Bergtouren

Rückblick 2017/2018

Sa. 16.06.2018 Rund um die Drachenköpfe

Vorderer Drachenkopf 2303 m, Hinterer Drachenkopf 2410 m

Von der Ehrwalder-Alm-Bahn über den „Hoher Gang Steig“ und den Seebensee zur Coburger-Hütte. Von dort eine Tour rund um die Drachenköpfe und auf einen Drachenkopf. Hier sind einige Kletterstellen. Sonst wild und schrofig. Zurück über die Coburger-Hütte und den Immen-Steig

Sa. 02.06.2018 Weitalpspitze (1870 m)

Ruhige Rundwanderung im Ammerwald
Bei moderaten Temperaturen machte sich eine 10-köpfige Gruppe unter der Leitung von Harald Sieber über Vordereck auf zur Weitalpspitze. Am Gipfel beobachteten die Wanderer das umliegende Wettergeschehen. Nach einer kleinen Brotzeit ging es wieder an den Abstieg über das Weitalpjoch und das Roggenbachtal zur Ammerwaldalm. Die Tour wurde mit einer Einkehr in der Gröbel-Alm abgerundet.

Sa. 02.06.2018 Von Schloss zu Schloss

Eine längere Tour stand auf dem Juni-Programm. Marco Schulz organisierte die Wanderung von Schloss Linderhof zum Schloss Neuschwanstein. Die erste Pause machte die fünfköpfige Gruppe an den Brunnenkopfhäusern und genoss bei warmen Temperaturen und leichter Bewölkung einen Frühstückskaffee. Von dort verlief der Weg zur Klammspitze, der erste Gipfel der Tour. Nach einer kleinen Rast wanderten die Bergsteiger Richtung Westen und konnten kurz nach dem Gipfel vier junge Steinböcke beobachten. Der weitere Verlauf führte am Hirschwanghüttle vorbei und dann zum Beckenalmsattel. Von dort stieg die Gruppe zum Kessel auf und umrundete diese landschaftliche Besonderheit. Dann ging es weiter über den Erzgraben zum Ostgipfel der Hochplatte und zum Hauptgipfel. Nach dem Abstieg zum Fensterl wanderte die Gruppe weiter zum Tegelberg, um dann ab-schließend beim Schloss Neuschwanstein anzukommen. Eine lange und abwechslungs-reiche Bergtour ging für alle Teilnehmer zu Ende.

Sa. 26.05.2018 Laubeneck (1785 m)

Zur Saisoneröffnung der Bergtouren organisierte Marco Schulz eine Wan-derung zum Laubeneck von Unter-ammergau aus. Die 14 Bergsteiger

starteten um 8 Uhr über den Fahrweg Richtung August-Schuster-Haus. Dann folgte die Gruppe dem Weg zur Kuhalm, um dann auf der Nordseite des Pürsch-lings zum Laubeneck aufzusteigen. Am Gipfel (1758 m)genoss die gut gelaunte Gruppe, die Brotzeit und das schöne Wetter. Danach gings weiter zum Teufelstättkopf über ausgesetzte Pfade. Auch dieser Gipfel wurde bestiegen um anschließend noch im August-Schuster-Haus einzukehren. Der Rückweg verlief zunächst über den Fahrweg und zum Abschluss wanderte man noch durch die Schlucht an der Schleifmühle vorbei.

Sa. 30.09.2017 Soldatenköpfe

Harald Sieber startete mit fünf Mitgliedern am Hotel Forelle am Plansee die Tour über die Soldatenköpfe zum anderen Ende des Sees. Die ersten Meter gingen die Wanderer auf einem Forstweg, dann zweigte die Gruppe auf den Bergpfad ab und marschierte durch Wald und Wiesenhänge zum Grat über dem Plansee. Bei guter Sicht und bester Laune genossen die Teilnehmer ihre Brotzeit und liessen ihren Blick über die umlie-genden Gipfel und den See schweifen. Nach dem Abstieg und der Einkehr im Cafe an der Seespitze kehrten alle mit dem Schiff zum Bus zurück.

Sa. 09.09.2017 Venter Hausberg: Wildes Mannle, 3023 m, im Ötztal

Obwohl die Wetterprognosen nicht optimal waren, machten sich fünf Bergsteiger der Sektion Schongau unter der Leitung von Marco Schulz auf nach Vent. So war es dann auch vor Ort windig, wolkig und nebelig. Um nicht von dem vorhergesagten Regen erwischt zu werden, entschloss sich die Gruppe, die Tour durch die Unter-stützung eines Sessellifts abzukürzen. Anschließend wanderten die Berg-steiger von der Bergstation Stablein Richtung Breslauer Hütte und weiter zum Gipfel des Wilden Mannles. Innerhalb von 1,15 Stunden kamen sie auf den 3019 Meter hohen Berg und hatten auf Grund der starken Bewölkung leider keine Aussicht. Der Rückweg verlief über den Rofenkarsteig, der mit Drahtseilen gesichert ist und zur Breslauer Hütte führt. Hier kehrten die Bergsportler ein und anschließend stiegen sie über den Rofenhof und der dortigen Hängebrücke nach Vent ab. Insgesamt hatte die Gruppe Glück, da sie dem Regenwetter eigentlich immer davon liefen.

