Mountain Bike

Rückblick 2018/19

So. 26.05.2019 MTB-Panoramatour Karwendel

Von Mittenwald aus startete die Gruppe mit Markus Schilcher über den Riedboden nach Scharnitz und  durch das landschaftlich eindrucks-volle Hinterautal zum Isarursprung. Nach einem Besichtigungsstop ging es weiter zur Kastenalm. Der Rück-weg erfolgte wieder entlang der Isar, allerdings an der Gleirschhöhe hinab ins Gleirschtal und auf dem Forstweg hinauf zur Möslalm (1262m). Nach der rasanten Abfahrt war nur noch ein kurzer Gegenanstieg zu bewältigen, bevor's immer bergab bis Scharnitz von selbst rollte . Die Teilnehmer hatten Glück mit dem Wetter und wurden bei der ausgiebigen Einkehr und Rückfahrt nach Mittenwald, mit Sonnenschein belohnt.

So. 19.05.19 Pfaffenwinkelrunde zum Saisonstart

Sieben Mountainbiker machten sich vom Ver-einsheimin Schongau auf zum Saisonstart. Till Penski organisierte die abwechslungs-reiche Rundtour durch den Pfaffenwinkel. Über Nebenstraßen, Feldwege und ein paar Trails führte die Route über Rottenbuch, Schönberg, Geigersau, Böbing und Peiting wieder nach Schongau. Das widererwarten sich bessernde Wetter ermöglichte unterwegs eine Einkehr in einem Gartencafé mit Panoramablick auf die gesamte Alpenkette. Am Ende der Tour waren knapp 60 km und 1000 Höhenmeter geradelt und ein geselliger Abschluss des gelungenen Tages im Biergarten war wohlverdient.

Di. 07.05.2019 Fahrtechnik E-MTB

An dem Nachmittag kamen fünf interes-sierte Alpenvereinsmitglieder zum Treff-punkt an der Schönlinderstraße in Schongau. Nach Rücksprache mit Klaus Thien von der Stadt konnte man das dortige Gelände mit seinen guten Bedingungne für so einen Technikkurs nutzen. Alle waren mit Spaß und Eifer dabei, die Übungen, die sich der Trainer Michi Dürr ausgedacht hatte, zu meistern. Markus Schilcher unterstützte die Gruppe bei dem Techniktraining und so konnte bei bestem Wetter der praktische Teil bis zur Dämmerung durchgeführt werden. Vorrangig wurden die Basics, wie Balance, Bremsen, Grundposition, Kurven fahren geübt. Alle erkannten die Notwendigkeit der Übungen, weil dadurch der sichere Umgang mit dem E-Mountainbike möglich ist. Ein herzlicher Dank geht auch an Regina Renz, die für diesen Kurs auch zwei Testbikes aus ihrem Laden "e-motions" in Leeder, zur Verfügung gestellt hatte. Zum Abschluss wurde mit lockeren Spielen und einem Parcours das Gelernte nochmal wiederholt und gefestigt. Vielleicht gibt's ja eine Wiederholung, da alle Teilnehmer sehr begeistert waren. Anschließend kamen die Biker noch ins Schongauer Brauhaus zur Monatsversammlung.

Sa. 27.04.2019 Technik-Training

Am Freitag trafen sich die MTB-Guides der Sektion zur Vorbesprechung für den

angesetzten Fahrtechnik-Tag. Dabei standen die Wetteraussichten im Vorder-grund der Diskussion. Aus den Daten der verschiedenen Wetterdienste wurde dann  eine einigermaßen sichere Einschätzung gewonnen und man konnte sich für die Durch-führung entscheiden. Vorhergesagte Temperaturen und Niederschlagswahrscheinlichkeit waren gut geeignet, um das Training stattfinden zu lassen. Lediglich das Trainingsgelände musste angepasst werden, was nach einer Rücksprache mit Klaus Thien von der Stadt Schongau auch gefunden wurde. 

