Bergtouren

Rückblick 2019/2020

Sa. 19.09.2020 Überschreitung der Hohe Munde 2662 m

Zu einer größeren Tour als Saison-abschluss hat Björn Briel eine kleine Gruppe motivieren können. Die Überschreitung der Hohen Munde setzt eine entsprechende Ausdauer und Trittsicherheit auf schottrigem Untergrund voraus. Zunächst folgten die Bergsteiger dem Forstweg ins Gaistal Richtung Ehrwald. Ein Abzweig in südliche Richtung führte die Gruppe auf einem steilen Steig auf eine wunderschöne Hochebene vor der Niederen Munde. Mit einigen ausgesetzten Stellen stiegen die Sektionsmitglieder an Seilversicherungen zum Westgipfel der Hohen Munde. Ein herrlicher Ausblick und ein einsames Gipfelerlebnis konnte genossen werden. nach einem kleinen Abstieg erfolgte noch mal der Anstieg zum Ostgipfel bevor es über die Ostseite über felsige Pfade zur Rauth Hütte ging. Das wohlverdiente Touren-Bier schmeckte nach gut neun Stunden hervorragend. Die letzten Höhenmeter zurück zum Parkplatz liefen im Vergleich zum ersten Teil der Tour wie von selbst.

So. 13.09.2020 Tannheimer Tal, Gaichtspitze 1988 m

Bei bestem Wetter machte sich eine 5-köpfige Gruppe um Harald Sieber auf den Weg zur Gaichtspitze. Vom Wander-parkplatz bei der Maria-Hilf-Kapelle ging es gemütlich Richtung Gaicht und ab dort stetig steiler auf einem kleinen Steig zum Gipfel. Nach der verdienten Brotzeit und dem Gipfelfoto in gebührendem Abstand zueinander stieg die Gruppe durch eine seil-versicherte steile Rinne, die volle Konzentration erforderte, zum Hahnenkamm ab. Weiter führte der Weg über die Schneetalalm zurück zum Ausgangspunkt.

Sa. 08.08.2020 Ammergauer Alpen, Kohlbergspitze 2202 m

Vier Teilnehmer nahmen die Kohlbergspitze im Hauptkamm der Ammergauer Alpen. Unter der Leitung von Heinz Messarosch gings früh los, um die vorhergesagten Temperaturen erträglich zu gestalten. So konnten Heike, Volker, Florian und Heinz den gesamten Anstieg im Schatten bewältigen. Recht steil über Gras- und Felsgelände war zunächst der Zustieg zum ersten Ziel, der Gipfel des Zingersteins (2000 m). Nach kurzer Rast ging es weiter zum Tagesziel. Leichte Kletterei im Schrofengelände war angesagt und so konnte die Gruppe nach knapp drei Stunden das imposante Gipfelkreuz bewun-dern. Hier wurde ausgiebig Brotzeit gemacht und bei wolkenlosem Himmel die Aussicht

genossen. Als Abstieg wählte die kleine Gruppe den zunächst ostseitigen Normalweg. Dank des frühen Aufbruchs waren die Bergsteiger bereits kurz nach Mittag wieder am Ausgangspunkt in Bichlbach.

Sa. 25.07.2020 Bergtour auf die Hochfrottspitze und weiter zur Mädelegabel 2645 m

Bei durchwachsenem Wetter starteten drei Bergsteiger von der Sektion Schongau mit dem Tourenleiter Manfred Schratt mit dem Fahrrad vom Parkplatz Fellhorn zur Gaststätte „Einödsbach“. Der anschließende breite Trampelpfad führte zum Waltenbergerhaus hinauf und von dort folgte die Gruppe einem markierten Steig. In zahlreichen Kehren, zum Schluss durch versichertes Felsgelände, stiegen die Bergsteiger hinauf zur Bockkarscharte, wo sie den Heilbronner Weg kreuzten. Von der Scharte kletterten sie zunächst den Südwestgrat gipfelwärts. Bald stellte sich ein ca. zehn Meter hohes, senkrechtes Wändchen in den Weg, das alle an guten Griffen im festen Fels (II – III) direkt überklettern konnten. Der weitere Weg zum Gipfel der Hochfrott-Spitze (2648 m) verlief stetig über Platten und Schotter empor.

