Bergtouren

Rückblick 2017/2018

11.08.2018 Soiernspitze 2257 m

 

Los gings für die drei Teilnehmer vom Parkplatz an der Seinsalm bei Mittenwald. Mit den Bikes fuhren Alexander Wolf, Reinhard Klein und Heinz Messarosch auf der Forststraße bis zur Vereiner Alm. Ohne lange Aufwärmphase gings gleich zur Sache. Hoch über dem Seinsgraben warteten Rampen mit bis zu 16% Steigung.
An der Vereiner Alm angekommen sahen wir den gigantischen Südhang der Soiernspitze. Ab hier gings bei bestem Wetter zu Fuß weiter. Der Aufstieg ging über wellige Almböden und gutem Steig bis zum Oberen Jöchl auf 1787 m. Von hier führte der Weg immer in Kammnähe Richtung Norden. Die Sicht nach Süden ins Karwendel war traumhaft und wurde dominiert von Wörner, Hochkar- und Raffelspitz. Das Gipfelkreuz ließ sich erst kurz vor Aufstiegsende blicken. Nach ca. 1 Stunde Auffahrt mit dem Bike und weiteren 2 Stunden Aufstieg erreichten die drei den Gipfel.
Leider zogen jetzt immer wieder Nebelfelder auf und die Sicht nach Süden war versperrt. Im Norden dagegen zeigte sich der kleine Soiernsee, weiter hinten der Walchensee.

 

Nach ausgiebiger Brotzeit wurde der Abstieg in Angriff genommen. Auf der Vereiner Alm gönnte sich die kleine Gruppe noch eine Einkehr.

 

Entspannt gings mit dem Bike die 7 km lange Abfahrt zurück zum Auto.

 

Sa. 14.07.2018 Allgäuer Alpen, Großer Krottenkopf 2656 m

Von Elbigenalp aus startete die Gruppe um Robert Zimmermann zunächst auf der Forststraße Richtung Bernhards-eck, um dann durch das Bernhardstal zur Karalm zu gelangen. Dieser ein-same Steig führt über Almen und wird nach der Karalm schottriger und steiler. Kurz vor der Scharte trifft er auf den Wander-weg von der Hermann-von-Barth-Hütte zum Kemptner Haus. Von der Krottenkopfscharte kletterten die Bergsteiger dann noch zum Gipfel, wo eine ausgiebige Rast vor dem langen Abstieg genossen wurde. Der höchste Gipfel der Allgäuer Berge ist gut besucht, aber auf dem Rückweg Richtung Hermann-von-Barth-Hütte wird es wieder ruhiger. Vorbei am Hermanskar-See drohten zwar einige dunkel Wolken, aber es blieb zum Glück trocken. Ein steiler abstieg erforderte noch einmal volle Konzentration und um so entspannter waren die Bergsteiger bei der anschließenden Einkehr kurz vor Elbigenalp.

Sa. 07.07.2018 Tannheimer

Kondition war durchaus notwendig auf einer Tour durch die heimischen Tann-heimer Berge, die Claus Pätzel für den Alpenverein Schongau durchführte. Ziel war nicht ein einzelner Gipfel, sondern, der Versuch, an einem Tag vier der hö-heren Tannheimer Berge an nur einem Tag zu besteigen. Pünktlich um 7 Uhr hörte der Regen auf und die acht Berg-steiger konnten in Nesselwängle starten. Übers Sabachjoch gings über nasse und teils schlammig gewordene Steige ins Gehrenjoch. Von dort aus ging es zu siebt weiter. Nach vorsichtiger Kletterei mit den noch feuchten Schuhsohlen erreichten die Bergsteiger nach 31/2 die Gehrenspitze (2164 m). Leider war hier die Sonne nur sporadisch zu sehen und so marschierte die Gruppe bald weiter. Auf Wunsch der Teilnehmer wurde die Schneidspitze (2009 m) überschrit-ten. Angesichts der Nässe war dies auf dem schmalen und grasigen Grat eine gute Kon-zentrationsübung. Dann musste sich ein zweiter Teilnehmer terminbedingt verabschie-den. Der Rest der Truppe umrundete und bestieg sodann den höchsten Gipfel in den Tannheimern, die 2240 m hohe Köllenspitze. Nach kurzer Pause erfolgte der Abstieg und die Gruppe teilte sich. Die eine Hälfte strebte dem nahen Gimpelhaus zu, während die verbliebenen drei noch den Gimpel (2176 m) erstiegen und die Aussicht bei in-zwischen bestem Wetter genießen konnte. An der gastlichen Hütte waren dann alle wieder vereint und es ging gemütlich ins Tal. Mit einer Bilanz, die sich sehen lassen kann: 2250 Höhenmeter bei gut elf Stunden reiner Gehzeit. Und das alles bei bester Laune.