So fanden sich am Samstag siebzehn Mounten-Bikerinnen und -Biker und vier Übungs-leiter gut ausgerüstet, den Temperaturen entsprechend gekleidet am Volksfestplatz ein.

Johanna Nuscheler begleitete die Gruppe zum Übungsgelände im Doswald. Nach einer

Begrüßung und den Hinweisen zum Ablauf wurden die Teilnehmer/innen nach ihren selbst gewählten Levels in vier Gruppen eingeteilt. Mit den Übungsleitern Johanna, Till, Markus und Michael fuhren diese dann zu den unterschiedlichen Übungsplätzen. Nach einem

kurzen Bike-Check begann das Techniktraining. In Fahrmanövern wurde der Leistungs-stand erkannt und durch gezielte Übungen verbessert. Position, Bremsen, Balance, Bergauf- und Bergabfahren, Hindernisse überwinden, Kurvenfahren und natürlich Spaß waren das Portfolio. Am späten Vormittag kamen die Gruppen zu einer kleinen Pause zusammen und es gab für die Teilnehmer die Möglichkeit sich auszutauschen und auch, wenn gewünscht, die Gruppe zu wechseln. Bis zur Mittagspause wurde dann wieder in kleinen Gruppen gebikt und geübt. Nach einer nicht allzu langen Siesta machten sich die Guides nochmals mit ihren Teilnehmern auf, um weiter an der Fahrtechnik zu feilen.

Am späten Nachmittag trafen sich alle MTB‘ler wieder. Von dort aus führte Till Penski auf

einer Runde um und durch die Stadt die Gruppe zur Einkehr beim Lechwirt, um sich dort mit Kaffe und Kuchen und leckeren Speisen verwöhnen zu lassen. Nicht nur einund-zwanzig strahlende Gesichter und ausgiebige Gespräche ließen erkennen, dass es ein gelungenes Fahrtechniktraining war. Viele lobende Worte schmeichelten den Trainer/in und machten die stressige Zeit der Vorbereitung vergessen. 

Mo. 08.04. und Di. 09.04.2019 Fahr-RAD-Technik

Die beiden Kurse dauerten je ca. 2,5 Stunden. Nach einer Vorstellung und dem obligatorischen Bike-Check durften die Teilnehmer ihre Fahrradeinstellungen

bezüglich Ergonomie nach den Vorgaben von Matthias Laar (Panorama 2/2014) überprüfen und bei Bedarf nachjustieren. Anschließend demontierten die technikbegeisterten Radler das Hinterrad und entfernten den Schlauch. Es ging darum, dass jede/r sich bei einem Plattfuß selbst helfen kann. Dazu gabs Tipps vom Kursleiter Michael Dürr. Ebenso war es wichtig den Antrieb im Griff zu haben und dazu wurde eine Kette genietet. Die Bremsanlage darf nicht vernach-lässigt werden und um dies zu gewährleisten wurde der Bremsbelag gewechselt. Weitere Tipps und Tricks zur Reparatur und Pannenhilfe folgten im Laufe der Ausbildung. Alle Teil-nehmer waren freudig überrascht, dass doch jeder so viel selbst am MTB schrauben kann. Nach kurzweiligen zweieinhalb Stunden wurde der Workshop mit einer Fragerunde beendet. Alle verabschiedeten sich mit viel neuem Wissen und entsprechenden Erfahr-ungen, um in die bevorstehende Bike-Saison 2019 zu starten.

Rückblick des Mittwochsradln

In der Saison 2018 war die Mittwochs-gruppe 24 Mal auf Tour, dabei wurden sie nur zweimal von einem Gewitter eingeholt und nur eine einzige Tour fiel wegen dem schlechten Wetter aus. Insgesamt kamen die Mountainbiker auf mehr als 5300 km und 10600 Hm. Die Gruppe umfasst mittlerweile knapp 30 Mountainbiker, wovon die fleißigsten Volker Thalheimer, Klaus Thien und Florian Lang waren. Im Schnitt nahmen sechs Teilnehmer pro Touren-abend teil. Besonderer Dank geht an Klaus Thien, der sich mit vielen Tourenvorschlägen und sich bei der Organisation hervor getan hat.