Der Abstieg vom dritthöchsten Gipfel der Allgäuer Alpen führte über einen Vorgipfel in die Scharte zur Mädelegabel. Dieser war etwas brüchig, aber ohne größere technische Probleme zu bewältigen. Die Bergsteiger folgten nun dem Nordostgrat abwärts mit einigen Ausweichem nach rechts in die Südostflanke (I – II) zur Umgehung kleinerer Hindernisse. Beim Aufstieg am Südwestgrat zur Mädelegabel mussten alle wieder etwas kräftiger zupacken, um die erforderliche Kletterei zu meistern, die sich durchgehend im II. Grad bewegte und dazu eine ordentliche Exponiertheit und Steilheit aufwies. Am Gipfel der Mädelegabel (2645 m) angekommen, machte die Gruppe eine wohlverdiente ausgiebige Brotzeit, bevor der Abstieg zum Waltenbergerhaus erfolgte, wo dann noch der gesellige Ausklang einen wunderschönen, forderten Bergtag beendete.

Sa. 18.07.2020 Gamskopf

Es war eine sehr abwechslungsreiche Rundtour auf den Gamskopf mit viel Panorma, die sich die Tourenleiterin Karin Süß für diesen Tag ausge-sucht hatte. Sieben Mitglieder des Alpenvereins marschierten mit ihr zunächst ein Stück Richtung Aggenstein bis die Gruppe auf den Tannheimer Höhenweg gelangte. Auf einem Pfad ging es zunächst etwas durch den Wald nach oben bis zur Sebenalpe. Von dort führte der Pfad nach einer kurzen Pause dann noch mal steiler über einen Sattel in Richtung Gamskopf. Ein kurzes Stück bergab und bergauf musste noch bewältigt werden und dann erreichten die Bergsteiger den Gamskopf. Nach einer ausgibigen Rast  ging es von dort runter zur Sonnenalm mit einer anschließenden Einkehr. Den Abstieg über die Gesenwanger Alm haben alle auch noch sehr genossen.

So., 12.07.2020 Lechtaler Alpen, Loreakopf 2471 m

Obwohl das Wetter dafür sorgte, dass die Tour auf den Sonntag verschoben wurde, fanden sich zehn Bergsteiger, die der Ausschreibung von Robert Zimmermann gefolgt sind. Mit dem Vereinsbus fuhr die Gruppe über Berwang zum Ausgangs-punkt zwischen Namlos und Rinnen. Von dort führte der Aufstieg zunächst auf einem Forstweg am Rotlech entlang. Der Abzweig zum Loreakopf führte durch eine kleine Schlucht bevor es wieder Richtung Südosten durch Bergwälder und über wenig begangene Steige zur Loreascharte hinauf ging. Von dort kletterten die Bergsteiger über den Südgrat zum Gipfel. Nach 4,5 Stunden konnte die Gruppe bei kühleren Temperaturen und hoher Bewölkung die Pause und die Brotzeit genießen, bevor auf dem gleichen Weg wieder der Abstieg ins Namloser Tal erfolgte. Auf dem Heimweg kehrte man in Rinnen noch ein und ließ den langen Tag gemütlich ausklingen.

Sa., 04.07.2020 Lechtal, Fallenbacherspitze 2723 m

Nachdem sich die angespannte CORONA-Situation einigermaßen beruhigt hat, beginnt der Alpenverein mit den ersten organiserten Touren. Manfred Schratt hatte zwei Berg-begeisterte für seine tagesfüllende Tour zur Fallenbacherspitze motivieren können. Von Bach im Lechtal ging es zunächst mit dem MTB auf der Forststraße entlang des Madauer Tals. Ab den Eckhöfen folgt der Weg ins Alperschon Tal bis zur Alperschon-Alpe, von dort erfolgte der Aufstieg am Bach entlang und über das Klämmle. Bald stieg die Gruppe weglos steil bergauf und am oberen Gamskar angekommen galt es einige Altschneefelder und Geröllhalden zu queren, so dass die Bergsteiger mächtig ins Schwitzen kamen. Entlang des Nordgrades kletterte man noch zum Turm empor, wobei die letzten Meter am Gipfelaufbau zu sehr vom Regen durchfeuchtet waren und so entstand das "Gipfelfoto" ca. 25 m unterhalb des Gipfels. Die Aussicht auf die um liegenden Juwelen des Lech Tals, wie Freispitze und Holzgauer Wetterspitze war grandios.

Der Abstieg erfolgte problemlos und in Madau kehrten die erfolgreichen Bergsteiger auf eine Erfrischung ein. Danach konnten sie noch die restlichen 12 km auf ihren MTBs ins Lechtal hinaus rollen.

