Bergtouren

Rückblick 2018/2019

Sa. 01.06.2019 Hoher Ziegspitz (1864 m)

Das geplante Ziel von Björn Briel für diesen Tag war der Krottenkopf im Estergebirge. Da aber auf Grund der noch üppigen Schneelage eine Wanderung über den „Martini-Steig“ zur Weilheimer-Hütte schwierig erschien, stand als Alternative die Hohe Ziegspitze auf dem Programm. Sieben Bergsteiger der Sektion Schongau starteten die Wanderung von Grainau beim Kaja-Parkplatz und über den schönen Steig entlang des Gelben Gwänds ging es zur Stepbergalm. Immer mit beeindruckendem Blick aufs Zugspitzmassiv und dem Jubiläums-Grat bis zur Alpspitze verläuft dieser Steig. Von der Alm an mussten dann auch einige Schneefelder überquert werde, was die Trittsicherheit forderte, um nicht in dem steilen Gelände auszurutschen. Am Gipfel genoss die Gruppe die herrliche Aussicht bei bestem Wetter und nutzte im Anschluss für den Abstieg die Schneefelder, um im aufgefirnten Schnee die direkte Variante des Abstiegs zu bewäl-tigen. Auf der Alm wurde dann noch eingekehrt, bevor es durch den Steig wieder zurück zum Parkplatz ging. Eine schöne Alternative, wie alle Beteiligten bestätigten und das Eis in Oberammergau ließen sich alle schmecken.

30.12.2018 Jahresabschlusswanderung zur Vilser Alm

Bei leichtem Schneefall machte sich Harald Sieber mit 15 Teilnehmern auf zur Wanderung auf die Vilser Alm. Dort warteten bereits die Wirtsleute auf die gesellige Truppe. Bei schmackhaften Leckerbissen und angeregten Gesprächen ließ die Gruppe das Jahr ausklingen.

15.09.2018 Jochspitze 2236 m
Eine einsame Tour bei Hinterhornbach hat sich Robert Zimmermann für den Herbst ausgesucht. Vier Mitglieder haben sich angemeldet und vor der Ab-fahrt waren sich alle unsicher, ob man bei den regnerischen Aussichten über-haupt ins Lechtal fahren sollte. Da der Wetterbericht für Mittag eine Besserung vorhergesagt hat, wollte es die Gruppe wissen. Ausgangspunkt war Hinterhornbach und der Wanderweg folgt zunächst oberhalb des Jochbachs dem Tal in Richtung Westen, wobei es zu den Jochbachhütten leicht bergab geht. Am hinteren Talkessel steigt der Weg dann über steile Osthänge zum Hornbach-joch. Dort schränkte der dichte Nebel die Sicht zwar ein, aber es regnete nicht und die Stimmung innerhalb der Gruppe war wesentlich besser als das Wetter. Von dort wander-ten die Bergsteiger noch 200 Hm zum Gipfel, wo nach einer kurzen Pause der Rückweg über den Kanzberg angetreten wurde. Auf dem Gratweg ließ sich nur die Schönheit der Gegend erahnen, aber zumindest liefen einige Gämsen und sogar zwei junge Steinböcke parallel zum Pfad. Kurz vor Hinterhornbach kam dann doch noch die Sonne zwischen den Wolken raus und auf der Terasse vom Gasthof Adler ließ man den durchwachsenen Tourentag ausklingen.

11.08.2018 Soiernspitze 2257 m

Los gings für die drei Teilnehmer vom Parkplatz an der Seinsalm bei Mittenwald. Mit den Bikes fuhren Alexander Wolf, Reinhard Klein und Heinz Messarosch auf der Forststraße bis zur Vereiner Alm. Ohne lange Aufwärmphase gings gleich zur Sache. Hoch über dem Seinsgraben warteten Rampen mit bis zu 16 % Steigung. An der Vereiner Alm ange-kommen, sahen wir den gigantischen Südhang der Soiernspitze. Ab hier gings bei best-em Wetter zu Fuß weiter. Der Aufstieg ging über wellige Almböden und gutem Steig bis zum Oberen Jöchl auf 1787 m. Von hier führte der Weg immer in Kammnähe Richtung Norden. Die Sicht nach Süden ins Karwendel war traumhaft und wurde dominiert von Wörner, Hochkar- und Raffelspitz. Das Gipfelkreuz ließ sich erst kurz vor Aufstiegsende blicken. Nach ca. 1 Stunde Auffahrt mit dem Bike und weiteren 2 Stunden Aufstieg er-reichten die drei den Gipfel. Leider zogen jetzt immer wieder Nebelfelder auf und die Sicht nach Süden war versperrt. Im Norden dagegen zeigte sich der kleine Soiernsee, weiter hinten der Walchensee. Nach ausgiebiger Brotzeit wurde der Abstieg in Angriff genommen. Auf der Vereiner Alm gönnte sich die kleine Gruppe noch eine Einkehr. Entspannt gings mit dem Bike die 7 km lange Abfahrt zurück zum Auto.