So freuen wir uns auf den Saisonstart am 03.04.2019 im nächsten Frühjahr. Mit neuer „Ausrichtung" unter dem Motto: Zeig uns deinen Home-Trail, bei der jeder der möchte, sich aktiv an der Tourenplanung und Durchführung beteiligen kann.

Mehr dazu auch in unserer Whatsapp-Gruppe, die nach dem Beitritt über eine Nachricht an 0171/9315888 eingerichtet wird.

06.10.2018 Saisonabschluss Mountainbike DAV Sektion Schongau

Die letzte Tour der Saison wurde von den Tourenführern der Abteilung Mountainbike vorbereitet. Nachdem die letzten Jahre oft das Wetter einen Strich durch die Planung gemacht hat, freuten wir uns heuer natürlich umso mehr.

Herrlichstes Herbstwetter und 11 Teilnehmer in fröhlich bunten Radklamotten erwarteten uns (die 3 Guides Michael, Johanna und Markus) am gewohnten Treffpunkt in Schongau West. Alle strahlten und freuten sich sichtlich auf den Tag. Nach einer kurzen Besprechung und natürlich dem obligatorischen Bike-Check ging es dann auch gleich los in Richtung Doswald. Das Tempo wurde gemächlich vorgegeben, da die Tour ja auch einen gesellschaftlichen Aspekt haben sollte. Das heißt, ratschen von Anfang bis Ende. Der bunt gemischte Trupp mit immerhin 5 Frauen war von weitem schon zu hören und zu sehen.

Weiter ging es nach Peiting zur Schnalzstraße hinunter an die Ammer bis zur Brücke bei Polling. Diese galt es zu überqueren und auf der anderen Uferseite zurück Richtung Böbing zu fahren. Dieser Weg wurde allerdings zu einem kleinen Abenteuer, da er sehr wenig begangen bzw. befahren wird. Schon nach ein paar hundert Meter hieß es: „Schuhe und Socken ausziehen, wir müssen durch`s Wasser“. Bei diesem Wetter kein Problem. Der eine oder andere glaubte zwar, es mit Schuhen und fahrend auf dem Radl zu schaffen, aber so ganz geklappt hat das nicht. Auch die weitere Wegstrecke hatte einige Überraschungen parat. Unzählige querliegende Bäume, Wegabbrüche, Stegüberschreitungen und Matschlöcher um nur einiges zu nennen. Aber es war lustig und abwechslungsreich. Nach dieser Strapaze wurde in der Gruppe der Wunsch nach einer Pause immer lauter. Ein bisschen mussten wir noch durchhalten, aber dann vorbei am Graner Hof kamen wir schließlich in Böbing an und stürmten dort sogleich die Terrasse des Cafè Tralmer. Wir hatten ja schließlich den ganzen Tag Zeit und genossen erst einmal besten Bio-Kuchen und Kaffee.

Nachdem für 18.00 Uhr schon die nächste Einkehr geplant war, mussten wir dann doch wieder weiter. Rottenbuch wurde angepeilt durch die Ammerschlucht und der steile Schmauzenberg musste ebenfalls noch erklommen werden. Dafür ging es dann wieder flott und teilweise etwas holprig hinunter in den Kurzenrieder Graben. Nun noch nach Peiting und wieder zurück über den Doswald nach Schongau zum Lechwirt. Nach einem Blick auf den Tacho bzw. Höhenmesser ergaben sich tatsächlich 75 km und ca. 800 Höhenmeter. Damit haben wir uns das anschließende Essen ganz klar verdient. Es wurde noch ein netter Abend und alle waren mehr als zufrieden, einschließlich der Tourenleiter.

