Bergtouren

Rückblick 2018/2019

Sa. 03.08.2019 MTB-/Bergtour Litnisschrofen 2068 m

Im Sektionsbus, beladen mit 5 Bikes und vier Teilnehmern, fuhr die Gruppe unter der Leitung von Heinz Messarosch bis zum Parkplatz unterhalb der Ortschaft Gaicht. Bei angenehmer Temperatur radelten die fünf durch die Ortschaft Rauth und weiter über den Meraner Steig. Bald wurde die Krinnenalpe erreicht. Ab hier stiegen die Steigungsprozente massiv an und einige Teilnehmer vom Bike ab. Relativ moderat führte dann der Weg über die Nesselwängler Edenalpe zur Gräner Ödenalpe. Dort wurden die Bikes geparkt und dann kletterten die Bergsteiger bis zum Gipfel des Litnis-schrofen, wo man eine herrliche Aussicht genießen konnte. Da ein kühler Wind aufkam, entschloss sich die Gruppe etwas abzusteigen, um dort Brotzeit zu machen. Nach kurzer Einkehr in der Ödenalpe gings rasant abwärts bis zur Talstation der Krinnenlifte. Es folgte noch ein kurzer An-stieg zur Ortschaft Gaicht und schnell waren dann die Kombinierer wieder am Sektions-bus und fuhren nach Hause.

Sa. 27.07.2019 Kreuzspitze 2185 m

Der Wetterbericht hatte nicht die besten Voraussetzungen für den Tag gemeldet, da ab Mittag eine Gewitterfront zu befürchten war. Bei leichtem Nieselregen in Schongau, machten sich fünf Wanderer unter der Führung von Marco Schulz auf den Weg in den Ammerwald. Das Wetter beruhigte sich aber und bei besten Bedingungen starteten die Bergsteiger zu Kreuzspitze. Nach drei Stunden erreichte die Gruppe den 2185 m hohen Gipfel und wegen des frühen Starts am Morgen fand die Pause noch bei Sonnenschein

statt. Dann ging es schnell bergab, da die Gewitterwolken vom Westen heranzogen.

Mit einer Abkürzung durch ein Geröllfeld erreichten die Bergsteiger mit den ersten Regentropfen das Auto am Parkplatz. Dementsprechend konnten die Teilnehmer unter den Schirmen der Ammerwald Alm noch eine Einkehr genießen bevor es nach Hause ging. 

Sa. 20. und So. 21.07.2019 Tour zur Wegepflege am Geierkopf

Schneide- und Markierarbeiten am Weg 243. Nachdem der Termin am 13.07. wetterbedingt verschoben werden musste, waren wir am Samstag, 20.07. leider nur zu dritt auf der Ammergries-Seite unterwegs. Es waren wieder etliche Latschen zurück zu schneiden und ein paar Bäume, die direkt auf den Weg gefallen sind, weg zu sägen. Da kurz vor Ende der Tour die Kette der Motorsäge abgesprungen ist, war Marco mit seiner Manu am Sonntag noch einmal zum Sägen des letzten Baumes unterwegs. Dank der AKKU MOTORSÄGE, die uns der Landmarkt in Altenstadt zum Ausprobieren geliehen hatte, konnten alle Hindernisse beseitigt werden. Ohne diese wären wir sowohl am Samstag als auch am Sonntag wesentlich länger unterwegs gewesen.

Sa. 01.06.2019 Hoher Ziegspitz (1864 m)

Das geplante Ziel von Björn Briel für diesen Tag war der Krottenkopf im Estergebirge. Da aber auf Grund der noch üppigen Schneelage eine Wanderung über den „Martini-Steig“ zur Weilheimer-Hütte schwierig erschien, stand als Alternative die Hohe Ziegspitze auf dem Programm. Sieben Bergsteiger der Sektion Schongau starteten die Wanderung von Grainau beim Kaja-Parkplatz und über den schönen Steig entlang des Gelben Gwänds ging es zur Stepbergalm. Immer mit beeindruckendem Blick aufs Zugspitzmassiv und dem Jubiläums-Grat bis zur Alpspitze verläuft dieser Steig. Von der Alm an mussten dann auch einige Schneefelder überquert werde, was die Trittsicherheit forderte, um nicht in dem steilen Gelände auszurutschen. Am Gipfel genoss die Gruppe die herrliche Aussicht bei bestem Wetter und nutzte im Anschluss für den Abstieg die Schneefelder, um im aufgefirnten Schnee die direkte Variante des Abstiegs zu bewäl-tigen. Auf der Alm wurde dann noch eingekehrt, bevor es durch den Steig wieder zurück zum Parkplatz ging. Eine schöne Alternative, wie alle Beteiligten bestätigten und das Eis in Oberammergau ließen sich alle schmecken.