Sa. 23.06.2018

Seekogel 2412 m, Lechtal

Bernhard Reich unternahm eine längere Tour im Lechtal. Mit drei weiteren Berg-steigern der Sektion Schongau startete die Gruppe von Bach (1070 m) aus. Zu-nächst nutzte man das Madautaltaxi dem Alperschonbach entlang bis zur Material-bahnstation der Memminger Hütte. Über eine notdürftig reparierte Brücke folgte der Wanderweg 632/E5 ins hintere Madautal. Die Haflinger am Wegesrand waren davon aber völlig unbeeindruckt. Ein steiler Steig führte neben einem Wasserfall und über ein Restschneefeld nach oben und anschließend an der Memminger Hütte (2242 m) rechts vorbei. Von dort erreichten die Bergsteiger in knapp einer halben Stunde den Gipfel des 2412 m hohen Seekogels. Eine klare Fernsicht bei kühlem Wetter entschädigte für den anstrengenden Aufstieg. Dieser Gipfel kann wahrlich als einer der herausragendsten Aussichtsberge im Lechtal bezeichnet werden. Es liegen über 60 Bergspitzen im sichtbaren Blickfeld. Auch der Kessel, rund um die unten liegende Memminger Hütte und mit dem höchsten Gipfel der Kleinbergspitze (2756 m), ist großartig. Nach einer ausgiebigen Rast stiegen die Bergsteiger ab und waren schon nach 1,5 Stunden wieder an der Seilbahntalstation. Von dort folgten sie wieder dem Alperschonbach das Tal hinaus und wanderten nach einer guten halben Stunde nochmal zum 50 Meter höhergelegen Gasthof Hermine. Dann, nach einer kurzen Rast und einer frischen Russen- bzw. Radlerhalbe, fuhren sie mit dem Bus zurück nach Bach.

Sa. 16.06.2018 Rund um die Drachenköpfe

Vorderer Drachenkopf 2303 m, Hinterer Drachenkopf 2410 m

Von der Ehrwalder-Alm-Bahn über den „Hoher Gang Steig“ und den Seebensee zur Coburger-Hütte. Von dort eine Tour rund um die Drachenköpfe und auf einen Drachenkopf. Hier sind einige Kletterstellen. Sonst wild und schrofig. Zurück über die Coburger-Hütte und den Immen-Steig.

Sa. 02.06.2018 Weitalpspitze (1870 m)

Ruhige Rundwanderung im Ammerwald
Bei moderaten Temperaturen machte sich eine 10-köpfige Gruppe unter der Leitung von Harald Sieber über Vordereck auf zur Weitalpspitze. Am Gipfel beobachteten die Wanderer das umliegende Wettergeschehen. Nach einer kleinen Brotzeit ging es wieder an den Abstieg über das Weitalpjoch und das Roggenbachtal zur Ammerwaldalm. Die Tour wurde mit einer Einkehr in der Gröbel-Alm abgerundet.

Sa. 02.06.2018 Von Schloss zu Schloss

Eine längere Tour stand auf dem Juni-Programm. Marco Schulz organisierte die Wanderung von Schloss Linderhof zum Schloss Neuschwanstein. Die erste Pause machte die fünfköpfige Gruppe an den Brunnenkopfhäusern und genoss bei warmen Temperaturen und leichter Bewölkung einen Frühstückskaffee. Von dort verlief der Weg zur Klammspitze, der erste Gipfel der Tour. Nach einer kleinen Rast wanderten die Bergsteiger Richtung Westen und konnten kurz nach dem Gipfel vier junge Steinböcke beobachten. Der weitere Verlauf führte am Hirschwanghüttle vorbei und dann zum Beckenalmsattel. Von dort stieg die Gruppe zum Kessel auf und umrundete diese landschaftliche Besonderheit. Dann ging es weiter über den Erzgraben zum Ostgipfel der Hochplatte und zum Hauptgipfel. Nach dem Abstieg zum Fensterl wanderte die Gruppe weiter zum Tegelberg, um dann ab-schließend beim Schloss Neuschwanstein anzukommen. Eine lange und abwechslungs-reiche Bergtour ging für alle Teilnehmer zu Ende.

Sa. 26.05.2018 Laubeneck (1785 m)

Zur Saisoneröffnung der Bergtouren organisierte Marco Schulz eine Wan-derung zum Laubeneck von Unter-ammergau aus. Die 14 Bergsteiger

starteten um 8 Uhr über den Fahrweg Richtung August-Schuster-Haus. Dann folgte die Gruppe dem Weg zur Kuhalm, um dann auf der Nordseite des Pürsch-lings zum Laubeneck aufzusteigen. Am Gipfel (1758 m)genoss die gut gelaunte Gruppe, die Brotzeit und das schöne Wetter. Danach gings weiter zum Teufelstättkopf über ausgesetzte Pfade. Auch dieser Gipfel wurde bestiegen um anschließend noch im August-Schuster-Haus einzukehren. Der Rückweg verlief zunächst über den Fahrweg und zum Abschluss wanderte man noch durch die Schlucht an der Schleifmühle vorbei.