Sa. 14.07.2018 Allgäuer Alpen, Großer Krottenkopf 2656 m

Von Elbigenalp aus startete die Gruppe um Robert Zimmermann zunächst auf der Forststraße Richtung Bernhards-eck, um dann durch das Bernhardstal zur Karalm zu gelangen. Dieser ein-same Steig führt über Almen und wird nach der Karalm schottriger und steiler. Kurz vor der Scharte trifft er auf den Wanderweg von der Hermann-von-Barth-Hütte zum Kemptner Haus. Von der Krottenkopfscharte kletterten die Bergsteiger dann noch zum Gipfel, wo eine ausgiebige Rast vor dem langen Abstieg genossen wurde. Der höchste Gipfel der Allgäuer Berge ist gut be-sucht, aber auf dem Rückweg Richtung Hermann-von-Barth-Hütte wird es wieder ruhiger. Vorbei am Hermanskar-See drohten zwar einige dunkel Wol-ken, aber es blieb zum Glück trocken. Ein steiler abstieg erforderte noch einmal volle Konzentration und um so entspannter waren die Bergsteiger bei der anschließenden Einkehr kurz vor Elbigenalp.

Sa. 07.07.2018 Tannheimer

Kondition war durchaus notwendig auf einer Tour durch die heimischen Tann-heimer Berge, die Claus Pätzel für den Alpenverein Schongau durchführte. Ziel war nicht ein einzelner Gipfel, sondern, der Versuch, an einem Tag vier der hö-heren Tannheimer Berge an nur einem Tag zu besteigen. Pünktlich um 7 Uhr hörte der Regen auf und die acht Berg-steiger konnten in Nesselwängle starten. Übers Sabachjoch gings über nasse und teils schlammig gewordene Steige ins Gehrenjoch. Von dort aus ging es zu siebt weiter. Nach vorsichtiger Kletterei mit den noch feuchten Schuhsohlen erreichten die Bergsteiger nach 31/2 die Gehrenspitze (2164 m). Leider war hier die Sonne nur sporadisch zu sehen und so marschierte die Gruppe bald weiter. Auf Wunsch der Teilnehmer wurde die Schneidspitze (2009 m) überschrit-ten. Angesichts der Nässe war dies auf dem schmalen und grasigen Grat eine gute Kon-zentrationsübung. Dann musste sich ein zweiter Teilnehmer terminbedingt verabschie-den. Der Rest der Truppe umrundete und bestieg sodann den höchsten Gipfel in den Tannheimern, die 2240 m hohe Köllenspitze. Nach kurzer Pause erfolgte der Abstieg und die Gruppe teilte sich. Die eine Hälfte strebte dem nahen Gimpelhaus zu, während die verbliebenen drei noch den Gimpel (2176 m) erstiegen und die Aussicht bei in-zwischen bestem Wetter genießen konnte. An der gastlichen Hütte waren dann alle wieder vereint und es ging gemütlich ins Tal. Mit einer Bilanz, die sich sehen lassen kann: 2250 Höhenmeter bei gut elf Stunden reiner Gehzeit. Und das alles bei bester Laune.

Sa. 23.06.2018

Seekogel 2412 m, Lechtal

Bernhard Reich unternahm eine längere Tour im Lechtal. Mit drei weiteren Berg-steigern der Sektion Schongau startete die Gruppe von Bach (1070 m) aus. Zu-nächst nutzte man das Madautaltaxi dem Alperschonbach entlang bis zur Material-bahnstation der Memminger Hütte. Über eine notdürftig reparierte Brücke folgte der Wanderweg 632/E5 ins hintere Madautal. Die Haflinger am Wegesrand waren davon aber völlig unbeeindruckt. Ein steiler Steig führte neben einem Wasserfall und über ein Restschneefeld nach oben und anschließend an der Memminger Hütte (2242 m) rechts vorbei. Von dort erreichten die Bergsteiger in knapp einer halben Stunde den Gipfel des 2412 m hohen Seekogels. Eine klare Fernsicht bei kühlem Wetter entschädigte für den anstrengenden Aufstieg. Dieser Gipfel kann wahrlich als einer der herausragendsten Aussichtsberge im Lechtal bezeichnet werden. Es liegen über 60 Bergspitzen im sichtbaren Blickfeld. Auch der Kessel, rund um die unten liegende Memminger Hütte und mit dem höchsten Gipfel der Kleinbergspitze (2756 m), ist großartig. Nach einer ausgiebigen Rast stiegen die Bergsteiger ab und waren schon nach 1,5 Stunden wieder an der Seilbahntalstation. Von dort folgten sie wieder dem Alperschonbach das Tal hinaus und wanderten nach einer guten halben Stunde nochmal zum 50 Meter höhergelegen Gasthof Hermine. Dann, nach einer kurzen Rast und einer frischen Russen- bzw. Radlerhalbe, fuhren sie mit dem Bus zurück nach Bach.

Sa. 16.06.2018 Rund um die Drachenköpfe

Vorderer Drachenkopf 2303 m, Hinterer Drachenkopf 2410 m

Von der Ehrwalder-Alm-Bahn über den „Hoher Gang Steig“ und den Seebensee zur Coburger-Hütte. Von dort eine Tour rund um die Drachenköpfe und auf einen Drachenkopf. Hier sind einige Kletterstellen. Sonst wild und schrofig. Zurück über die Coburger-Hütte und den Immen-Steig.

Sa. 02.06.2018 Weitalpspitze (1870 m) Ruhige Rundwanderung im Ammerwald
Bei moderaten Temperaturen machte sich eine 10-köpfige Gruppe unter der Leitung von Harald Sieber über Vordereck auf zur Weitalpspitze. Am Gipfel beobachteten die Wanderer das umliegende Wettergeschehen. Nach einer kleinen Brotzeit ging es wieder an den Abstieg über das Weitalpjoch und das Roggenbachtal zur Ammerwald-alm. Die Tour wurde mit einer Einkehr in der Gröbel-Alm abgerundet.

Impressionen