07.-09.09.2018 MTB-Wochen-ende Brixen

Für die Mountainbiker des DAV Schon-gau war es mal wieder soweit: Das schon fast traditionelle MTB-Wochen-ende im südtiroler Brixen stand bevor. Die Wetteraussichten waren perfekt und so starteten die Radler, nach einer entspannten Anreise tags zuvor, mit einem Taxishuttle ins Villnösstal. In Ranui war Startpunkt der „Peitlerkofelrunde“. Mit Aussicht auf die Geislerspitzen ging es in den langen Anstieg (1000 Hm) zur Schlüterhütte und direkt weiter zum höchsten Punkt der Tour, dem Kreuz-kofeljoch auf 2340 m. Bei bester Aussicht ins Gadertal, auf den Heiligkreuzkofel und viele andere Dolomitenberge genoss man die reichliche Brotzeit. Auf Trails und Almwegen, teils schottrig und steil, ging es dann weiter rund um den Peitlerkofel bis zu den Peitlerwiesen oberhalb des Würzjochs. Die Einkehr auf einer der dort gelegenen malerischen Almen durfte natürlich nicht fehlen. Vom Würzjoch folgte eine lange Abfahrt, die zum großen Teil abseits der Straße auf Forstwegen und Trails verlief. Nach 45 km Strecke und 1500 Hm bergauf, sowie 2200 Hm bergab, hatten sich alle den Cappuccino und Kuchen in Brixen redlich verdient.

Am zweiten Tag starteten die Biker direkt in Brixen zu den „Apfeltrails“ und schlängelten sich über die Weinberge hinauf nach Elvas und dann weiter kreuz und quer über das Natzer Plateau. In Schabs ging es rasant runter in die Rienzschlucht, wo ein altes E-Werk direkt am Fluss steht. Nach einem kleinen Gegenanstieg war es nicht mehr weit bis zum malerischen Marktplatz von Mühlbach. Man beschloss, den tollen Tag weiter zu nutzen und eine extra Schleife hinauf in das Dörfchen Spinges zu fahren. Gesagt, getan ging es 300 Hm hinauf und bei einer kurzen Pause genoss man die Aussicht auf die Franzens-feste, den Brixener Talkessel und den Schlern. Auf einem sehr steilen Trail ging es direkt zurück nach Mühlbach – wieder auf den Marktplatz. Bei den doch sommerlichen Temp-eraturen wurde eine Pause mit erfrischenden Getränken eingelegt. Auf dem Rückweg nach Brixen, entlang der Rienz auf dem Cyrilweg, auf Waldwegen Richtung Fiums und Natz war noch einmal Kondition und Fahrtechnik gefordert. Auf der abschließenden Abfahrt runter nach Brixen durch die Weinberge genossen alle noch einmal die Aussicht auf die Stadt und das südliche Flair. Am diesem Tag standen 40 km und 1150 Hm auf dem Tacho. Am frühen Abend wurde bei einer Pizza das rundum gelungene Wochenende noch abge-schlossen, bevor es zurück nach Schongau ging.