Sa., 27.06.2020 Ehrwalder Sonnenspitze 2417 m

Nach einer Corona-Pause war der Schongauer Alpenverein wieder unterwegs und hatte als Ziel das Matterhorn der Mieminger Berge. Majestätisch steht sie da, die Sonnenspitze, wenn man sich ihr von Norden nähert. Die Ähnlichkeit mit dem Matterhorn ist nicht zu verkennen. Also nichts wie rauf!

Das setzten sechs Bergsteiger des Schongauer Alpenvereins unter Leitung von Claus Pätzel am Siebenschläfertag in die Tat um. Zügig ging's über den Immensteig hinauf zum Seebensee, denn der kürzere Hohe Gang war wegen eines Bergrutsches gesperrt. Der etwas nicht allzu schwierige Nordostrücken diente als Anstieg. Weil heftige Gewitter vorhergesagt waren, galt es, den Gipfel zügig zu erreichen. Nach 3 ½ Stunden waren dann auch schon die 1350 Höhenmeter geschafft und die grandiose Aussicht auf den Wetterstein und zu den türkisblau schimmernden drei Seen im Umfeld der Coburger Hütte konnten von 2417m Höhe aus bewundert werden. Dann hieß es aufpassen, denn 450 Höhenmeter Abstieg über die steile und durchaus anspruchsvolle Südflanke musste aufmerksam überwunden werden. Die eine oder andere Kletterstelle im zweiten Schwierigkeitsgrad war von oben nach unten auch gar nicht so einfach, weil man immer vor Augen hatte, wie tief es runterging. Aber schließlich war die letzte Rinne abgeklettert, das abschließende Geröllfeld abgerutscht und der Abstieg zum Seebensee geschafft. Die Einkehr auf der Seebenalpe hatten sich die Bergsteiger nun redlich verdient. Dann führte der Immensteig wieder zurück zum Parkplatz, der 8 ½ Stunden nach dem Start wieder erreicht wurde.

31.12.2019 Gemütliche Jahresabschlusswanderung zum Adlerhorst

Harald Sieber führte die 15-köpfige Gruppe im Tannheimer Tal von Grän zum Adlerhorst. Die Wanderer genossen bei strahlendem Sonnenschein die Winteridylle. Leider hatte die Hütte trotz des Silvestertages  geschlossen, sodass Harald die Gruppe schon vorab in der Fallmühle zur gemütlichen Einkehr angemeldet hatte.

Sa. 21. - So. 22.09.2019 Allgäuer Alpen, Hochvogel 2592 m

Bei bestem Herbstwetter machte sich die Bergsteigergruppe unter der Leitung von Robert Zimmermann von Hinterhornbach auf den Weg zum Grenzgipfel in den Allgäuer Bergen. Da der Bäumenheimer Weg gesperrt ist, führt die Tour über den Fuchsensattel und durch den Kalten Winkel. Auf teils sehr schottrigen Wegen meisterten die Bergsteiger den Aufstieg. Die gute Trittsicherheit bis zum Gipfel war anschließend gefordert und so kam die Gruppe am frühen Nachmittag am Gipfel an und genoss die herrliche Aussicht. Auf dem Abstieg zum Prinz-Luitpold-Haus nutzte man die Überschreitung der Kreuzspitze. Nach einem gemütlichen Hüttenabend und einem eher "zünftigen" Frühstück mit ca. 200 anderen Bergsteigern, startete die Gruppe in die zweite Etappe der Wochenendtour. Auf der Allgäuer Seite führte die Route in einer großen Schleife Richtung Westen. Über den Himmelecksattel gings weiter zum Hornbachjoch und von dort hoch zur Jochspitze und somit zum dritten Gipfel der Tour. Der anschließende Abstieg nach Hinterhornbach forderte die Bergsteiger noch einmal und um so schöner war die abschließende Einkehr beim Gasthof Adler.

Sa. 14.09.2019 Ellbogenspitze (2592 m), Lechtal

Eine besondere Tour hat Björn Briel in den Lechtalern organisiert. Mit den fünf Teilnehmern stieg er von der Ortschaft Ellbogen bei bestem Wetter über die Sattelebene zur Ellbogenspitze. Die guten Kletterer waren auf unwegsamen Gelände unterwegs und somit war Konzentration und Trittsicherheit gefragt. Am Gipfel genoss die Gruppe den Ausblick und nach einer Brotzeit und entsprechender Pause machten sich die Bergsteiger noch auf den Weg zum Gipfel Hoher Kasten.