30.12.2018 Jahresabschlusswanderung zur Vilser Alm

Bei leichtem Schneefall machte sich Harald Sieber mit 15 Teilnehmern auf zur Wanderung auf die Vilser Alm. Dort warteten bereits die Wirtsleute auf die gesellige Truppe. Bei schmackhaften Leckerbissen und angeregten Gesprächen ließ die Gruppe das Jahr ausklingen.

15.09.2018 Jochspitze 2236 m
Eine einsame Tour bei Hinterhornbach hat sich Robert Zimmermann für den Herbst ausgesucht. Vier Mitglieder haben sich angemeldet und vor der Ab-fahrt waren sich alle unsicher, ob man bei den regnerischen Aussichten über-haupt ins Lechtal fahren sollte. Da der Wetterbericht für Mittag eine Besserung vorhergesagt hat, wollte es die Gruppe wissen. Ausgangspunkt war Hinterhornbach und der Wanderweg folgt zunächst oberhalb des Jochbachs dem Tal in Richtung Westen, wobei es zu den Jochbachhütten leicht bergab geht. Am hinteren Talkessel steigt der Weg dann über steile Osthänge zum Hornbach-joch. Dort schränkte der dichte Nebel die Sicht zwar ein, aber es regnete nicht und die Stimmung innerhalb der Gruppe war wesentlich besser als das Wetter. Von dort wander-ten die Bergsteiger noch 200 Hm zum Gipfel, wo nach einer kurzen Pause der Rückweg über den Kanzberg angetreten wurde. Auf dem Gratweg ließ sich nur die Schönheit der Gegend erahnen, aber zumindest liefen einige Gämsen und sogar zwei junge Steinböcke parallel zum Pfad. Kurz vor Hinterhornbach kam dann doch noch die Sonne zwischen den Wolken raus und auf der Terasse vom Gasthof Adler ließ man den durchwachsenen Tourentag ausklingen.

11.08.2018 Soiernspitze 2257 m

Los gings für die drei Teilnehmer vom Parkplatz an der Seinsalm bei Mittenwald. Mit den Bikes fuhren Alexander Wolf, Reinhard Klein und Heinz Messarosch auf der Forststraße bis zur Vereiner Alm. Ohne lange Aufwärmphase gings gleich zur Sache. Hoch über dem Seinsgraben warteten Rampen mit bis zu 16 % Steigung. An der Vereiner Alm ange-kommen, sahen wir den gigantischen Südhang der Soiernspitze. Ab hier gings bei best-em Wetter zu Fuß weiter. Der Aufstieg ging über wellige Almböden und gutem Steig bis zum Oberen Jöchl auf 1787 m. Von hier führte der Weg immer in Kammnähe Richtung Norden. Die Sicht nach Süden ins Karwendel war traumhaft und wurde dominiert von Wörner, Hochkar- und Raffelspitz. Das Gipfelkreuz ließ sich erst kurz vor Aufstiegsende blicken. Nach ca. 1 Stunde Auffahrt mit dem Bike und weiteren 2 Stunden Aufstieg er-reichten die drei den Gipfel. Leider zogen jetzt immer wieder Nebelfelder auf und die Sicht nach Süden war versperrt. Im Norden dagegen zeigte sich der kleine Soiernsee, weiter hinten der Walchensee. Nach ausgiebiger Brotzeit wurde der Abstieg in Angriff genommen. Auf der Vereiner Alm gönnte sich die kleine Gruppe noch eine Einkehr. Entspannt gings mit dem Bike die 7 km lange Abfahrt zurück zum Auto.

Sa. 14.07.2018 Allgäuer Alpen, Großer Krottenkopf 2656 m

Von Elbigenalp aus startete die Gruppe um Robert Zimmermann zunächst auf der Forststraße Richtung Bernhards-eck, um dann durch das Bernhardstal zur Karalm zu gelangen. Dieser ein-same Steig führt über Almen und wird nach der Karalm schottriger und steiler. Kurz vor der Scharte trifft er auf den Wanderweg von der Hermann-von-Barth-Hütte zum Kemptner Haus. Von der Krottenkopfscharte kletterten die Bergsteiger dann noch zum Gipfel, wo eine ausgiebige Rast vor dem langen Abstieg genossen wurde. Der höchste Gipfel der Allgäuer Berge ist gut be-sucht, aber auf dem Rückweg Richtung Hermann-von-Barth-Hütte wird es wieder ruhiger. Vorbei am Hermanskar-See drohten zwar einige dunkel Wol-ken, aber es blieb zum Glück trocken. Ein steiler abstieg erforderte noch einmal volle Konzentration und um so entspannter waren die Bergsteiger bei der anschließenden Einkehr kurz vor Elbigenalp.

Impressionen