20. - 22.07.2018 Lermoos

„Warum in die Ferne schweifen, wenn das Glück so nah“? Nach diesem Motto wurden die drei Touren für dieses ver-längerte Wochenende ausgesucht. Das schwierigste an diesem Ausflug war, eine Unterkunft für dreizehn Personen zu bekommen. Letztendlich hat es aber geklappt. Am Freitag Früh um 9.00 Uhr trafen sich dreizehn hochmotivierte Radlfahrer/innen vor dem Hotel „Grieser Hof“ in Ler-moos. Das Wetter war an diesem Tag noch vielversprechend, die Wettervorhersage für Samstag und Sonntag allerdings eher bescheiden. Die erste Tour führte zunächst durchs Ehrwalder Becken nach Ehrwald und von dort weiter um die Thörlen. Die Auffahrt prä-sentierte imposante Ausblicke und eine angenehme Steigung. Am Eibseeausblick an-gekommen, gab es erst einmal eine gemütliche Brotzeit. Weiter ging es bis zur Hoch-thörle-Hütte. Diese wurde aber zunächst einmal rechts liegen gelassen (darüber waren Einige nicht so erfreut). Nach ein paar weiteren Höhenmetern ging es hinein in den ersten Trail. Alle hatten den Mut, es zu probieren. Für die Könner war es ein Genuss, die Anderen mussten sich ein bisschen durchkämpfen, aber alle kamen gut unten an. Dabei stellten wir fest, dass Bergabfahren genauso schweißtreibend sein kann, wie Berg-auffahren. Aber unten angekommen, lud uns der Eibsee zu einem kühlen Bad ein. Das war herrlich. Nach der Umrundung des wunderschönen Sees und einem weiteren „flowigen Trail“ musste der letzte Anstieg mit ca. 500 Hm am Stück bewältigt werden. Einzige Motivation: Oben Einkehr in der Hoch-Thörle-Hütte (wohlverdient). Die Abfahrt nach Ehrwald hinunter führte wieder über versteckte Wege. Nun nur noch zurück zum Hotel und ein kühles Bier auf der Hotelterrasse. 1300 Hm und 45 km waren bezwungen. Der zweite Tag begrüßte uns leider mit „Schnürl-Regen“ und die geplante Tour um die Mieminger-Kette musste abgesagt werden. Dafür war man sich schnell einig, eine kurze Auffahrt auf die Tuftl-Alm (ca. 500 HM) zu machen. Dort nahmen wir gleich den Stammtisch in Beschlag und es wurde ein ziemlich lustiger Tag. Die Auf-und Abfahrt schafften wir tatsächlich, ohne nass zu werden. Am dritten Tag dann die Königsetappe mit 1450 Hm und 45 Km, die Umrundung des „Wannig“. Zuerst wieder durchs Ehrwalder Becken nach Biberwier. Die Auffahrt von dort auf der Via Claudia zum Fernpass war für viele schon bekannt, aber immer wieder wunder-schön. Die abwechlungsreiche Abfahrt mit kleiner Schleife Richtung Tegestal bescherte uns wieder schöne, gut fahrbare Singletrails, bei denen wirklich alle ihren Spaß hatten. Von Nassereith ging es dann weiter am Fuße der Mieminger Kette bis nach Aschland. Dort machten wir uns auf der Terrasse des Panorama-Gasthofes breit (im wahrsten Sinne des Wortes). Gut gestärkt und fast ein bisschen faul, mussten wir unsere restlichen Kräfte zusammennehmen und die Auffahrt zum Marienbergjoch bewältigen. Dabei kamen alle nochmal ganz schön ins Schwitzen. Auf der Marienbergalm gönnten wir uns dann noch Kaffee und Kuchen. Vom Marienbergjoch hinunter nach Biberwier galt es nochmal kon-zentriert zu fahren, da es stellenweise sehr schottrig und steil war. Es wurde in einzelnen Gruppen auf unterschiedlich anspruchsvollen Wegen abgefahren. Unten angekommen, waren alle zufrieden und man einigte sich schnell noch auf eine kleine gemeinsame Ein-kehr, denn nun hieß es ja Ab-schied nehmen. Wie immer ließ man die Tage Revue pass-ieren und kam zu dem Erge-bnis, dass sie gelungen waren. Einen Dank noch an die Teil-nehmer, dass alle so diszi-pliniert in der Gruppe gefahren sind und alle gut aufeinander Acht gegeben haben.

Sa. 30. - So. 01.07.2018 MTB-Wochenende für Damen

Nachdem vorletztes Jahr diese Tour ins Wasser gefallen ist und letztes Jahr kein pass-ender Termin gefunden wurde, war es heuer endlich so weit.

