungen der Sattelposition, sowie der Brems- und Schalthebel. Ebenso soll der Lenker in der richtigen Position stehen, um ein entspanntes Fahren zu ermöglichen. Eine der wichtigsten Reparaturmaßnahmen ist nach wie vor das Reifenflicken. Auch das übten die Teilnehmer und an bereitgestellten Ketten konnte jeder das kraftaufwendige Vernieten von Kettengliedern testen. Michael erklärte und zeigte auch die Kontrolle der Bremsbeläge und einen evtl. notwendigen Wechsel. Eine Teilnehmerin hatte das Pech, dass beim Reifen montieren das Ventil abriss. Sie nahms mit Humor und meinte nur: „Dann kann ich gleich daheim nochmal üben!“

Sa.17.09. - So. 18.09.2016 Abschluss-Tour

Leider musste die geplante Radtour von Schongau zur Musauer Alm wegen der schlechten Wettervorhersage in eine kleine Wanderung umgestaltet werden. Neun Frauen trafen sich Samstags am Parkplatz „Bärenfalle“ in Musau. Zusammen ging es dann in ca. 1 ¼ Std. zur Musauer Alm hinauf. Unterwegs tauschten sich die Bikerinnen über die verlaufene Saison aus und nebenbei staunte man auch über die eindrucksvollen, wolken-verhangenen Berge und den rauschenden Bach. Auf der Hütte angekommen, gab es erst einmal Kaffee und Kuchen, dann wurden die Schlafplätze aufgeteilt. Nach dem Abend- essen verlief der Abend mit viel Gesang und Gelächter sehr lustig. Für den nächsten Tag stand eine Wanderung zur Großen Schlicke auf dem Programm und so machte sich die Gruppe nach einem gemütlichen Frühstück auf den Weg. An der Otto-Mayr-Hütte, die etwas oberhalb liegt, setzte dann allerdings leichter Regen ein, wovon sich die Teilnehmer- innen um Johanna Nuscheler aber nicht aufhalten ließen. Auf dem Rückweg wurde noch eine Mittagspause auf der Musauer Alm eingelegt, bevor es am frühen Nachmittag zurück ins Tal ging. Zum Glück kamen die Mädels ohne Regen bis zum Auto.

Bei dieser Tour war das gesellschaftliche Ereignis klar im Vordergrund, um eine sehr schöne Radel-Saison abzuschließen. Für nächstes Jahr ist dieser Abschluss wieder geplant, aber dann hoffentlich auf dem Radl, denn das macht doch mehr Spaß!

Mittwochstouren 2016

Das Radl-Jahr startete im April mit einem Technik-Training. Bei diesem wurde die Idee geboren, das wöchentliche Damen-Radeln mit Johanna Nuscheler einfach auch für eine gemsichte Gruppe anzubieten. Michael Dürr erklärte sich bereit die Gruppe zu leiten. Der Start war für Ende April geplant und wurde mit einem eigenen Beitrag in den Schongauer Nachrichten erwähnt. Leider musste es ausgerechnet am ersten Termin Neuschnee geben. Auch der zweite Mittwoch war ordentlich verregnet. Am 5.Mai radelten zum ersten Mal fünf Biker in der neuen Gruppe.

Von da an war die Gruppe fast jeden Mittwoch ab 18:00 Uhr im Schongauer Land auf Teer-, Forst- und Wiesen-Wegen unterwegs. Natürlich wurden Peißenberg, Kienberg, Weichberg und Auerberg nicht ausgelassen. Bis Mitte September waren dann im Schnitt dreienhalb ;-) Radler an vierzehn Mittwochabenden unterwegs. Die Fleißigsten waren Albert Socher und Roland Bartesch. Rechnerisch legte die Gruppe im Sommer 2016 gut 1700 Kilometer zurück. Im Laufe des Jahres etablierte sich auch eine abschließende Einkehr, bei der noch (manchmal sehr lange) über die Tour und alles rund ums Biken besprochen wurde. So gehen wir nun in die Winterpause und freuen uns auf ein neues Radljahr 2017.

So, 11.09.2016 Blindsee-Trail-Tour

Am Sonntag um 9 Uhr trafen sich acht Biker vom DAV SOG in Lermoos am Parkplatz der Grubigsteinbahn. Nach einem obligatorischen Bike-Check radel- te die Gruppe bei sommerlichen Tem- peraturen gemütlich bis zur Mittel- station. Immer im Blick die Zugspitze. Dort gab es eine kleine Pause. Weiter gings die letzten 350 Hm zur Mittagsein-kehr auf der Grubigsteinhütte. Mit einem Abstecher zum Sattel, von wo der Blind-see und Teile der Abfahrt eingesehen werden konnten. Nach einer ausgiebigen Stärkung und einem kurzen Sonnenbad rollten die Biker zurück Richtung Mittel-station. Kurz oberhalb beginnt der schwarz ausgeschilderte Blindsee-Trail. Zunächst noch leicht bergauf und -ab, bevor es in einen teilweise mit groben Schotter gefüllten Singeltrail nur noch bergab geht. Auf der anspruchsvollen Abfahrt wurden immer wieder Stopps eingelegt um den zauberhaften Ausblick auf den Blindsee, die umliegenden Berge den Stau auf der Fernpasstrasse zu bestaunen. Gut 500 Hm nach unten hinter-ließen Spuren: Ein leicht verschrammter Ellbogen, einmal abgefahrene Bremsbeläge und bei allen ein breites Grinsen im Gesicht. Nachdem alle am Blindsee angekommen waren, wurde dieser noch rasch umrundet, um anschließend dort zu baden. Von dort folgte eine kurze Schiebestrecke bergauf bevor es über leichte Trails und Schotterwege zurück nach Lermoos ging. Spannend wurde es noch, als sich zwischen Zugspitze und Hoch-wannigkopf ein starkes Gewitter zusammen braute. Vor den ersten Regentropfen und Blitzen erreichte die Gruppe gerade noch ein Cafe im Zielort. Bei Cappuccino und Kuchen wurde über die Tour geplaudert und neue Pläne geschmiedet. Nach einer halben Stunde war der Spuck vorbei und die Heimfahrt konnte trocken angetreten werden. Die Tourleiter Johanna Nuscheler und Michael Dürr freuten sich über eine gelungene Tour ohne Pannen und nennenswerten Verletzungen auf gut 35 km und 1400 Hm bei bestem Wetter.

Impressionen