Sa. 31.08.2019 Anhalter Hütte Rundwanderung im Hahntennental

Zu zwölft machte sich eine Gruppe unter der Leitung von Harald Sieber bei schönstem Sonnenschein auf den Weg über den Bschlabser Höhenweg zur Anhalter Hütte und weiter zum Steinjöchl. Während die Wanderer ihre verdiente Brotzeit genossen, erklom-men zwei Teilnehmer noch ohne Gepäck den Falschen Kogel. Der Abstieg erfolgte über das Hahntennjoch, Pfafflar und Boden zum Ausgangspunkt. Zum Ausklang kehrte die Gruppe noch in Bschlabs ein.

Sa. 24.08.2019 Wettersteingebirge, Zugspitze 2962 m

Der höchste Punkt Deutschlands war das Ziel der Bergsteigergruppe, die am Samstag in aller Früh nach Ehrwald aufbrach. Robert Zimmer-mann organisierte diese Tour über die Wiener-Neustädter-Hütte, um dann durch den einfachen Kletter-steig „Stopselziager“ die Bergstation und den Gipfel zu erreichen. Die hochmotivierte Gruppe kam zügig voran und so konnte bei besten Wetterbedingungen schnell bei der Hütte eine kleine Kaffeepause eingelegt werden. Da wenige Kletterer unterwegs waren, war der Aufstieg durch die imposante Westwand leicht zu bewältigen und man konnte immer wieder den Ausblick in Richtung Westen genießen. Den "Kulturschock" erlebte dann die Gruppe auf dem verbauten Gipfelplateau, wo sich tausende Menschen tummelten. Der Weg zum Gipfel war dann auch mit entsprechenden Wartezeiten verbunden, die sich aus den zögerlichen Aufstiegen mancher Gipfelstürmer, die mit der Bahn nach oben gekommen waren, ergaben. Die Bergsteiger des Alpenvereins hatten dann aber auch das Glück, dass sich am Gipfel ein guter Rastplatz fand und so genoss man die Brotzeit und den Ausblick, der aufgrund der Wetterlage etwas diesig war. Zurück gings dann mit ähnlichen Verzögerungen. Einer der Teilnehmer klinkte sich nun aus und fuhr mit der Tiroler Bergbahn zurück, um dann auch den Vereinsbus zur Ehrwalder-Bahn zu bringen. Die restliche Gruppe nahm den Weg zur Knorr-Hütte über das Zugspitzplatt. Auch hier waren alle erstaunt, wie viele Bergsteiger noch am Nach-mittag auf dem schottrigen, beschwerlichen Weg nach oben waren. An der Hütte wurde eine kleine Mittagspause eingelegt, bevor man sich auf gleicher Höhe weiter zum Gatterl machte. Ab da führte der Weg ins Ehrwalder Skigebiet und an der Hochfeldern wurden die trockenen Kehlen nochmal gespült. Die aufziehenden Wolken hatte der Wetterbericht vorhergesagt und so kam es auch, dass die Bergsteiger auf den letzten 300 Höhen-metern nach unten noch die Regenkleidung benötigten. Nach einer langen, wunder-schönen Bergtour zum höchsten Gipfel waren alle zufrieden und etwas müde, aber auch stolz diese Tour geschafft zu haben.

Sa. 20. und So. 21.07.2019 Tour zur Wegepflege am Geierkopf

Schneide- und Markierarbeiten am Weg 243. Nachdem der Termin am 13.07. wetterbedingt verschoben werden musste, waren wir am Samstag, 20.07. leider nur zu dritt auf der Ammergries-Seite unterwegs. Es waren wieder etliche Latschen zurück zu schneiden und ein paar Bäume, die direkt auf den Weg gefallen sind, weg zu sägen. Da kurz vor Ende der Tour die Kette der Motorsäge abgesprungen ist, war Marco mit seiner Manu am Sonntag noch einmal zum Sägen des letzten Baumes unterwegs. Dank der AKKU MOTORSÄGE, die uns der Landmarkt in Altenstadt zum Ausprobieren geliehen hatte, konnten alle Hindernisse beseitigt werden. Ohne diese wären wir sowohl am Samstag als auch am Sonntag wesentlich länger unterwegs gewesen.

Impressionen