Sa. 30.09.2017 Soldatenköpfe

Harald Sieber startete mit fünf Mitgliedern am Hotel Forelle am Plansee die Tour über die Soldatenköpfe zum anderen Ende des Sees. Die ersten Meter gingen die Wanderer auf einem Forstweg, dann zweigte die Gruppe auf den Bergpfad ab und marschierte durch Wald und Wiesenhänge zum Grat über dem Plansee. Bei guter Sicht und bester Laune genossen die Teilnehmer ihre Brotzeit und liessen ihren Blick über die umlie-genden Gipfel und den See schweifen. Nach dem Abstieg und der Einkehr im Cafe an der Seespitze kehrten alle mit dem Schiff zum Bus zurück.

Sa. 09.09.2017 Venter Hausberg: Wildes Mannle, 3023 m, im Ötztal

Obwohl die Wetterprognosen nicht optimal waren, machten sich fünf Bergsteiger der Sektion Schongau unter der Leitung von Marco Schulz auf nach Vent. So war es dann auch vor Ort windig, wolkig und nebelig. Um nicht von dem vorhergesagten Regen erwischt zu werden, entschloss sich die Gruppe, die Tour durch die Unter-stützung eines Sessellifts abzukürzen. Anschließend wanderten die Berg-steiger von der Bergstation Stablein Richtung Breslauer Hütte und weiter zum Gipfel des Wilden Mannles. Innerhalb von 1,15 Stunden kamen sie auf den 3019 Meter hohen Berg und hatten auf Grund der starken Bewölkung leider keine Aussicht. Der Rückweg verlief über den Rofenkarsteig, der mit Drahtseilen gesichert ist und zur Breslauer Hütte führt. Hier kehrten die Bergsportler ein und anschließend stiegen sie über den Rofenhof und der dortigen Hängebrücke nach Vent ab. Insgesamt hatte die Gruppe Glück, da sie dem Regenwetter eigentlich immer davon liefen.

Sa. 05.08.2017

Rauhhorn 2241 m

Die Tour zum Rauhhorn in den Tann-heimer Bergen organisierte Heinz Messarosch und obwohl es ein sehr schöner Tag war, waren leider nur zwei Teilnehmer mit auf dem Ausflug.

Mit den Bikes fuhr die Gruppe von Tann-heim aus zur Vilsalpe. Der anschließ-ende Aufstieg verlief über schöne Weideflächen und einem guten Steig bis zum Geißeckjoch auf 2088 m. Von hier führte der Weg Richtung Süden, immer den rechten Fuß in Bayern, den linken in Tirol, genau dem  Grenzverlauf entlang. Nach angenehmer netter Kletterei wurde nach 2,5 Stunden der Gipfel erreicht. Das Wetter war ein Traum und so waren die drei Mitglieder des Schongauer Alpenvereins natürlich nicht allein am Gipfelkreuz. Nach ausgiebiger Brotzeit war beim Abstieg hohe Konzentration für die Kraxelei gefordert. Ein schöner und beeindruckender Tiefblick ließ die Bergsteiger immer wieder verweilen. Der Rückweg führte Richtung Kugelhorn bis zur Hinteren Schaf-wanne und über den Jubiläumsweg zurück zum Aufstiegsweg, über den dann wieder die Vilsalpe erreicht wurde. Nach einer Einkehr und einem erfrischenden Bad im nicht allzu warmen Vilsalpsee wurde der Traumtag beendet.

Fr. 22. - Sa. 23.08.2017  Bretterspitze 2608 m

Am Freitagnachmittagmachte sich eine sechsköpfige Gruppe der Sektion auf den Weg ins Lechtal. Unter der Leitung von Robert Zimmermann stiegen die Bergsteiger zum Kaufbeurer Haus (2007 m) von Hinterhornbach aus auf. In der Selbstversorgerhütte wurde dann aufge-kocht. Hierfür war unser Koch Marco Schulz zuständig. Am Samstag sorgte er auch für ein entsprechendes umfangreiches Frühstück, so dass sich alle wohl gestärkt auf die lange Tagestour machen konnten. Durch das Urbeleskar führte der teils schott-rige steile Weg zur Schwärzerscharte. Von dort erfolgte der Aufstieg über den Ostgrat zum Gipfel der Bretterspitze (2608 m). Nach einer kurzen Pause bei bewölkter Witterung, aber dennoch sehr eindrücklichem Ausblick, gings zur Scharte zurück. Ab hier musste noch weiter in Richtung Süden abgestiegen werden, um dann dem Enzensberger Weg auf einer Höhe von 2200 m zu folgen. Vom Gligerkar Richtung Westen gehts durchs Noppenkar und Rund um den Söllerkopf. Anschließend wieder Richtung Norden zur Schönecker Scharte. Ab diesem Einschnitt, in der Nähe der Hermann-von-Barth-Hütte, zieht sich der Rückweg durch unberührte Wiesen. Diese Steilhänge fordern nochmal volle Konzentration und um so erleichtert war die Gruppe, als sie am Hornbach fast eben zum Dorf zurück wandern konnte. Abschließend, nach 10 Stunden, kehrte man noch im Gasthof Adler ein und fuhr am frühen Abend zurück nach Schongau.

Impressionen