Neun Frauen vom Alpenverein Schongau trafen sich am Samstag, um gemeinsam zur Musauer Alm zu radeln und dort zu übernachten. Es lagen insgesamt 120 km und ca. 1400 Hm vor uns. Bei schönstem Radl-Wetter, das heißt bei 20 - 25 °C und absolut keiner Wolke am Himmel, starteten wir bei bester Laune zuerst zum Schmuttersee. Weiter ging es auf Feld- und Waldwegen zum Roßhaupter Staudamm, der ja gerade mit dem Auto nicht befahren werden kann. Dafür mit dem Fahrrad umso spektakulärer. Es wurde da nämlich eine komplette Umleitung aus Holzstegen für Fußgänger und Radfahrer gebaut. Das ist sehenswert. Dann fuhren wir auf der Forggenseeroute weiter bis zum Hegatsrieder-See, wo es erst einmal eine gemütliche Mittagspause mit mitgebrachter Brotzeit gab. Die nächste Etappe stand nun auf dem Programm, nämlich der Schwansee bei Hohenschwangau. Über den Fischersteig (sehr steil und kurvig) kletterten wir tapfer hinauf zum Alpsee und strampelten weiter bis zur österreichischen Grenze. Von dort ging es über Schleichwege zum Kniepass und letztendlich zur Bärenfalle bei Musau. Nun kam noch der anstrengende Anstieg von ca. 400 Hm am Stück bis zur Hütte. Um 17.00 Uhr hatten wir unser Ziel ziemlich verschwitzt, müde und hungrig erreicht.

Nach einem netten Hüttenabend und einer eher schlaflosen Nacht, machten wir uns am nächsten Tag um ca. 9.30 Uhr auf den Weg zurück, der allerdings etwas anders verlief. Wir fuhren nach Vils über den Lech-Ländeweg nach Füssen. Von dort weiter nach Hohen-schwangau, auf dem Dammweg bis zum Tegelberg und weiter nach Trauchgau und Steingaden. Eine schöne Einkehr im Gasthaus Hirsch in Trauchgau war an diesem Tag ein Höhepunkt. Danke an alle die dabei waren. Es war ein sehr schöner, harmonischer Aus-flug, der nach einer Wiederholung im nächsten Jahr verlangt.

So. 17.06.2018 MTB Tour mit Fahrtechnik-Training

Das Fahrtechniktraining von Michael Dürr und Johanna Nuscheler war mit neun Teil-nehmern gut besucht. Auf dem Programm standen die „Home-Trails“ rund um Füssen. Zunächst gings bei angenehmen Temperaturen mit dem Auto nach Füssen, von wo aus es – nach ein paar Metern Einradeln als Aufwärmübung – in die erste Fahrübung führte. Die Kurventechnik bergauf wurde trainiert und alle Teilnehmer meisterten die Heraus-forderung. Danach folgte eine kurze Abfahrt am Alpsee entlang und dann ein knackiger Anstieg. Oben genoss die Gruppe bei einer kleinen Pause die Aussicht, um dann wieder eine kurze Abfahrt mit anschließender kurzer Schiebepassage zum Trail-Einstieg zurück-zulegen. Zum persönlichen Schutz jedes Bikers wurden dort die Schoner angelegt und es ging flott durch den leicht verblockten Weg. An einer engen, steileren Kurve durften sich alle unter der Anleitung von Johanna versuchen und der Erfolg stellte sich bei allen ein. Weitere Trails führten zur nächsten Stage. Hier mussten ein paar schöne Treppen über-wunden werden. Mit Hilfestellung und Tipps wurde auch das bravurös gemeistert. Aber schon kurz darauf wartete die nächste Herausforderung. Ein etwas stärker verblockte Stelle musste befahren werden. Mit ein paar Vorübungen kam jeder Teilnehmer in den Genuss, so etwas in Zukunft angstfrei bewältigen zu können. Der Wetterumschwung vereitelte die weiteren Übungen, da der einsetzende Starkregen die Strecke zu rutschig machte, so dass die Trainer aus Sicherheitsgründen die Tour abbrachen. Bei der ab-schließenden Einkehr waren alle Teilnehmer/innen erfreut, wieder etwas an Fahrtechnik dazu gelernt zu haben.

Impressionen