Sa. 05.08.2017

Rauhhorn 2241 m

Die Tour zum Rauhhorn in den Tann-heimer Bergen organisierte Heinz Messarosch und obwohl es ein sehr schöner Tag war, waren leider nur zwei Teilnehmer mit auf dem Ausflug.

Mit den Bikes fuhr die Gruppe von Tann-heim aus zur Vilsalpe. Der anschließ-ende Aufstieg verlief über schöne Weideflächen und einem guten Steig bis zum Geißeckjoch auf 2088 m. Von hier führte der Weg Richtung Süden, immer den rechten Fuß in Bayern, den linken in Tirol, genau dem  Grenzverlauf entlang. Nach angenehmer netter Kletterei wurde nach 2,5 Stunden der Gipfel erreicht. Das Wetter war ein Traum und so waren die drei Mitglieder des Schongauer Alpenvereins natürlich nicht allein am Gipfelkreuz. Nach ausgiebiger Brotzeit war beim Abstieg hohe Konzentration für die Kraxelei gefordert. Ein schöner und beeindruckender Tiefblick ließ die Bergsteiger immer wieder verweilen. Der Rückweg führte Richtung Kugelhorn bis zur Hinteren Schaf-wanne und über den Jubiläumsweg zurück zum Aufstiegsweg, über den dann wieder die Vilsalpe erreicht wurde. Nach einer Einkehr und einem erfrischenden Bad im nicht allzu warmen Vilsalpsee wurde der Traumtag beendet.

Fr. 22. - Sa. 23.08.2017  Bretterspitze 2608 m

Am Freitagnachmittagmachte sich eine sechsköpfige Gruppe der Sektion auf den Weg ins Lechtal. Unter der Leitung von Robert Zimmermann stiegen die Bergsteiger zum Kaufbeurer Haus (2007 m) von Hinterhornbach aus auf. In der Selbstversorgerhütte wurde dann aufge-kocht. Hierfür war unser Koch Marco Schulz zuständig. Am Samstag sorgte er auch für ein entsprechendes umfangreiches Frühstück, so dass sich alle wohl gestärkt auf die lange Tagestour machen konnten. Durch das Urbeleskar führte der teils schott-rige steile Weg zur Schwärzerscharte. Von dort erfolgte der Aufstieg über den Ostgrat zum Gipfel der Bretterspitze (2608 m). Nach einer kurzen Pause bei bewölkter Witterung, aber dennoch sehr eindrücklichem Ausblick, gings zur Scharte zurück. Ab hier musste noch weiter in Richtung Süden abgestiegen werden, um dann dem Enzensberger Weg auf einer Höhe von 2200 m zu folgen. Vom Gligerkar Richtung Westen gehts durchs Noppenkar und Rund um den Söllerkopf. Anschließend wieder Richtung Norden zur Schönecker Scharte. Ab diesem Einschnitt, in der Nähe der Hermann-von-Barth-Hütte, zieht sich der Rückweg durch unberührte Wiesen. Diese Steilhänge fordern nochmal volle Konzentration und um so erleichtert war die Gruppe, als sie am Hornbach fast eben zum Dorf zurück wandern konnte. Abschließend, nach 10 Stunden, kehrte man noch im Gasthof Adler ein und fuhr am frühen Abend zurück nach Schongau.

So 18.06.2017  Gumpenkarspitze

Um schöne Gipfel über spannende Anstiege zu besteigen, muss man nicht unbedingt ins Wallis fahren. Die heimischen Ammergauer bieten hier alles, was das Herz begehrt. Das war die Quintessenz einer Tour des Schongauer Alpenvereins unter Leitung von Claus Pätzel im Kenzengebiet. Zwar war es nicht der vorhergesagte wolkenlose Himmel, der unsere 8 Bergsteiger am Wankerfleck begrüßte, aber wenn es steil bergan geht, ist man manchmal gar nicht so traurig über ein wenig Schatten. Einen Nachteil hatte es freilich doch: Das Gras war noch ziemlich feucht und so musste die Gruppe schon sehr um-sichtig die steile Rinne auf den Geiselstein begehen. Lohn war aber eine spektakuläre Aussicht vom 1885m hohen Gipfel auf die Umgebung. Besonderes Interesse weckte hierbei die benachbarte Gumpenkarspitze, nächstes Ziel der Gruppe. Aber zuerst hieß es sich genauso vorsichtig wieder hinunter zu tasten. - Die Gumpenkarspitze ist zwar ein gänzlich anderer Gipfel als der felsige Geiselstein; hier herrschen steiles Gras und lose Steine vor. Einen richtigen Weg hinauf gibt es nicht. Das Gipfelbuch fristet schon seit 1959 ein recht einsames Dasein. Dabei hat die Gumpenkarspitze etwas, das der Geiselstein nicht hat, wie es der bekannte Bergautor Günther Laudahn einmal aus-drückte: Einen spektakulären Blick auf den Geiselstein. Den konnten die Schongauer Bergsteigerinnen und Bergsteiger nach geschafftem Aufstieg auch genießen. Über das steile Gelände ging es wieder hinunter und weiter über den Kenzensattel zur gleich-namigen Hütte, wo die Zeit bis zur Abfahrt des Busses doch wenigstens noch für eine frische Halbe bei nun tatsächlich wolkenlosem Himmel reichte.

Impressionen